Kate im Krankenhaus: So leiden Frauen unter Schwangerschaftsübelkeit

dapdStändig ist ihnen schlecht, mehrmals am Tag müssen sie sich übergeben: Manche werdende Mütter durchleben eine besonders schwere Form der Schwangerschaftsübelkeit - auch Herzogin Catherine hat es getroffen. Sie wird jetzt in einer Londoner Klinik behandelt.

http://www.spiegel.de/gesundheit/sch...-a-870767.html
  1. #1

    Was für ein Bericht...

    Mein Fazit aus diesem Bericht ist, das die werte Herzogin, also entweder Angst vor ihrer Rolle als Mutter hat (wobei diese Sorge doch von einer Auseinandersetzung mich sich und der vor einem liegenden Rolle zeugt)und/oder an einer Form von Essstörung leidet, auf jeden Fall aber sich mal nicht so anstellen soll. Oder wie soll ich den letzten Satz sonst verstehen? Ich kann eigentlich nur vermuten das dieser Artikel von einem Mann geschrieben wurde?!
  2. #2

    Oh man...

    ... Nur weil Sie die Herzogin ist, braucht sie sich nicht so anstellen. Klar kann das von Frau zu Frau unterschiedlich im Verlauf der Schwangerschaft und auch von den Schmerzen her sein, aber bitte... Meine Frau ist auch schwanger, hat zwar Übelkeit, aber in die Klinik muss man dafür nicht gehen. Die können dagegen jetzt auch nicht so viel tun.
  3. #3

    @socke86

    Man kann "Schwangerschaftsübelkeit" nicht damit vergleichen, was im Artikel beschrieben ist. "Übelkeit" ist eine sehr freundliche Umschreibung dessen, wie es einem dabei geht. Ich bin Betroffene, und leider hat meine Ärztin genau so reagiert wie Sie. Es abgetan. Ich habe während der Schwangerschaft 10 Kilo an Körpergewicht verloren, und keinen Tag der 40 Wochen Schwangerschaft verging ohne dass ich mich mehrmals täglich heftig übergeben musste. Nicht mal der Tag der Geburt lief ohne das ab, was auch mir gegenüber immer mit "das bisschen Morgenübelkeit" abgetan wurde. Vorteil: ich musste nach der Schwangerschaft nicht mit den "Schwangerschaftspfunden" kämpfen, denn ich habe 10 Kilo abgenommen währenddessen. Und: selbstverständlich kann die Klinik etwas tun: nämlich genau das, was im Artikel steht. Infusionen.
  4. #4

    Lesen Sie oder nicht?!

    Zitat von socke86 Beitrag anzeigen
    ... Nur weil Sie die Herzogin ist, braucht sie sich nicht so anstellen. Klar kann das von Frau zu Frau unterschiedlich im Verlauf der Schwangerschaft und auch von den Schmerzen her sein, aber bitte... Meine Frau ist auch schwanger, hat zwar Übelkeit, aber in die Klinik muss man dafür nicht gehen. Die können dagegen jetzt auch nicht so viel tun.
    Wie es scheint, haben Sie den Artikel nicht wirklich gelesen, denn die junge Dame ist nicht im Krankenhaus, weil sie eine Herzogin ist, sondern weil sie zu einer der wenigen gehört, die an einer schweren Form der Schwangerschaftsübelkeit leidet.
    Ich bin momentan auch schwanger und leide unter der Übelkeit erheblich, zum Glück nicht so schwerwiegend, aber es beeinträchtigt das Leben momentan enorm. Ich würde von Ihnen ein bissel mehr Verständnis erwarten, zumal sie eine an Übelkeit leidende Schwangere um sich haben. Ich würde Ihnen gerne meine Indisposition für ein paar Tage überlassen, ich wette Sie werden sich als Memme entpuppen und ins Krankenhaus wollen.
    Auch wenn diese stündlichen Up-dates über Käthe nerven, es ist vielleicht auch die Chance diese extreme Form der Schwangerschaftsübelkeit mehr publik zu machen und damit anderen Frauen zu helfen, die sich in einer ähnliche Situation befinden.
  5. #5

    .....

    Es gibt die normale Schwangerschaftsübelkeit- die in ersten Wochen schon sehr unangenehm sein kann und, wenns dumm läuft, während der ganzen Schwangerschaft bestehen bleibt. Zumindest in Ansätzen. Dann kann die werdende Mutter bestimmte, eigentlich harmlose Gerüche wie Kaffee, aber auch Räuchergeruch beim Schlachter, Käse an der Käsetheke einfach nicht mehr ertragen und muß den jeweiligen Ort des Geschehens fluchtartig verlassen.
    Unangenehm und lästig, aber nicht dramatisch.

