Nato-Schutz für Türkei: Kabinett billigt "Patriot"-Einsatz mit bis zu 400 Soldaten

DPA / BundeswehrUm die Türkei vor syrischen Angriffen zu schützen, werden deutsche "Patriot"-Abwehrsysteme entsendet. Das Kabinett hat beschlossen, außerdem Soldaten in Awacs-Jets und in die Kommandostäbe zu schicken - es sind bis zu 400 Mann.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...-a-871261.html
  1. #1

    war doch klar

    Dass unsere Hansel alle die Finger heben und mitmachen. Bin gespannt wann wir zum ersten Kriegseinsatz kommen.
  2. #2

    die ersten fettgedruckten worte reichen,

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Um die Türkei vor syrischen Angriffen zu schützen, werden deutsche "Patriot"-Abwehrsysteme entsendet. Das Kabinett hat beschlossen, außerdem Soldaten in Awacs-Jets und in die Kommandostäbe zu schicken - es sind bis zu 400 Mann.

    Kabinett billigt "Patriot"-Einsatz mit bis zu 400 Soldaten - SPIEGEL ONLINE
    "um die türkei vor syrischen angriffen zu schützen" - das ist an paranoia und hinterhältigkeit nicht zu überbieten.
    man sollte versuchen,wann man die situation entschärfen will , gemeinsam das eindringen bewaffneter kräfte aus der türkei nach syrien
    verhindern. oder die ausbildung und bewaffnung von islamistischen, assadfeindlichen terroristen auf türkischen gebiet beenden.
    die aufstellung von patriotraketen an der grenze schafft nur voraussetzungen für ein späteres direktes eingreifen der türkei bzw. der nato.wetten, daß bald die giftgaslüge auf den tisch kommt oder etwas in der art....
  3. #3

    Es läuft...

    ...optimal für Israel im Hinblick auf einen Präventivluftschlag gegen Iran. Nachdem mit einem sinnlosen Mord an einem Hamasaktivisten ein wütender Raketenhagel der Palästinenser provoziert worden war, konnte das iron dome system unter Ernstfallbedingungen getestet und optimiert werden. Das war doch der Zweck der Übung. Nun werden Nato-Patriots auf halbem Weg der Gegenschlagsrakten Irans Richtung Israel aufgestellt, so mal als vorgelagerter Abfangschirm. Wetten, dass die Nato und Deutschland diese Raketen einsetzen werden, sollte ein Präventivschlag Israels gegen Iran einen Gegenschlag der iranischen Raktentruppen auf Israel auslösen?
    -
  4. #4

    Von allen guten Geistern verlassen

    Findet sich denn kein Bundestagabgeordneter mit einem letzten Fünkchen Verstand und hebt mal den Finger ? Was sollen den die Raketenabwehrsysteme ? Es kommen doch keine Raketen - und die Granaten ? Wer schießt in die Türkei - die syrische Armee oder die wilden Kämpfer ?Es muss eben wieder gefragt werden - wem nützt das Ganze ? Was hat eigentlich nun der Natoeinsatz in Lybien gebracht ? Der gesamte Nahe Osten scheint sich zu destabilisieren !
  5. #5

    Geografie

    [QUOTE=Sachalin;11503464Nun werden Nato-Patriots auf halbem Weg der Gegenschlagsrakten Irans Richtung Israel aufgestellt, so mal als vorgelagerter Abfangschirm. Wetten, dass die Nato und Deutschland diese Raketen einsetzen werden, sollte ein Präventivschlag Israels gegen Iran einen Gegenschlag der iranischen Raktentruppen auf Israel auslösen?
    -[/QUOTE]
    Wie Sie mit einer Patriot geringer Reichweite (PAC-3 max. 45 km) ballistische Raketen auf dem Weg vom Iran nach Israel abfangen wollen, müßten Sie mal erklären.
    Deren Flugbahn verliefe über Irak und Jordanien und würde Syrien höchstens ganz im Süden überqueren.
    Einfach mal in den Atlas gucken...
  6. #6

    optional

    Wieso wird schon im Titel die absurde Lüge "Um die Türkei vor syrischen Angriffen zu schützen, werden deutsche "Patriot"-Abwehrsysteme entsendet" als tatsache verkauft?
    Jedem Kleinkind dürfte klar sein, dass die Patriots gegen durch die, von der Kriegspartei Türkei hofierten, "Rebellen" gelegentlich als Provokation über die Grenze fliegenden Nato-Granaten vollkommen nutzlos sind. Damit die Türkei durch Flugzeuge angegriffen wird, müsste man wohl die salafistischen freunde erst mit einer Luftwaffe ausrüsten...
  7. #7

