Luxushotel Waldorf Astoria in Berlin: Wir Reichen vom Bahnhof Zoo

Waldorf AstoriaPräsidentensuite, VIP-Fahrstuhl, französische Sterneküche: Im Berliner Waldorf Astoria regiert der Luxus. Das neue Fünfsterne-Hotel soll in wenigen Wochen eröffnen - und das Leben am Bahnhof Zoo nachhaltig verändern.

http://www.spiegel.de/reise/deutschl...-a-871368.html
  1. #30

    Berlin ist eine der preiswertesten Hauptstädte der Welt.

    Das ist ein großer Vorzug. Außerdem ist mir keine andere Hauptstadt bekannt, die so viele Grünflächen und Wasserflächen im Stadtgebiet hat. Berlin ist auch ein Paradies für Radfahrer, wenn das Wetter mitspielt. Es gibt auch keine zweite Stadt, die wie Berlin zwei große Tierparks besitzt. Der sehr berühmte Zoologische Garten mit dem sehenswerten Aquarium liegt gleich gegenüber vom Nobelhotel Waldorf Astoria unweit der Nobel-Einkaufsmeile Kurfürstendamm. Eine bessere Lage für ein Hotel gibt es nicht in Berlin.
  2. #31

    ...........

    Dieses HOtel wird ganz sicher nicht die Gegend um den Bahnhof Zoo verändern, die Musik spielt viel weiter oben auf dem Kurfürstendamm.
  3. #32

    Zitat von ulli7 Beitrag anzeigen
    Das ist ein großer Vorzug. Außerdem ist mir keine andere Hauptstadt bekannt, die so viele Grünflächen und Wasserflächen im Stadtgebiet hat. ....
    Stockholm, Helsinki, Kopenhagen...
  4. #33

    Äpfel und Birnen

    Zitat von realist29 Beitrag anzeigen
    Seit Jahren liest man auf Spon, dass öffentliche Schwimmbäder aufgrund von Geldmangel schließen müssen. Stattdessen entscheidet sich Deutschland für den Bau von noblen Präsidentsuites mit Wirlpool und exklusive swimming pools für die Reichsten, die sich den Eintritt leisten können. Der Lebensstandard der Masse verschlechtert sich während es den top 5 % immer besser geht.
    Berlin-Brandenburg hat zwar beim Flughafen versagt, aber mit dem Hotel hat das ja nun wirklich nix zu tun.
  5. #34

    Hässlich?

    Zitat von roxxor Beitrag anzeigen
    schönes Hotel, nur die Stadt ist halt hässlich...aber man muss ja bei so einem Aufenthaltsort nicht vor die Türe.
    Hässliche Orte könnte ich einige aufzählen, Berlin gehört nicht dazu. Schöne Grüße aus Bayern!
  6. #35

    Inflation

    Zitat von Friedenauer Beitrag anzeigen
    Vor 11 Jahren hatte Berlin 62.000 Hotelbetten,
    derzeit sind es über 120.000.
    Ca. 50 weitere Hotels sind für die nächste Zeit geplant.
    .
    Berlin ist wirklich eine interessante Stadt - und vor allem, was ich besonders schätze: es ist eine der billigsten Metropolen Europas! Und das gilt auch für die Hotelraten, man beobachte die Schnäppchen vom Adlon. Dafür bekommt man in London, Paris etc. nicht mal ein Zimmer in einer Pension!
  7. #36

    Richtung

    Zitat von janne2109 Beitrag anzeigen
    Dieses HOtel wird ganz sicher nicht die Gegend um den Bahnhof Zoo verändern, die Musik spielt viel weiter oben auf dem Kurfürstendamm.
    Bei meinem letzten Besuch im Juli hatte ich das Gefühl, dass eher im Osten die Musik spielt. Berliner mögen uns bitte aufklären!
  8. #37

    Zitat von Oachkatzlschwoaf Beitrag anzeigen
    Bei meinem letzten Besuch im Juli hatte ich das Gefühl, dass eher im Osten die Musik spielt. Berliner mögen uns bitte aufklären!
    Dem ist auch so.
    "Westberlin" hat zwar auch einiges zu bieten, aber das meiste ist in den "In-Bezirken" los, dazu zählen Friedrichshain und Prenzlauer Berg.
    Es wird allerdings schon etwas ruhiger, weil die ganzen alternden zugezogenenen "Szeneliebhaber" sich mittlerweile durch die Lautstärke feiernder Menschen in den Bars belästigt fühlen, obwohl sie eigentlich wegen der Nähe zu diesen erst vor 2-3 Jahren direkt in die Kneipenviertel gezogen sind...
    In Prenzlauer Berg ist es daher schon recht ruhig geworden, Friedrichshain-Kreuzberg wird wohl auch bald kaputtgemacht ( Im Sommer müssen die Tische draussen in der Simon-Dach-Strasse, welche als DIE Kneipenstraße des Ostens zählt, ab 23.00 Uhr geräumt werden weil sich die Anwohner belästigt fühlen...).
    Wirklich "szenig" ist es hier eigentlich kaum noch, weil Immobilienhaie die Mieten in die höhen treiben, besetzte Häuser mit Polizeigewalt räumen liessen um dort ebenfalls teure Wohnfläche zu schaffen, u.s.w. .
    Andererseits hat die Stadt - gerade im Sommer - unglaublich viel zu bieten, auch der Westen.
    Architektonisch ist alles dabei, von historisch bis modern.
    Das nicht alle Baustile jedem gefallen können ist ja klar.
    Ich liebe es mit dem Boot auf der Spree herumzuschippern, an "Strandpartys" teilzuhaben oder einfach ausgedehnte Radtouren zu unternehmen.
    Nein - wer diese Stadt hässlich findet hat echt keine Ahnung.
    Ich will hier nicht mehr weg.
  9. #38

