Umstrittene Therapie: Mykayla, 7, kämpft gegen den Krebs - mit Cannabis

AP/ The OregonianMykayla ist sieben Jahre alt, hat Blutkrebs, macht eine Chemotherapie - und schluckt zweimal täglich eine Cannabis-Kapsel. Im US-Bundesstaat Oregon ist das gesetzlich erlaubt, die Eltern stehen hinter der Therapie. Doch der Fall hat in den USA eine stürmische Debatte ausgelöst.

http://www.spiegel.de/gesundheit/dia...-a-871095.html
  1. #10

    .....

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Doch der Fall hat in den USA eine stürmische Debatte ausgelöst.
    Manche Meschen haben echt Probleme! Das Ergebnis zählt, nicht das Mittel.
  2. #11

    Es gibt eine Reihe von wissenschaftlichen

    Artikeln, die zeigen, dass Cannabis verschiedene Krebszellen abtoetet (findet man auf Pubmed). Und ich habe noch nie gehoert, dass Cannabis koerperlich abhaengig macht.
  3. #12

    Zitat von Mimimat Beitrag anzeigen
    Wenn es für ihre Mutter leider zu spät kommt, aber:
    "Deshalb dürfen seit Mai 2011 auch in Deutschland cannabishaltige Arzneimittel hergestellt und nach klinischer Prüfung in bestimmten Fällen verschrieben werden."
    So steht es im Text.
    Ist es nicht so, dass die Wirkstoffe künstlich nachgebaut werden müssen und die Arznei daher eben kein Cannabis enthält?
    Wer weiss mehr?
  4. #13

    11 Jahre...

    ... nehme ich nun Cannabis gegen Schmerzen.
    Ich könnte sicher einiges zu einer sachlichen Diskussion darüber erzählen, Fakt bleibt jedoch.
    >>Noch ist Cannabis illegal
  5. #14

    Typisch,

    dass in der Fotostrecke im letzten Bild die THC-Dragees zusammen mit einer Spritze (!) und einer Waage präsentiert werden.
    Objektive (Bild-)Berichterstattung stelle ich mir anders vor.
    Nichtdestotrotz: eine Freigabe von Cannabis nicht nur als Medikament, sondern auch als Rauschmittel für Erwachsene ist längst überfällig.
  6. #15

    Ist doch bekannt

    dass Marihuana appetitfördernd wirkt. Und auch gegen Magenschmerzen, als Tee. Warum nicht als unterstützendes Medikament einnehmen?
    Und zuviel Fernsehen und Spiegel- Forum lesen macht imho dümmer. ;-)
  7. #16

    Deutschland

    In Deutschland dürfen leider nur fertigpräparate aus Cannabis verschrieben werden, und nicht zur Krebsbehandlung bzw. als Begleitung zur Chemotherapie sondern momentan nur für MS.

    Das Cannabisöl ist quasi ein hochprozentiges extrem starkes Haschisch. Dieses ist in Deutschland nicht legal zu bekommen. Und die wenigen Patienten, die Cannabisblüten legal bekommen, müssen 16€ und mehr pro gramm in der Apotheke bezahlen. Der Eigenanbau wird ihnen verweigert!

    Es muss sich endlich auch in Deutschland etwas ändern. Setzen wir uns dafür ein!
    www.hanfverband.de
  8. #17

    Was ist falsch daran,

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mykayla ist sieben Jahre alt, hat Blutkrebs, macht eine Chemotherapie - und schluckt zweimal täglich eine Cannabis-Kapsel. Im US-Bundesstaat Oregon ist das gesetzlich erlaubt, die Eltern stehen hinter der Therapie. Doch der Fall hat in den USA eine stürmische Debatte ausgelöst.

    Cannabis: Krebs der 7-jährigen Mykayla soll mit Drogen therapiert werden - SPIEGEL ONLINE
    einem Menschen, den man liebt seine Leiden und Schmerzen zu lindern?
    Ärzte spritzen Morphium, verschreiben Psychopharmaka und auch das macht abhängig (was beim THC nicht nachgewiesen ist).

    Ist es nicht nur human, Leiden zu lindern?
  9. #18

    Wenns hilft?

    Ich bin froh, nicht in der Situation sein zu müssen, solche Entscheidungen treffen zu müssen. Aber wenn - ich glaube ich würde mich bei meinem Sohn auch für Cannabis entscheiden, wenn er Beschwerden wie das Mädchen hätte. Ich wünsche dem Mädchen bestmögliche Linderung ihrer Beschwerden und baldige Genesung und der ganzen Familie viel Kraft im Kampf gegen die Krankheit.
  10. #19

    optional

    @Marco_P.

    THC ist körperlich 100% ungefährlich für den Mensch, man müsste schon einige Kilo Marihuana essen, bevor es gefährlich wird.

    Auch bei Multiple Sklerose wird immer öfter auf THC zurückgegriffen, weil es zu helfen scheint.

    Wenn ich mich entscheiden muss ob mein Kind 5 IQ-Punkte verliert, dafür aber wieder isst ohne zu spucken und lacht weil es nicht mehr von Schmerzen gepeinigt wird, dann ist das ein geringer Preis. Und das sage ich Ihnen mit einem IQ von 127.

    THC sollte als Medizin unter Ärztlicher Medikation rezeptpflichtig aber verfügbar sein. Vor allem braucht es endlich großangelegte Studien, mit denen man endlich herausfinden kann ob es gut ist, und wenn warum.