    Syrien

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Um die Türkei vor syrischen Angriffen zu schützen, werden deutsche "Patriot"-Abwehrsysteme entsendet. Das Kabinett hat beschlossen, außerdem Soldaten in Awacs-Jets und in die Kommandostäbe zu schicken - es sind bis zu 400 Mann.

    Kabinett billigt "Patriot"-Einsatz mit bis zu 400 Soldaten - SPIEGEL ONLINE
    Ich habe heute in einem Pressekommentar gelesen, dass es im
    Interesse einer strategischen Ausrichtung der USA liegen muss,
    dass Syrien künftig nicht mehr zu den Verbündeten des Iran zählt und
    dass der Irak mehr unter die Kontrolle der Amerkikaner kommen musss. Gleichzeitig sind jedoch die USA nicht bereit, Geld und Soldaten zur Erreichung des og. Zieles einzusetzen. Hierzu werden die
    Verbündeten der westlichen Allianz herangezogen.

    Dies ist für mich der einzig plausible Ansatz für den arabischen Frühling,den jetzt auch Syrien erlebt.

    Alle weiteren Mutmaßungen und Ausführungen sind deshalb Augen-
    wischerei.
  8. #8

    So ist es.

    Zitat von Bedie Beitrag anzeigen
    Ich habe heute in einem Pressekommentar gelesen, dass es im
    Interesse einer strategischen Ausrichtung der USA liegen muss,
    dass Syrien künftig nicht mehr zu den Verbündeten des Iran zählt und
    dass der Irak mehr unter die Kontrolle der Amerkikaner kommen musss. Gleichzeitig sind jedoch die USA nicht bereit, Geld und Soldaten zur Erreichung des og. Zieles einzusetzen. Hierzu werden die
    Verbündeten der westlichen Allianz herangezogen.

    Dies ist für mich der einzig plausible Ansatz für den arabischen Frühling,den jetzt auch Syrien erlebt.

    Alle weiteren Mutmaßungen und Ausführungen sind deshalb Augen-
    wischerei.
    Wir werden logischerweise dann auch in einen als verbrecherisch zu wertenden Angriffskrieg der Nato hieingezogen.
    Wir sind ja schließlich wieder wer, sprach der Verteidiger der deutschen Freiheit am Hinduskusch, Struck
  9. #9

    Vorsicht Falle

    Wie weit es her ist mit dem arabischen Frühling und wessen Geistes Kinder er nach oben spült darf in Ägypten bestaunt werden.

    a) ich kenne Syrien, weil ich als Kind mit meinen Eltern, die dort beruflich unterwegs waren, dort viel Zeit verbrachte

    b) damals hatte auch die DDR dort ihre Leute. Die haben viel getan bei der Modernisierung der Verwaltung und Institutionen, im Guten für die Schulen und das Gesundheitswesen, im Zweifelhaften offenbar bei der Errichtung des Sicherheitsapparetes. Syrien war - und ist - ein Staat, der seine Bürger erbarmungslos bespitzelt und wegsperrt und übelste Gefängnisse, ein Staat, der Angst verbreitet. Staatsfeind Nr.1 war stets der Islamist, den Islamismus und Traditionalismus wollte man gewaltsam loswerden.

    c) wie die Unruhen heute genau losgingen das weiß ich nicht, aber vermutlich wurden Moslembruderschaften dazu angestachelt. Die US Dienste begrüßen das. Was sie konkret tun, keine Ahnung.

    d) Die Drohung bei Chemiewaffeneinsatz ungeachtet der russisch-chinesischen Ablehnung zu intervenieren ist gefährlich. Denn im Krieg greifen alle zu Lug und Trug.

    e) Jetzt muß nur jeder, der gerne eine US Intervention sehen will dafür sorgen, daß alle glauben daß die syrischen Truppen Chemiewaffen einsetzen.