Bauunternehmer Ignazio Cutrò: Allein gelassen mit der Mafia

SPIEGEL ONLINESprengstoffanschläge, Brandsätze, Todesdrohungen: Seit der sizilianische Bauunternehmer Ignazio Cutrò Anzeige gegen Mafiosi erstattete, fürchtet er um sein Leben. Sein Dorf wandte sich geschlossen von ihm ab. Rund um die Uhr wird er von Carabinieri bewacht - doch die machen fatale Fehler.

http://www.spiegel.de/panorama/justi...-a-869350.html
  1. #1

    Schade ...

    Es ist schade, dass so wenig Leute genug Rückgrat haben. Ich ziehe den Hut vor diesem Mann.
  2. #2

    Das ewige Problem

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sprengstoffanschläge, Brandsätze, Todesdrohungen: Seit der sizilianische Bauunternehmer Ignazio Cutrò Anzeige gegen Mafiosi erstattete, fürchtet er um sein Leben. Sein Dorf wandte sich geschlossen von ihm ab. Rund um die Uhr wird er von Carabinieri bewacht - doch die machen fatale Fehler.

    Schutzgelderpressung: Wie Unternehmer Ignazio Cutrò gegen die Mafia kämpft - SPIEGEL ONLINE
    Wer regiert und wer bestimmt?
    Diese Frage brauch man sich an bestimmten Orten nicht zu stellen, es ist zu eindeutig wer das Sagen hat.
    Es ist und wird das ewige Problem bleiben, man bekommt das mit der Mafia und all seinen Auswüchsen eben nicht in den Griff, die Leidtragenden sind nun mal die Bürger, zu viele haben sich mit ihr und den Ausplünderungen, sowie Einschüchterungen abgefunden.
    Sicherlich ist es bei uns nicht ganz so schlimm, aber mafiaähnliche Verhältnisse gibt es doch auch bei uns, ich erinnere nur an den Fall aus Bayern, wo ein Bürger eben einfach in der Psychatrie weggesperrt wurde, wenigsten hat man ihm nicht irgendwo einbetoniert.
    Das alles spielt sich in der westlichen Freiheit und Demokratie ab.
    HR
  3. #3

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sprengstoffanschläge, Brandsätze, Todesdrohungen: Seit der sizilianische Bauunternehmer Ignazio Cutrò Anzeige gegen Mafiosi erstattete, fürchtet er um sein Leben. Sein Dorf wandte sich geschlossen von ihm ab. Rund um die Uhr wird er von Carabinieri bewacht - doch die machen fatale Fehler.

    Schutzgelderpressung: Wie Unternehmer Ignazio Cutrò gegen die Mafia kämpft - SPIEGEL ONLINE
    Ich kann die Norditaliener immer mehr verstehen, die eine Trennung des Nordens von Süditalien wünschen.
  4. #4

    Zitat von trallala34 Beitrag anzeigen
    Ich kann die Norditaliener immer mehr verstehen, die eine Trennung des Nordens von Süditalien wünschen.
    Und ich besonders die Deutschen, die eine Trennung von Südeuropa möchten. da gehöre ich nämlich auch dazu.
  5. #5

    ...

    Traurig aber wahr. Mein Volk hat keine Eier in der Hose. Jemand wehrt sich gegen Unrecht und wird dafür verachtet. Ich schäme mich so sehr für mein Volk und wünsche dem Herrn Cutrò alles Gute.
  6. #6

    Und bei uns..........

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sprengstoffanschläge, Brandsätze, Todesdrohungen: Seit der sizilianische Bauunternehmer Ignazio Cutrò Anzeige gegen Mafiosi erstattete, fürchtet er um sein Leben. Sein Dorf wandte sich geschlossen von ihm ab. Rund um die Uhr wird er von Carabinieri bewacht

    - doch die machen fatale Fehler.

    Schutzgelderpressung: Wie Unternehmer Ignazio Cutrò gegen die Mafia kämpft - SPIEGEL ONLINE
    Die machen keine Fehler, man müßte schon ziemlich intelligenzfrei sein, um solch einen Fehler zu machen.
    Damit macht man klar, wer das Sagen hat, damit erzeugt man Angst und die Veröffentlichung ist eine Warnung an alle anderen.

    Und bei uns:
    Merkel schützt überall die Korruption, Afghanistan, Griechenland, Portugal, Spanien, kein Wort dazu, immer nur dulden und fördern durch Unterlassen.
    Und ca 98 % der CDU unterstützen Merkel.

    Der Wunsch der Italiener, in Deutschland ebenfalls ein Enteignungsgesetz für kriminell erworbene Vermögen einzuführen, wurde abgelehnt.

    Deutschland, selig Ruheraum, schlaf weiter.
  7. #7

    Wie der Herr, so s Gescherr

    Ein Land in dem ein Silvio B. gleich einem Kaiser aus dem Mittelalter schalten und walten konnte, wie er lustig war, in dem die Mafia mehr Geld und Macht besitzt, als das, was sich Regierung nennt, muss sich keiner wundern, was dort passiert. Solange das Volk sich nicht gegen die Krake erhebt, wird es von dieser ausgequetscht. Dumm nur, dass wir mal wieder mit unseren Steuergeldern den Laden am Leben erhalten müssen. Vor Ignazio Cutrò und seiner Familie habe ich tiefen Respekt. Das sind wahrhaft aufrichtige Menschen, von denen es in Italien leider weniger zu geben scheint, als Mafiosi und deren Gefolge. Das ein Ministerium eine solche Sauerei mit den Menschen veranstaltet und arrogant genug zu sein scheint, nicht mal Anfragen dazu zu beantworten, sollte vor ein europäisches Gericht. Mal gucken wie viel Regierungsmitglieder sich dann irgend wann evtl. eine Zelle teilen könnten.
  8. #8

    Gibt es eigentlich...

    ... eine Spendensammlung für Familien, die gegen die Mafia aussagen, damit deren Grundversorgung gedeckt ist?

    Das wäre doch mal was.

    Was mir auch unverständlich ist, ist, wie Schutzgelderpressungen in dem Umfang möglich bleiben. Warum überwacht die Polizei nicht die bekannten Täter auf Schritt und tritt und durchsucht regelmäßig die Taschen. Wenn die Geld dabei haben, von dem sie nicht erklären können, woher es kommt: Ab in den Knast!
    Aber ich mache es da wohl zu einfach.
  9. #9

    Woanders heissen

    diese Oragnisationen nicht Mafia, sondern Regierung, Wirtschaftsverband, Stiftung, Neue Soziale Marktwirtschaft, Bilderberger usw.
    Ich werde Herrn Cutro und seine Familie in meine Gebete einschliessen.