Harte "Hobbit"-Kritiken: Oje, der Kleine ist zu lang

Warner Bros.Droht uns Mittelmaß aus Mittelerde? Die ersten Urteile zu Peter Jacksons "Hobbit" fallen hart aus - viel zu lang und viel zu technikverliebt, maulen US-Kritiker kurz vor dem Kinostart der Tolkien-Verfilmung. Martin Freeman kommt in seiner Rolle als kleiner Titelheld dagegen groß raus.

http://www.spiegel.de/kultur/kino/de...-a-871112.html
  1. #1

    Jackson vs. Nolan

    Immer wieder diese Seuche 3D.

    Ich war so unheimlich froh, als sich Christopher Nolan klar und deutlich gegen 3D aussprach und in The Dark Knight (Rises) ausschliesslich IMAX zur bildlichen Aufwertung der wichtigen Szenen benutzte.
    Selbst wenn es mich nicht total ankotzen würde, wie mit 3D abgezockt wird (man macht einen Film unter anderem 3D , um höhere Ticketpreise verlangen zu können, egal ob 3D Sinn macht) würde ich die meisten 3D Filme meiden, weil es einfach unnötiger Schnickschnack ist, der in den meisten Fällen das Filmerlebniss eben nicht positiv beeinflusst.

    Die einzigen Dinge wo 3D meiner Meinung nach Sinn macht, sind Dokus/Reportagen (Natur, Weltall, Mikrokosmos etc.)
    Und auch wenn sich hier einige für 3D aussprechen werden, bin ich froh zu wissen, daß ich mit meiner Meinung nicht alleine bin :)
  2. #2

    Zitat von mcaulfield Beitrag anzeigen
    Immer wieder diese Seuche 3D.

    Ich war so unheimlich froh, als sich Christopher Nolan klar und deutlich gegen 3D aussprach und in The Dark Knight (Rises) ausschliesslich IMAX zur ......
    Sie sind nicht alleine ;-)
  3. #3

    Ich stimme zu

    He mcaulfield, du schreibst mir aus der seele.
    Damals, als ich als Kind die Mickey Maus kaufte, nervten mich diese 3d Brillen. Und sowas heute als Pflicht im Kino? Nein Danke.
    In Themenparks ist das Ok, aber so ist es einfach nur so wichtig wie ein goldenes Fußkettchen. Nett, aber sinnlos.
  4. #4

    Zu lang?

    also ohne den Film bisher gesehen zu haben, als hartgesottener Tolkienfan dem sogar das Silmarilliion gefallen hat, kann der Film keinesfalls lang genug sein :-)
  5. #5

    Zitat von mcaulfield Beitrag anzeigen
    Immer wieder diese Seuche 3D.

    Ich war so unheimlich froh, als sich Christopher Nolan klar und deutlich gegen 3D aussprach und in The Dark Knight (Rises) ausschliesslich IMAX zur bildlichen Aufwertung der wichtigen Szenen benutzte.
    Nützt natürlich nix, wenn "Dark Knight Rises" der mit Abstand schlechteste der drei Nolan-"Batmans" ist ... ;)
  6. #6

    Wtf

    Sollen die Tolkien-Verfilmungen nach Meinung dieser Kritiker also lieber auf 85-Minuten-Romantikkomödien-Länge geschrumpft werden, damit auch Leute den Film durchhalten, die Fantasy nicht mögen?
  7. #7

    Hobbit

    Ich fand es von Beginn an verwunderlich, wie man aus einem streichholzschachtel-dünnen Buch 3 Filme rauspressen kann und in den Kritiken scheint sich jetzt zu bestätigen, dass es mehr um Kommerz als um künstlerische Notwendigkeit ging.

    Die anderen Kritikpunkte leuchten mir noch nicht so ganz ein. Ist es so schlimm, wenn die Kostüme etwas unecht wirken, wenn die sonstige Geschichte gut ist? Dass es so sehr auffällt, kann ich mir sowieso kaum vorstellen bei einem Fantasyfilm im Jahr 2012.

    Nach dieser durchmischten Bilanz werde ich jedenfalls noch die Spon-Kritik abwarten, bevor ich überstürzt eine Kinokarte kaufe.
  8. #8

    trotz 3D

    Ich werde wohl auch hin, trotz 3D.
    Einige andere Filme schaue ich eher nicht, wegen 3D.
  9. #9

    Vorfreude steigt.

    Obwohl ich kein Fan von 3D-Schnickschnack bin, glaube ich, dass dies der richtige Film dafür ist. Es gibt neben den vielen negativen auch einige Beispiele, in denen 3D wirklich schön umgesetzt wurde und sich gut ins Gesamtbild eingefügt hat (Avatar oder Avengers). Denke das gelingt hier auch.

    Die 48Hz Problematik ist eigentlich keine, in einigen Jahren werden uns alle anderen Filme veraltet vorkommen. Das man dafür negative Kritiken in Kauf nimmt (das hat sich schon nach dem ersten Pressescreening angekündigt) finde ich konsequent und echte Pionierarbeit.