Euro-Krise: Arbeitsorganisation ILO schreibt Schuldenländer ab

Getty ImagesVernichtende Einschätzung für die Euro-Krisenstaaten: Die Experten der Internationalen Arbeitsorganisation prognostizieren nicht nur, dass die Arbeitslosigkeit in den Südländern der EU weiter steigen wird. Selbst bei einem Aufschwung der Wirtschaft sehen sie kaum Hoffnung.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-871016.html
  1. #1

    nichts neues

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Vernichtende Einschätzung für die Euro-Krisenstaaten: Die Experten der Internationalen Arbeitsorganisation prognostizieren nicht nur, dass die Arbeitslosigkeit in den Südländern der EU weiter steigen wird. Selbst bei einem Aufschwung der Wirtschaft sehen sie kaum Hoffnung.

    Arbeitsorganisation ILO schreibt Schuldenländer ab - SPIEGEL ONLINE
    ist doch schon lange bekannt. dieser kurs "gürtel enger schnallen" führt zum ersticken, nicht zur erholung der krise.und der anstieg der arbeitslosigkeit ist doch nur teil 2 der finanzkrise, auch schon seit sommer bekannt.
  2. #2

    Wenn die Banane krum ist

    Da fällt den Eurokraten bestimmt eine Lösung ein, wie für die krumme Banane. Wenn schon krumm, dann mit irgendeiner Vorschrift. Und alle Bürokraten sind selbstfroh und gerechtfertigt.
  3. #3

    Die EU wird immer mehr zu einem...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das Problem betrifft vor allem junge Menschen.
    sich selbst füllenden Pulverfass, was aber offensichtlich die Regierungen nicht wesentlich stört - naja, wer Geld und Möglichkeiten hat kann sich ja im Explosionsfall in andere Regionen absetzen.

    ...oder sind die offiziell Verantwortlichen zu blöd sich die Möglichkeit von bürgerkriegsähnlichen Zuständen, verursacht durch völlig demoralisierte Jugendliche vorzustellen?
  4. #4

    Zitat von metaware Beitrag anzeigen
    Da fällt den Eurokraten bestimmt eine Lösung ein, wie für die krumme Banane. Wenn schon krumm, dann mit irgendeiner Vorschrift. Und alle Bürokraten sind selbstfroh und gerechtfertigt.
    Die verordnung ueber krumme Bananen /Gurken etc. war eine forderung des Handels um Platz beim transport zu sparen- und wer eine starke lobby hat bekommt in der politik so manches...
  5. #5

    Bei starkem Übergewicht hilft immer den Gürtel enger schnallen.

    Zitat von heidi1-preiss Beitrag anzeigen
    ist doch schon lange bekannt. dieser kurs "gürtel enger schnallen" führt zum ersticken, nicht zur erholung der krise.und der anstieg der arbeitslosigkeit ist doch nur teil 2 der finanzkrise, auch schon seit sommer bekannt.
    Schon wieder vergessen, woher der Kurs "Gürtel enger schnallen" denn kommt, weil man sich die letzten 10-15 Jahre mit Krediten einen Lebensstil gegönnt hat, den man sich nie und nimmer hätte leisten dürfen, jetzt sind die Kredite fällig und die Banken geben erst wieder Geld, wenn die alten Fälligkeiten bezahlt werden.

    Ist übrigens genauso wie im normalen Leben bei völlig normalen Menschen, Sie könnenja mal zu ihrer Bank gehen, fleißig Kredit aufnehmen und dann immer neue Kredite verlange, die Abzahlung der alten Kredite werden Sie dann mit Hinweis auf Einschränkung ihrer Lebensgewohnheiten ablehnen, mal sehen was die Bank dazu sagt.

    Die Einschätzung der Organisation ist absolut korrekt und richtig, die Club-Med Länder hätten nie in die gleiche Währung wie Deutschland und die nordischen Länder gehen dürfen, aber sagen Sie mal den Politikern was von Realitäten, wenn die alle komplett in ihrem Eurowahn verfallen sind.

    Schon nach jetzt 10 Jahren kommt das böse Erwachen und der Euro fördert nicht die Einheit Europas, der Euro fördert die Spaltung Europas.
  6. #6

    Bitte endlich den Bankrott erklären!

    Wie lange soll die Absicherung der Spekulanten noch laufen? Bis alles in Europa angesparte Kapital ausgepresst ist und von den Spekulanten in Asien investiert wird? Erklärt endlich den Staatsbankrott! Jedes Land, das seit 10 Jahren immer neue Schulden aufnimmt und seine Schulden nicht in den nächsten Jahren zurückzahlen kann, ist bankrott. Das letzte Geld, dasman jetzt den Spekulanten hinterher wirft, wird für die Modernisierung der europäischen Staaten benötigt.
  7. #7

    Heiße Luft

    Womit denn auch sollen die Südstaaten "wieder" auf die Beine kommen. Für wirtschaftliche Stärke müssen Produkte hergestellt werden, die in der Welt nachgefragt werden. Mit minderwertiger Einfachware überschwemmt China den Markt, nur eben billiger. Nur Oliven und Orangen reichen da nicht. Deswegen kann das nie und nimmer was werden. Eigentlich ganz einfach... da braucht´s keine aufwändigen Analysen.
  8. #8

    Konsum

    Zitat von greentiger Beitrag anzeigen
    sich selbst füllenden Pulverfass, was aber offensichtlich die Regierungen nicht wesentlich stört - naja, wer Geld und Möglichkeiten hat kann sich ja im Explosionsfall in andere Regionen absetzen.

    ...oder sind die offiziell Verantwortlichen zu blöd sich die Möglichkeit von bürgerkriegsähnlichen Zuständen, verursacht durch völlig demoralisierte Jugendliche vorzustellen?
    Das hat zuerst einmal nichts mit der EU zu tun, sondern daran, dass man lieber in China prduzieren lässt als in Spanien, Italien oder Portugal! Ihr wollt ja alles halt immer nur billigbilligbillig haben! Das sind die Folgen!
  9. #9

    Außer im Sozialismus

    ... Kann man sich eben langfristig mehr leisten als man erwirtschaftet, bzw. man braucht einen Dummen, der es bezahlt. Da die Chinesen, Inder usw. allmählich wegfallen, muss man die Transfers anders organisieren oder ehrlich arbeiten lernen... Oder die Leute verbeamten ...