Gerichtsurteil : Uni Bonn durfte Mathiopoulos Doktortitel entziehen

DPADie Plagiatsaffäre um Margarita Mathiopoulos reicht mehr als 20 Jahre zurück - und ist noch immer nicht vorbei: Ein Kölner Gericht hat entschieden, dass die Uni Bonn der früheren FDP-Beraterin ihren Doktortitel wegnehmen durfte. Offen ist, ob Mathiopoulos das Urteil akzeptiert.

http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...-a-871394.html
  1. #1

    Die Begründung wäre doch wichtig gewesen

    "Die Entscheidung von 1991 sei aus heutiger Sicht objektiv rechtswidrig", habe die Uni gesagt, steht im Artikel. Warum steht nicht im Artikel, worauf diese Auffassung beruht? Die Uni hat doch sicherlich eine Begründung für die "objektive Rechtswidrigkeit" geliefert. Ein guter Artikel hätte auch darüber berichtet.
  2. #2

    Leistungsträger

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Plagiatsaffäre um Margarita Mathiopoulos ..Kölner Gericht hat entschieden..Doktortitel wegnehmen
    Tja, so seh'n sie aus: Die Leistungsträger, natürlich mit der Partei der Besserverdienenden.*)
    ___________
    *) So hat sich die FDP selbst mal bezeichnet.
  3. #3

    Mathiopoulos ..... Schatzikakis.........etc.

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Plagiatsaffäre um Margarita Mathiopoulos reicht mehr als 20 Jahre zurück - und ist noch immer nicht vorbei: Ein Kölner Gericht hat entschieden, dass die Uni Bonn der früheren FDP-Beraterin ihren Doktortitel wegnehmen durfte. Offen ist, ob Mathiopoulos das Urteil akzeptiert.

    Plagiatsfall Mathiopoulos: Uni Bonn durfte Doktortitel entziehen - SPIEGEL ONLINE
    sollte ich da etwa ein "Programm" entdecken?
  4. #4

    "Frühere FDP-Beraterin"

    Was ist denn das für ein Journalismus? Wieso nicht "früheres Greenpeace-Mitglied"?

    Ich finde echt, die Journalisten missbrauchen hier ihre Möglichkeiten für das Ausleben ihrer privaten Neigungen.
  5. #5

    Urteil akzeptieren?

    Was heißt da "Offen ist, ob Mathiopoulos das Urteil akzeptiert. " ??
    Ein Urteil ist ein Urteil, und der Weg in die höheren Instanzen ist nur dann möglich, wenn Fehler im abgeschlossenen Verfahren vorkamen oder neue Erkenntnisse dazukommen. Das hatte ich jedenfalls in der Schule gelernt.


    Mir kommt immer öfter so vor, als ob reiche Menschen mit Anwalt grundsätzlich immer so tun, als könne man so lange prozessieren, bis einem das Ergebnis gefällt.
  6. #6

    Da fehlen doch noch ein paar, oder?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Plagiatsaffäre um Margarita Mathiopoulos reicht mehr als 20 Jahre zurück - und ist noch immer nicht vorbei: Ein Kölner Gericht hat entschieden, dass die Uni Bonn der früheren FDP-Beraterin ihren Doktortitel wegnehmen durfte. Offen ist, ob Mathiopoulos das Urteil akzeptiert.

    Plagiatsfall Mathiopoulos: Uni Bonn durfte Doktortitel entziehen - SPIEGEL ONLINE
    Jetzt fehlt nur noch die dreiste Silvia und die Edelzitiererin Schavan als Bundesministerin. Der niedersächsische Vorsitzende der Bundeskultusminister-Konferenz Althusmann ist ja mit seiner Zitatensammlung so gerade eben noch davon gekommen, rite.
    Nee, was haben unsere Studenten doch für geile Vorbilder!
  7. #7

    Objektiv

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Plagiatsaffäre um Margarita Mathiopoulos reicht mehr als 20 Jahre zurück - und ist noch immer nicht vorbei: Ein Kölner Gericht hat entschieden, dass die Uni Bonn der früheren FDP-Beraterin ihren Doktortitel wegnehmen durfte. Offen ist, ob Mathiopoulos das Urteil akzeptiert.

    Plagiatsfall Mathiopoulos: Uni Bonn durfte Doktortitel entziehen - SPIEGEL ONLINE
    Ein paar mehr Fakten und Details hätten dem Bericht bestimmt gut zu Gesicht gestanden.

    Trotzdem scheint unsere "Elite" ja mehr und mehr als das entlarvt zu werden, was sie eigentlich sind: Scharlatane und Dummbeutel.
  8. #8

    nee...

    Nicht "Plagiatsjaeger", sondern SPD-Mitarbeiter.
  9. #9

    Damenschuhträgerin wurde auch nicht erwähnt ....

    Zitat von wb99 Beitrag anzeigen
    Was ist denn das für ein Journalismus? Wieso nicht "früheres Greenpeace-Mitglied"?

    Ich finde echt, die Journalisten missbrauchen hier ihre Möglichkeiten für das Ausleben ihrer privaten Neigungen.
    .... ist aber auch irrelevant: Das Renommee wurde nicht für Greenpeace, sondern für die FDP erschwindelt/mißbraucht.
    Sie sind nicht so dumm, das nicht zu wissen. Sie geben also sich für ein Verschleierungsmanöver her. Einigermaßen ekelerregend.