    Berlin

    Zitat von Oachkatzlschwoaf Beitrag anzeigen
    Bei meinem letzten Besuch im Juli hatte ich das Gefühl, dass eher im Osten die Musik spielt. Berliner mögen uns bitte aufklären!
    Kennen Sie evtl. noch das Lied "Berlin" von "Ideal"?
    Es beginnt mit der Zeile:
    "Bahnhof Zoo, mein Zug fährt ein"
    Der Bahnhof Zoo war früher der Hauptbahnhof von West-Berlin. Heute hält hier kein ICE mehr. Diese halten am Lehrter Bahnhof - also dem Hauptbahnhof - am Gesundbrunnen, Südkreuz, demnächst sicherlich Ostkreuz und in Spandau, zudem noch am Potsdamer Platz und teilweise am Ostbahnhof. Der Bahnhof Zoo wurde damit entwertet. Etwas weiter westlich hat der Bahnhof Charlottenburg ein wenig mehr Bedeutung gewonnen, die angrenzende Fußgängerzone hat sich geändert, allerdings - wie ich finde - nicht gerade zum positiven. Sie ist sauberer geworden, dafür sind die Buden zugunsten der überall üblichen gesichtslosen "Arkaden" verschwunden.
    Der wirtschaftliche Abschwung der City West hat meiner Einschätzung nach aber auch zu einer geringeren Fluktuation beigetragen. Die Gegend um den Savignyplatz und die Nebenstraßen mit ihren wunderbaren Fassaden hat noch ihren Charme erhalten. Ich rate jedem, außer der Buslinie 100 (die jeden Touristenbus in den Schatten stellt, wenn man sich bei den Doppeldeckerbussen oben vorn an die Panoramafenster setzt, was aber nur an der Starthaltestelle möglich ist) auch die S-Bahn auf der Strecke der Berliner Stadtbahn (Ostbahnhof bis Charlottenburg) zu verwenden, außerdem auch einmal den Innenring komplett durchzufahren.
    Ansonsten ist Berlin als Ganzes ja stadtgeschichtlich gesehen sehr jung (1920), daher hat jeder Bezirk eigentlich ein eigenes Zentrum und hat auch architektonisch zum Großteil eigene Perlen (z.B. die Hufeisensiedlung in Britz). Hinzu kommen die getrennten Entwicklungen während der Teilung, so dass man die Relikte wie z.B. die ehemalige Kongreßhalle - heute haus der Kulturen der Welt - nicht verpassen sollte. In der Hinsicht weiß ich leider nicht genau, was man dem Osten noch außer den Stalinbauten auf der Frankfurter / Karl-Marx-Allee und den Plattenbauten gelassen hat, denn der Republikpalast wurde ja idiotischerweise geschliffen. Die Gropiusstadt (West) hatte gerade ihr 50jähriges Jubiläum.
    Berlin lebt nicht an den Orten auf, an denen künstlich der Glanz erzeugt wird, sondern eher in Veranstaltungen wie "24-Stunden Neukölln" oder dem Bergmannstraßenfest. Und dann gibt es Veranstaltungsorte (mein Lieblingsort ist die Werkstatt der Kulturen in der Wissmannstraße in Neukölln), die relativ versteckt sind, in denen aber wirklich hochklassiges geboten wird.
  10. #39

    19 Jahre Berlin

    ... und ich vermisse es immer noch! Es ist eine sehr vielseitige, kulturelle und aufgeschlossene Stadt, mit Ecken und Kanten und einer Vergangenheit.
    Und möge der ein oder andere "Schlechtredner" hier mal berücksichtigen- Hässlichkeit liegt im Auge des Betrachters- vielleicht hilft vor solch vermessenen Äußerungen ja ein Blick in einen ungetrübten Spiegel. Und das kommt von einer Bayerin die nach 18 Jahren Berlin nun seit 12 Jahren im Norden verweilt! Und es ist nichts mit Berlin vergleichbar!