Funde auf dem Mars: Nasa-Sensation zerfällt zu Staub

dapdDie Nasa ringt um ihre PR-Strategie: Eine Entdeckung für die Geschichtsbücher hatte die Weltraum-Behörde angekündigt. Doch was das Weltraum-Auto "Curiosity" auf dem Mars gefunden hat, scheint wenig weltbewegend. Was steckt hinter den Sensationsmeldungen?

http://www.spiegel.de/wissenschaft/w...-a-870755.html
  1. #1

    Alles leer

    Vielleicht ist da oben einfach nur Staub, Steine und Sand?
    Und man muss sich einfach damit abfinden.
    Nich überall muss Leben sein.
    Ein Frosch legt auch Millionen Eier und nur eines schafft es später mal zum Frosch.
  2. #2

    Eitles Geschwätz

    Wenn jeder Maurer, dem es gelungen ist, den Job für den er bezahlt wird ordentlich zu machen und erfolgreich eine Mauer herzustellen solch Aufhebens darüber machte, dann würde vor lauter Pressekonferenzen kein Haus mehr fertig. Alles nur eitles Geschwätz und Imponiergehabe.
  3. #3

    Die Sensation ist in den Augen der Wissenschaft ...

    ... oft etwas völlig unspektakuläres für die sensationsgeilen Medien, die besonders in den USA über wirklich jeden Mist berichten. Da muss die NASA schon mal ein bisschen Wind machen um Öffentlichkeit zu bekommen. Klappern gehört zum Geschäft und wenn die Medien das als ein Problem betrachten, dann ist es ein selbst gemachtes.
  4. #4

    Media-hype

    Man hat deutlich gemerkt, daß Grotzinger nie die Sachen gesagt hat die man im von den Medien in den Mund gelegt hat. Er hat nie von earthshaking geredet und wenn man sich an hört wie er for the histrory books sagt weiß auch wie er es meint.

    Leider ist es nicht so sensationell wie alle wollen, aber die Ergebnisse stimmen 100% mit denen von Viking überein und man hat den Sand ja ausgewählt weil er fast mit Sicherheit organikfrei ist und sich gut dazu eignet das System von anhaftendem Schmutz zu reinigen. Jetzt hat man bestätigt, daß es Perchlorate auch im Galekrater gibt, was auch schon ziemlich gut ist.

    Also so schlecht wie sich das jetzt anhört ist die Mission eigentlich nicht.
  5. #5

    Zeit umzudenken, und besser die Probleme

    auf unserer Erde anzugehen. Diese Roboter sind eine Meisterleistung der Technik, und es ist schon sehr faszinierend die Bilder vom Mars zu sehen. Dennoch sollte man diese Aktivitäten langsam mal stoppen und sich den großen Problemen auf unserer Erde zuwenden.

    Die Wahrheit ist, dass sich auf unserem eigenen Planeten eine Pflanzen- und Tierart nach der anderen verabschiedet, dass die Wüsten voranschreiten, dass mit der sich abzeichnenden Klimaveränderung weitere große Bereiche der Erde zu einer lebensfeindlichen Umgebung werden.

    Man kann noch so viele Rover auf die Planeten schicken - sie werden nirgendwo was Spannendes finden, ausser vielen Steinen und viel Staub. Dass Leben so einfach entstehen kann, ist wohl ein großer Trugschluss. Wenn es da draussen im Weltall überhaupt irgendwo noch Leben geben sollte, dann ist es so weit weg, dass niemals ein Mensch jemals lebend dort hinkommen wird.

    Der immer wieder hochkochende Hype um das mögliche Leben auf dem Mars ist nicht viel mehr als ein PR-Gag der Weltraumforscher, die damit ihre Jobs rechtfertigen und sichern möchten.
  6. #6

    Wissenschaftler brauchen auch keine Sensationen. Die Sensationen brauchen Politiker, um vor der sensationsgeilen Masse zu rechtfertigen, warum derart viel Geld dafür verbraten wird. Die Leistung, die hinter dem Rover steht, diesen unfallfrei und zielgenau dort hoch zu bringen und den relativ autonom arbeiten zu lassen, kapieren die sowieso nicht. Die schauen lieber einem Clown zu, der sich aus größtmöglicher Höhe zur Erde stürzt und dessen einzige Leistung darin besteht, dabei nicht zu verrecken. Um diese Zielgruppe zu bespaßen ist Wissenschaft nicht zuständig. PUNKT!
  7. #7

    Keine Eichung auf dem Mars

    Sehr geehrter Autor,
    die Messgeräte für die Marsmission werden nicht geeicht, sondern kalibriert. Das ist wissenschaftlich ein gewaltiger Unterschied.
  8. #8

    Falsch Herr Bojanowski...

    ... John Grotzinger hat nie von einer kürzlichen, sensationellen Entdeckung gesprochen, sondern gesagt, dass die Daten der Mission insgesamt für die Geschichtsbücher sein werden. Das hat aber ein Reporter von NPR nicht richtig verstanden und dann diese Ente in die Welt gesetzt, der auch Sie zum Opfer gefallen sind. Kollegen von Ihnen ist das schon seit 28.11. klar: http://www.slate.com/blogs/the_slatest/2012/11/27/nasa_mars_discovery_misunderstanding_mission_leade r_excited_about_entire.html
  9. #9

    Sensation

    Es ist schon eine Sensation, dass es geschafft so wurde so ein komplexes Gerät 200 Millionen Kilometer weit fielegn zu und dann auf dem Mars landen zu lassen und alles funktioniert. Dass gleich am ersten Tag kleine grüne Männchen entdeckt werden war wohl auch nicht zu erwarten. Und selbst wenn kein Leben oder was ähnlich spannendes gefunden wurde, dass ist das auch ok, dann hat man eben heraus gefunden, dass das auf dem Mars dann eben so ist.