Antisemitismus: So judenfeindlich sind die Deutschen

dapdDer Hass auf Juden - er ist in Deutschland heute so schlimm wie zu Hitlers Zeiten, klagt der US-Theatermacher Tenenbom. Auch Kanzlerin Merkel sagt vor dem Besuch von Israels Premier Netanjahu, es gebe ein großes Maß an Antisemitismus im Land. Wie verbreitet ist Judenfeindlichkeit? Der Faktencheck.

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  1. #1

    Einfach nur

    widerlich. Da kann mal sehen, wie viel Bildung ausmacht.
    M.E. sollten alle Mittel in Bildung, Bildung und Bildung gehen.
  2. #2

    Mit solchen Schlagzeilen wird es ...

    nicht besser. Auf der einen Seite kann ich es verstehen auf der anderen Seite nicht. Besonders die Ultra Orthodoxen tuen alles dafür das das geschehene vor 70 Jahren die Schuld der jetzigen Deutschen Generation bleibt. Wenn jemand einem Jeden Tag vorhält was seine ur-ur-großeltern einmal getan haben wird es auch nicht besser.
  3. #3

    Zitat von der_pirat Beitrag anzeigen
    widerlich. Da kann mal sehen, wie viel Bildung ausmacht.
    M.E. sollten alle Mittel in Bildung, Bildung und Bildung gehen.
    Dafür ist kein Geld da, dass wird für die Euro-Rettung gebraucht.
  4. #4

    Vergleichsstudien?

    Würde mich interessieren wie die Menschen zum Christentum oder Islam stehen. Denke man könnte ähnliche Ergebnisse erwarten.
  5. #5

    Merkel und CDU als Teil des Problems

    Leider gibt es auch sehr viele inkompetente Politiker und selbstgefällige "demokratische" Parteien in Deutschland, die überhaupt erst den Nährboden für antisemitisches Verhalten liefern (Förderung sozialer Ungleichheit, Vernachlässigung innerer Sicherheit etc.). Aber solange Horst Seehofer sein Vaterland "bis zur letzten Patrone" gegen die Überfremdung verteidigen will...
  6. #6

    Vielleicht sollte der ZdJ eine differenziertere Sichtweise auf die Politik Israels vermitteln. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass ich in meinem Bekannten- und Freundeskreis keine antisemitischen, sehr wohl aber isrealkritische Tendenzen ausmache.

    Leider stigmatisiert der ZdJ jedwege israelkritische Äußerung als antisemitisch und wirft so alles in einen Topf.

    Das sollte auch bei einer Analyse strikt getrennt werden.
  7. #7

    Trennen

    Grundsätzlich sind Deutsche nicht mehr oder weniger "judenfeindlich" eingestellt wie Bürger anderer europäischer Staaten auch!
    Jedoch wird bei uns jede, meistens sehr berechtigte Kritik über die Politik Israels gegenüber den Palästinensern mit "Judenfeindlichkeit" gleichgesetzt; und das ist einfach falsch!
  8. #8

    sekundärer Antisemitismus

    Wenn bei berechtigter politischer Kritik (über z.B. Siedlungspolitik, Wasserrechte, Menschenrechte) gleich die Antisemitismus-Karte gespielt wird (z.B. gerne vom Zentralrat der Juden) ist dieses dann Teil dieser Messung?

    Juden müssen schon seit Jahrhunderten mit den genannten Vorurteilen leben, weil sie durch die Epochen immer wieder als perfekte Sündenböcke dienten. Das dieses tief verankerte Gedankengut allerdings in unserer aufgeklärteren Geselleschaft immer noch ein solches Gewicht haben soll, verwundert mich schon.
  9. #9

    Einfach traurig

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Hass auf Juden - er ist in Deutschland heute so schlimm wie zu Hitlers Zeiten, klagt der US-Theatermacher Tenenbom. Auch Kanzlerin Merkel sagt vor dem Besuch von Israels Premier Netanjahu, es gebe ein großes Maß an Antisemitismus im Land. Wie verbreitet ist Judenfeindlichkeit? Der Faktencheck.

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    Einfach nur traurig aber leider auch keine Überraschung. Jeder sollte sich selbst einmal fragen, welchen dieser Fragen er selbst eher zustimmen würde, und warum. Und vielleicht auch die einseitige Fixierung auf Israel hinterfragen. Damit wäre schon etwas geholfen...