Mit Social Media gegen miesen Service: So machen Sie Konzerne mürbe

REUTERSUnternehmen hoffen, dass ihnen Facebook und Twitter beim Marketing helfen. Doch Social Media erweist sich oft als fiese Falle. Denn die Internetdienste bieten Kunden die Möglichkeit, ihre Gegner nach Strich und Faden vorzuführen. Ein Leitfaden für Service-Guerrilleros.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/ser...-a-857189.html
  1. #1

    In schätzungsweise zwei bis drei Jahren wird die Gemeinde der Internet-User dann merken, daß die "neuen Medien" und die "neue Öffentlichkeit" exakt so funktionieren wie die "alten" schon seit ein paar tausend Jahren.

    Je mehr "Shitstorms" entfacht werden, desto weniger Aufmerksamkeit bekommt der einzelne von ihnen. Je länger der "Shitstorm" betrieben wird, desto schneller langweilen sich die Zuschauer.

    Und die PR-Profis werden bis dahin gelernt haben, daß die klügste Reaktion auf gewisse Zwergenaufstände immer noch ist, sie einfach schweigend auszusitzen...
  2. #2

    Mit Freude und Genugtuung

    habe ich diesen Artikel gelesen. Ha! Der Kunde ist König, jetzt wird er Diktator! Auch wenn einem die sogenannten Servicemitarbeiter hin und wieder leid tun, weil sie ja " nix dafür können" (können Henker was dafür, dass sie nur ihren Job machen oder GEZ-Eintreiber?): Pardon wird nicht gegeben! Die Konzerne haben ihre Rechtsabteilungen, wir haben unsere Links.
  3. #3

    Zitat von TomRohwer Beitrag anzeigen
    In schätzungsweise zwei bis drei Jahren wird die Gemeinde der Internet-User dann merken, daß die "neuen Medien" und die "neue Öffentlichkeit" exakt so funktionieren wie die "alten" schon seit ein paar tausend Jahren.

    Je mehr .......
    Denke ich auch.
    Bereits jetzt habe ich Zweifel, daß die sogenannten shit-storms irgendetwas bewirken. Für mich stellen sie sich eher als ein singuläres Happening dar, heute mal da, morgen mal dort. Alleine mittelfristige Konsequenzen sind kaum ersichtlich. Noch immer bleiben Deutsche bei ihrem teuren Stromerzeuger, bevor sie wechseln, noch immer klappt der Absatz von Produkten, die unter fragwürdigen Umständen hergestellt werden.

    @Cumpadre Tom König: Spanisch heißt es nicht "merda" sondern "mierda" ;-)
  4. #4

    Nur zu....

    hetzt die Leute ruhig weiter gegeneinander auf. Konsumenten im Netz führen sich ohnehin schon auf wie die Sau auf dem Sofa. Da gießt so ein Bericht noch Wasser in die Mühlen.

    Aber... ihr werdet euch noch wundern. Die nächsten Jahre werden die Jahre der Firmenpleiten. Firmen die Kunden zu Göttern erklären, gehen alle pleite. So ist das. Und diese Firmen sind EURE Arbeitgeber, also stellt euch schon mal drauf ein, dass ihr euren Job dann auch los seid.

    Es ist so dumm, so unendlich dumm sein eigenes Leben wegen einer großen Klappe zu riskieren.
  5. #5

    optional

    Man kann sich natürlich, wenn man wegen 17 Euro so eine Welle macht, auch öffentlich zum Deppen machen.
  6. #6

    Wenn uns einer vorwirft wir wären zu teuer...

    Sage ich ja wir wollen ja auch Geld verdienen.
    An sparwütigen Pfennigfuchsern verdient man eh nix.
  7. #7

    Passiert schon...

    Zitat von TomRohwer Beitrag anzeigen
    I

    Und die PR-Profis werden bis dahin gelernt haben, daß die klügste Reaktion auf gewisse Zwergenaufstände immer noch ist, sie einfach schweigend auszusitzen...
    LG Electronics macht das schon. Nach der vollmundigen offiziellen Ankündigung, eine ganze Reihe von gar nicht so alten Handy-Modellen zügig auf Android 4 upzugraden, und dann nach bald einem Jahr Verzögerung immer noch nicht auszuliefern, tobt auf der Facebook-Seite mit der ursprünglichen Ankündigung der Lynchmob. Von LG hat sich da seit Monaten niemand mehr sehen lassen.
  8. #8

    Alles was hier auf die "Konzerne" gemünzt ist

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Unternehmen hoffen, dass ihnen Facebook und Twitter beim Marketing helfen. Doch Social Media erweist sich oft als fiese Falle. Denn die Internetdienste bieten Kunden die Möglichkeit, ihre Gegner nach Strich und Faden vorzuführen. Ein Leitfaden für Service-Guerrilleros<i>.</i>

    Tom König: Mit Social Media gegen miesen Service - SPIEGEL ONLINE
    gilt natürlich auch genauso be Beschwerden über schlecht recherchierte Artikel in den konventionellen Medien, politisch-korrekte oder -inkorrekte Zurschaustellung durch Journalisten, links- oder rechtslastige Artikel von Redakteuren, Meinungsterror oder Meinungsmonopol von Fernsehen, Rundfunk und Presse etc.
  9. #9

    super

    Ich finde dass eine super Idee; weil somit koennen zukuneftige nichtsahnende Kunden vor Wucher und nicht existierendem Kundenservice gewarnt werden; somit entstehen den Firmen Verluste weil die Gefahr besteht dass die Kunden ausbleiben und endlich tut sich was. Habe exzellente Erfahurngen mit Computer Hersteller Dlink gemacht. Lohnt sich ein paar zeilen zu schreiben weil dann bewegt sich was. Und zwar rucki zucki.