    So extreme Schwangerschaftsübelkeit, unter der Kate anscheinend leidet, ist eher selten. Und dann bleibt wirklich gar nichts "drin", nicht mal Mineralwasser.
    Ein Krankenhausaufenthalt ist dann schon sinnvoll. Man(n) stelle sich einfach mal einen über Wochen dauernden Magen-Darm-Virus vor- da wünscht man sich auch irgendwann, man verstürbe auf der Stelle, wenn die Spuckerei so gar kein Ende nimmt...
    Obwohl mir Kate schon leid tut- kein bißchen Privatsphäre mehr. Nicht mal mehr inkognito spucken kann man...
    Ich weiß auch nicht, warum der Inhalt des herzöglichen Spucknapfs so wichtig ist- vielleicht hätten die Beiden auch gerne noch mit der "Veröffentlichung" der Neuigkeit ein bißchen gewartet.
  6. #6

    Zitat von socke86 Beitrag anzeigen
    ... Nur weil Sie die Herzogin ist, braucht sie sich nicht so anstellen. Klar kann das von Frau zu Frau unterschiedlich im Verlauf der Schwangerschaft und auch von den Schmerzen her sein, aber bitte... Meine Frau ist auch schwanger, hat zwar Übelkeit, aber in die Klinik muss man dafür nicht gehen. Die können dagegen jetzt auch nicht so viel tun.
    Lieber Herr Socke,
    hätten Sie den Artikel aufmerksam gelesen, dann wäre Ihnen aufgefallen, dass es durchaus einen Unterschied zwischen einer normalen Morgenübelkeit und HG gibt.
    Mich hatte es auch getroffen, ich lag insgesamt 6 Wochen im KH, den Großteil davon am Tropf, weil noch nicht einmal mehr Wasser in mir drin bleiben wollte.
  7. #7

    Zitat von socke86 Beitrag anzeigen
    ... Nur weil Sie die Herzogin ist, braucht sie sich nicht so anstellen. Klar kann das von Frau zu Frau unterschiedlich im Verlauf der Schwangerschaft und auch von den Schmerzen her sein, aber bitte... Meine Frau ist auch schwanger, hat zwar Übelkeit, aber in die Klinik muss man dafür nicht gehen. Die können dagegen jetzt auch nicht so viel tun.
  8. #8

    Sie soll sich nicht so anstellen???? Gehts noch? Es ist ein himmelweiter unterschied zwischen normaler Morgenübelkeit und Hyperemesis Gravidarum!!!!!!!!
    Wissen wie sehr die betroffenen Frauen darunter leiden, sich monatelang bis zu 30 mal am Tag zu übergeben und nichts dagegen tun zu können und dann wird ihnen noch vorgeworfen es hätte psyschiche Ursachen?
    Sie sollten sich wirklich schämen!
    Wegen Leuten wie Ihnen werden solche Frauen nicht ernst genug genommen und fallen in tiefe Depressionen!
  9. #9

    Wenn man keine Ahnung hat sollte man besser die Klappe halten...

    wie kann man nur so blöde kommentare loslassen wenn man anscheinend noch nichtmal ahnung von hyperemesis gravidarum hat???
    hyperemesis gravidarum und eine normale schwangerschaftsübelkeit kann man nichtmal ansatzweise miteinander vergleichen!
    in meiner 1. schwangerschaft hatte ich nur übelkeit bis zur 12.ssw
    das war zwar unangenehm aber locker auszuhalten und nicht weiter schlimm.

    tja und in dieser schwangerschaft gings plötzlich in der 5.ssw mit starkem erbrechen los. es fing mit 10x am tag an und hat sich ohne medikamente auf bis zu 50x täglich gesteigert.
    es bliebt nichts mehr drin... nichtmal wasser!
    ich hab bis zur 7.ssw bereits 8kg verloren und bin dann stationär im KH aufgenommen worden.
    ich fühle mich wie ein pflegefall!!!

    die medikamente konnten die kotzerei zwar etwas eindämmen aber los wurde ich sie nicht. wer 24 stunden täglich unter starker übelkeit leidet wird fast wahnsinnig...
    vorallem weil es nichts gibt das wirklich 100% dagegen hilft.
    man kann nur abwarten! es ist der reinste alptraum...
    wir haben uns so lang ein baby gewünscht aber durch diese extreme kotzerei hab ich mir einfach nur noch gewünscht nicht mehr schwanger zu sein.

    es gibt nichts über das man sich noch freuen kann! naja außer man schafft es mal ein halbes glas wasser zu trinken ohne stundenlang überm klo zu hängen.
    ich war fast 3 monate im krankenhaus...
    durch das viele erbrechen hat sich meine speiseröhre und meine magenschleimhaut entzündet. kurz darauf kam es zu magenblutungen.
    jetzt bin ich in der 26.ssw und erbreche trotz medikamenten noch immer mehrmals täglich. trinken geht so gut wie garnicht deswegen bekomm ich von meinem frauenarzt infusionen.

    ich hoffe das die restliche zeit ganz schnell vergeht und danach werde ich mich sterilisieren lassen. mein mann und ich wollten eigentlich immer mehrere kinder... aber ich kann das risiko nicht nochmal eingehen hyperemesis gravidarum zu bekommen. wer soll sich dann um meine familie kümmern???
    diese krankheit ist verantwortlich dafür das ich panische angst haben schwanger zu werden... und da bin ich nicht die einzige!

    hyperemesis ist garnicht sooo selten wenn man sich mit dem thema beschäftigt. im internet gibts etliche foren dazu und auf facebook gibts eine gruppe die in kurzer zeit bereits fast 300 mitglieder hatte.

    es gibt leichtere formen wo sich frauen "nur" 6x täglich übergeben..
    bishin zu frauen die sich 60x täglich übergeben müssen.
    unbehandelt kann hyperemesis gravidarum zum tod führen.
    viele betroffene bekommen depressionen und selbstmordgedanken...
    einige treiben ihre wunschkinder sogar ab weil sie es nicht mehr ertragen können.

    "die soll sich mal nicht so anstellen" absolute unverschämtheit solche aussagen!
    ich wünsch hier jedem einzelnen der große sprüche klopft eine woche hyperemesis...