Ex-Radprofi Jaksche: "Fahrer haben Angst, sich vor der UCI zu outen"

DPAEr hat Doping gestanden und kämpft jetzt für einen sauberen Radsport. Im Interview erklärt der frühere Profi Jörg Jaksche die Ziele der neu gegründeten UCI-Opposition, seine Kritik an Pat McQuaid - und fordert den deutschen Radsport-Boss Rudolf Scharping auf, öffentlich Position zu beziehen.

http://www.spiegel.de/sport/sonst/jo...-a-871087.html
  1. #1

    Erst wenn kein Schwein

    mehr an diesem jetzigen "Radsport" interessiert ist, dann und nur dann wird sich was ändern.
    Es sind viel zu viele jetzt in leitender Position, die selber in dem ganzen Sumpf verwickelt waren - warum sollten die was ändern wollen? Erst wenn gar nichts mehr zu verheimlichen ist, erst dann wird gehandelt. Schade.
    Schade auch für Jaksche. Bin gespannt wie lange er noch den Mund aufmachen darf.
  2. #2

    Leistungssport

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Er hat Doping gestanden und kämpft jetzt für einen sauberen Radsport. Im Interview erklärt der frühere Profi Jörg Jaksche die Ziele der neu gegründeten UCI-Opposition, seine Kritik an Pat McQuaid - und fordert den deutschen Radsport-Boss Rudolf Scharping auf, öffentlich Position zu beziehen.

    Jörg Jaksche über UCI Pat McQuaid Rudolf Scharping Change Cycling - SPIEGEL ONLINE
    Leistungssport und Doping, kann man denn das auseinanderhalten?
  3. #3

    doping

    Also, wenn Jacksche nicht über Doping reden würde, wurde kein Mensch mehr über Ihn reden.
    So kann man natürlich auch sein Geld verdienen.
  4. #4

    Auf den Chat mit Rudolf Scharping bin ich gespannt. Zu seinem 65. Geburtstag am 2. Dezember hatte ja schon der Bund Deutscher Radfahrer ein Loblied auf ihn geschrieben.

    "Neben dem BDR-Anti-Doping-Programm, das international Nachahmer bis in die höchsten Gremien fand, einer weiteren Mitgliedersteigerung hat er erfolgreich Sponsoren für den Verband akquiriert." BDR-Prsident Rudolf Scharping wird 65 | Radsport bei rad-net.de

    Mittlerweile gibt es kein deutsches Profi-Radsportteam der höchsten Kategorie, da sich Sponsoren wie Telekom/T-mobile, Gerolsteiner und Milram aus diesem Sport verabschiedeten. Dabei wäre es löblich, dass es noch Angestellte geben würde, die entgegen der Kilometerpauschale trainieren.
  5. #5

    Gute Idee

    Es muss Anreize geben, dass Leute über Doping auspacken.
  6. #6

    schade

    ich finde es unfair das doping verboten ist .Ohne doping kein profisport.wenn ein arzt , brooker,rechtanwalt,politiker oder bauarbeiter mittelchen nimmt um sein arbeitspensum zu erfüllen oder zu steigern kräht kein hahn danach.nur bei
    berufssportler tun alle so entrüstet.glaubt den ernsthaft jemand,das , wo soviel geld verdient im spiel ist, nicht manipuliert
    wird.ich will unterhalten werden und bin mir im klaren darüber
    das spitzensportler,formel1 teams,showstars etc
    nicht mit sauberen mitteln arbeiten und guck sie mir trotzdem im tv an.
  7. #7

    Gemeinheit

    Zitat von Richardfburton1 Beitrag anzeigen
    Also, wenn Jacksche nicht über Doping reden würde, wurde kein Mensch mehr über Ihn reden.
    So kann man natürlich auch sein Geld verdienen.
    Das ist eine gemeine Verdächtigung. Und eine unbegründete dazu, denn wieso verdient er damit Geld? Ist es nicht plausibel, dass Jaksche, der sein halbes Leben auf dem Rad zugebracht hat, etwas für seinen Sport tun will? Es gibt wirklich Leute, die etwas tun wollen und nicht nur skrupellos dem egoistischen Vorteil hinterherhecheln!
  8. #8

    Man muß abwägen

    So ist das halt: Wenn man ein Verbrechen begeht und nicht erwischt wird, schläft man nicht mehr so ruhig, weil man nie weiß, ob nicht doch noch Beweise gefunden werden oder andere auspacken. Das wusste selbst der Dümmste dieser Strampelknilche im Voraus, und das will etwas heissen. Daß ausgerechnet ein ehemaliger Täter jetzt die Bühne hat, stört mich. Hätte man dieses Interview nicht mit einem Radler führen können, der nicht gedopt hat? Oder sind diese Exoten so schwer aufzutreiben? Es ist zwar übertrieben, aber auf mich wirkt das so, als würde man mit einem überführten ehemaligen Kinderschänder das Thema "sicherer Schulweg" diskutieren. Auf diese Idee käme auch niemand. Aber wer weiß...
  9. #9

    lustig

    Zitat von horstma Beitrag anzeigen
    Hätte man dieses Interview nicht mit einem Radler führen können, der nicht gedopt hat?
    der nicht gedopt hat oder der noch nicht des Dopings überführt wurde ?

    Man kann davon ausgehen das ein Großteil, wenn nicht sogar alle Profisportler dopen. Diese Leute leben von Ihren sportlichen Erfolgen, mit dem Doping erhöht man seine Wettbewerbsfähigkeit während man immer davon ausgehen muss das die Gegner dopen und damit einen Wettbewerbsvorteil Dir gegenüber haben.

    Mit der jetzigen Regelung ist man mit dem Outing automatisch raus, deshalb gibt niemand etwas zu solange es nicht zu 100 % bewiesen ist. Dazu kommt, das man ohne Doping, speziell im Radsport wahrscheinlich ohnehin chancenlos auf einen Medalienrang ist.