"Eurograbber Attack": Handy-Trojaner erbeutet 36 Millionen Euro

Versafe / Check Point Software TechnologieSelbst die doppelte Sicherung hat nichts genützt: Mit hinterhältiger Schadsoftware haben Kriminelle 36 Millionen Euro von 30.000 Konten im gesamten Euro-Raum abgebucht. Viele Online-Banking-Kunden waren ahnungslos, bis die Kontoauszüge kamen.

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/e...-a-871282.html
  1. #1

    ....

    Wohin haben den die Leute das Geld ueberwiesen? Muesste es nicht leicht sein, dass Geld zurueckbuchen zu lassen, wenn die betreffenden Statsanwaltschaften der empfangenden Bank schreiben?
  2. #2

    Zitat von sweety007 Beitrag anzeigen
    Wohin haben den die Leute das Geld ueberwiesen? Muesste es nicht leicht sein, dass Geld zurueckbuchen zu lassen, wenn die betreffenden Statsanwaltschaften der empfangenden Bank schreiben?
    Nein, überwiesenes Geld kann man nicht zurückbuchen. Es ist Eigentum des Kontoinhabers auf dem es gutgeschrieben wurde, da die Überweisung immer der Überweisende auslöst und hier via PIN und TAN eine eindeutige Identifizeirung stattfand. Ergo freiwillig.

    Ich kann mich nur fragen, wie DUMM und NAIV kann man sein, so eine mail zu öffnen, oder den dortigen Anweisungen zu folgen. Das macht keine Bank.
  3. #3

    selbst schuld

    mit anderen Worten, das mTan Verfahren ist völlig sicher - solange man sich nicht äußerst dumm anstellt.
    Da können die Kriminellen auch am Geldautomaten warten und die Kunden nach Karte und Geheimzahlfragen (natürlich nur zur Sicherheitsprüfung). Vermutlich würden die Betroffenen auch dabei mitspielen und sich dann über leere Konten wundern.
  4. #4

    Wie doof sind einige immer noch

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Selbst die doppelte Sicherung hat nichts genützt: Mit hinterhältiger Schadsoftware haben Kriminelle 36 Millionen Euro von 30.000 Konten im gesamten Euro-Raum abgebucht. Viele Online-Banking-Kunden waren ahnungslos, bis die Kontoauszüge kamen.

    Eurograbber-Trojaner erbeutet 36 Millionen Euro - SPIEGEL ONLINE
    ich mache mit der Spaarkasse seit 97 Banking und
    noch nie ist was passiert.

    HBCI und chipTAN
  5. #5

    Jaja

    Windows und Android....weit verbreitet, billig und unsicher
    Mehr muss man dazu gar nicht sagen.
    Ein derartiger Angriff ist auf ein iPhone nicht möglich.
  6. #6

    Wie bitte?

    Da gehen Bankkunden hin und lassen sich nicht nur per Computer zu irgendwelchen dussligen Aktionen verführen, sondern diese Bankkunden klicken dazu noch auf jeden Dreck auf ihrem Handy und geben sämtliche Daten somit preis.
    Da gehört aber schon ne gehörige Portion Dummheit dazu.

    Mein Mitleid hält sich da in engen Grenzen; die der StA oder der Gerichte bestimmt auch.
    Dazu noch allein 250.000 € per 1 Überweisung? Da hats wenigstens die richtig Reichen getroffen.
  7. #7

    Dummheit

    Dass man sich beim surfen was einfangen kann, ist bekamnt. Aber eine gute Antuvirensoftware sollte dann schon alarm schlagen. Tut sie es nicht ist das kind immer noch nicht in den Brunnen gefallen. Es fehoert eine ganz Portion Dummheit dazu, in heutigen, web-aufgeklärten Zeiten auf ein unbekannten link zu klicken , der einem per Mail zugesandt wurde und dann auch noch die Banksoftware vermeintlich zu aktualisieren... Die eurograbber haben nur erfolg durch die Dummheit und Gutgläubigkeit der user.
  8. #8

    .

    Zitat von franko_potente Beitrag anzeigen
    Nein, überwiesenes Geld kann man nicht zurückbuchen. Es ist Eigentum des Kontoinhabers auf dem es gutgeschrieben wurde, da die Überweisung immer der Überweisende auslöst und hier via PIN und TAN eine eindeutige Identifizeirung stattfand. Ergo freiwillig.

    Ich kann mich nur fragen, wie DUMM und NAIV kann man sein, so eine mail zu öffnen, oder den dortigen Anweisungen zu folgen. Das macht keine Bank.
    Da hier die tatsächliche Willensentscheidung des Überweisenden nur arglistig vorgetäuscht wurde, MÜSSTE es (nach gesundem Menschenverstand) eigentlich eine Möglichkeit zumindest für die Strafverfolgungsbehörden geben das Empfängerkonto zumindest einzufrieren. Auch im internationalen Rahmen. Oder bin ich mit dieser Vorstellung nur in eine zu wünschende Fiktion abgedriftet?
  9. #9

    *hust*...mit 'nem iPhone unter iOS

    ...wäre das nicht passiert ;)
    Und wenn man sich noch so doof anstellt.
    Neben mittlerweile zugegebenermaßen zahlreichen eklatanten Nachteilen des Apple Betriebssystems / Handys für mich immer noch ein Hauptgrund, nicht zu Android zu wechseln. Da muss man bald einen Teil der Handyperformance für Virenscanner opfern, die stets im Hintergrund laufen. Ganz schön verrückt...