Kriegsschrott in Libyen: Tod unterm Olivenbaum

Till MayerDer Krieg ist vorbei, die Gefahr noch nicht: Die Kämpfe gegen Gaddafi haben ein doppeltes explosives Erbe hinterlassen. Zum einen steckt der libysche Boden voller Blindgänger - zum anderen sind noch viele Waffen im Umlauf. Unterwegs mit Bombenentschärfern in Misurata.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-870225.html
  1. #1

    Die Gefahr geht weniger von den Waffen aus, als vielmehr von den bewaffneten Banden, die weiterhin mordend durchs Land ziehen und von der gleichgeschalteten Presse verharmlosend "Rebellen" genannt werden.
  2. #2

    Zitat von BeitragszahlerwiderWillen Beitrag anzeigen
    Die Gefahr geht weniger von den Waffen aus, als vielmehr von den bewaffneten Banden, die weiterhin mordend durchs Land ziehen und von der gleichgeschalteten Presse verharmlosend "Rebellen" genannt werden.
    Mal 'eben schnell' noch auch zu diesem Artikel die übliche Propaganda über die 'gleichgeschaltete Presse' rausgehauen, was? Kommt ja immer gebetsmühlenartig, wenn der entsprechende Artikel auch nur den kleinsten Zusammenhang hergibt.
    Gähn.

    Mal mit direktem Bezug: Was ist eine 'Propellergranate'???
  3. #3

    Zitat von vulcan Beitrag anzeigen

    Mal mit direktem Bezug: Was ist eine 'Propellergranate'???
    Eine Propellergranate ist Faulheit bei der Übersetzung aus englischen Pressemeldungen, siehe RPG - rocket propelled grenade.
  4. #4

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Krieg ist vorbei, die Gefahr noch nicht: Die Kämpfe gegen Gaddafi haben ein doppeltes explosives Erbe hinterlassen. Zum einen steckt der libysche Boden voller Blindgänger - zum anderen sind noch viele Waffen im Umlauf. Unterwegs mit Bombenentschärfern in Misurata.

    Libyen ist seit dem Krieg mit Blindgängern und Waffen überschwemmt - SPIEGEL ONLINE
    "...Und der 22-Jährige macht nicht den Eindruck, dass sich das schnell ändert. "Ich werde weitermachen, bis wir völligen Frieden in Libyen haben", sagt er...."


    Oder: bis ich alle umgelegt habe, die nicht meiner "revulotionären" Meinung sind.



    "...Außer, dass er sich endlich einen festen Job wünscht, mit dem er eine Familie ernähren kann: "Das erwarte ich vom freien und neuen Libyen." Als die Revolution ausbrach, waren 30 Prozent der jungen Menschen arbeitslos. Verbessert hat sich nichts, klagen heute viele junge Ex-Revolutionäre...."


    Klar, irgendjemand wird es schon richten und mir einen 5000,-€-Job geben. Und wenn nicht, wird er von mir erschossen.


    Es ist eben leichter eine bestehende Ordnung zu zerstören, als eine neue Ordnung aufzubauen.

    Den Finger am Abzug einer Kalaschnikow krumm machen zu können bedeutet nicht, daß man auch Ahnung vom Wiederaufbau eines Landes hat.

    Wille, viel Arbeit und Durchhaltevermögen braucht braucht es dazu. Und das alles spreche ich den turnschuhtragenden "Revolutionären" ab.
  5. #5

    Porpellergranate

    Eine RPG (Rocket-Propelled Grenade) wird gerne von den SPON-Redakteuren falsch als Propellergranate übersetzt... für Normalos ist es das Geschoss einer Panzerfaust, oder einfach nur eine kleine Rakete... steht sogar im Zwiebelfisch.
  6. #6

    Kein Sondertrost für Lybien

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Krieg ist vorbei, die Gefahr noch nicht: Die Kämpfe gegen Gaddafi haben ein doppeltes explosives Erbe hinterlassen. Zum einen steckt der libysche Boden voller Blindgänger - zum anderen sind noch viele Waffen im Umlauf. Unterwegs mit Bombenentschärfern in Misurata.

    Libyen ist seit dem Krieg mit Blindgängern und Waffen überschwemmt - SPIEGEL ONLINE
    Mir doch egal. Alle wollten diesen Krieg. dann sollen sie jetzt mal hübsch selber aufräumen. Mußten meine Eltern nach dem 2. WK auch und Bomben werden bei uns heute noch in den Städten gefunden. Insoweit kein Sondertrost für Lybien.
  7. #7

    Mörser

    Zitat von vulcan Beitrag anzeigen
    Mal mit direktem Bezug: Was ist eine 'Propellergranate'???
    Wenn damit die Dinger gemeint sind die auf einigen Bildern zu sehen sind: Das sind Granaten die von Mörsern (Steil stehende Rohre die durch einschieben der Granaten von vorne Geladen und gezündet werden) abgefeuert werden. Da sie keinen Drall zur Stabilisierung bekommen müssen sie mit kleinen Flügeln stabilisiert werden(damit die Spitze mit dem Zünder nach vorne fliegt). Ist günstig, effektiv und einfach zu handhaben, aus diesen Gründen AUCH SEHR BELIEBT.
  8. #8

    Zitat von vulcan Beitrag anzeigen
    Mal 'eben schnell' noch auch zu diesem Artikel die übliche Propaganda über die 'gleichgeschaltete Presse' rausgehauen, was? Kommt ja immer gebetsmühlenartig, wenn der entsprechende Artikel auch nur den kleinsten Zusammenhang hergibt.
    Gähn.
    Haben Sie ein Problem damit? Die Menschen in Syrien haben dafür das Problem, daß sie derzeit nirgends mehr sicher sind, während es ihnen unter Gaddafi in den letzten Jahren gut ging und sie sich sicher fühlen konnten. Vom Regen in die Traufe gekommen nennt man das.
    Bei Propellergrante scheint es sich um einen Übersetzungsfehler zu handeln. Gemeint ist möglicherweise eine Panzerfaust:
    Propeller-Granaten « Jan Schejbal

    Aber auch der erste Teil meiner Antwort gehörte zum Thema.
  9. #9

    Zitat von judas2.0 Beitrag anzeigen
    Mir doch egal. Alle wollten diesen Krieg. dann sollen sie jetzt mal hübsch selber aufräumen. Mußten meine Eltern nach dem 2. WK auch und Bomben werden bei uns heute noch in den Städten gefunden. Insoweit kein Sondertrost für Lybien.
    Alle nicht. Die Libyer am allerwenigsten. Aber wenn Terroristen aus dem Ausland einsickern und die syrische Volksarmee während der Landesverteidigung von der NATO in 26.000 Angriffen in Schutt und Asche gebombt wurde hat die Bevölkerung wenig Wahlmöglichkeiten:

    Kriegsverbrechen in Libyen: Nato fürchtet Ermittlungen - taz.de