Berufspendler: Gib dem Sitzen einen Sinn

Getty ImagesMillionen Deutsche bringen täglich Arbeitswege von mehr als 50 Kilometern hinter sich. Die Ritter der verlorenen Zeit lesen solange oder machen ein Nickerchen. Doch die Fahrerei hat Nebenwirkungen: Pendeln macht müde, dick und psychisch krank.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...-a-870242.html
  1. #1

    Trivial -Zeitvergeudung

    Steht leider nichts drin, was nicht mit 30 Sekunden Nachdenken offensichtlich wäre. Falls SpOn Paid Content einführen möchte - bitte nicht mit solchen Trivialitäten.
  2. #2

    Etwas einseitig...

    Ich fahre jeden Wochentag aus dem Westen Hamburgs nach Ahrensburg ins Büro und brauche mit U-Bahn und Regionalbahn insgesamt 70 min.
    Ich lese dabei, höre Musik oder döse.

    20 min Berufsverkehr im Auto durch Hamburg würden mich dagegen deutlich stärker stressen.
    Dabei sind 20 min noch wenig in Hamburg.
    Solche 'Pendler' sind also nicht gefährdet?
    Hmm...
  3. #3

    Das der Trend zunimmt, kann ich nur bestätigen. Seit Jahren pendel ich täglich 220 Km und kann zu den bekannten Gesichterm immer wieder neue entdecken.
  4. #4

    Es stimmt. ...

    ,dass man den Fahrten einen Sinn geben muss, sonst geht das Ganze zu arg auf die Substanz und wird zu einer richtigen Belastung. Ich selbst bin jeden Tag über 4 Stunden unterwegs und nehme nun auch Bahnverspätungen ganz gelassen hin. Auf langer Dauer kann es trotz einer guten Einstellung dennoch nicht ohne Folgen bleiben, weshalb ich auch nach einem neuen Wohnort schaue. besser für mich und den Job.
  5. #5

    optional

    Seit Jahren pendel ich täglich 220 Km mit der Bahn und bin bei weitem nicht der einzige. Ich kann bestätigen dass zu den bekannten Gesichtern sich immer wieder neue gesellen. Gelesen wird selten, da man das Schlafdefizit ja irgendwie ausgleichen muss.
  6. #6

    Dem Artikel stimme ich zu....

    Ich bin auch Fernpendler mit täglich (Tür-Tür) von fast 4 Stunden. Die Lebensqualität die da auf der Strecke bleibt ist schon dramatisch...
  7. #7

    Ich kann es nur bestätigen. Seit Jahren pendel ich täglich 220 Km und bin bei weitem nicht der einzige. Dabei stelle ich fest, dass sich zu den bekannten Gesichtern immer wieder neue gesellen. Gelesen wird allerdings nur von wenigen. Der Rest versucht sein Defizit an Schlaf auszugleichen.
  8. #8

    Hallo,
    wie so vieles ist Pendeln auch Einstellungssache. Für mich ist das keine 'verlorene' Zeit, da ich Zeitung oder Buch ( auch Kindle) lese, Musik höre, mit Kollegen/Bekannten rede. Mit dem Auto? Kommt für mich nicht mehr in Frage. Das würde ich als verlorene Zeit interpretieren.
  9. #9

    Die Entfernung ist relativ

    In Berlin ist mein Arbeitsplatz 22 km von der Wohnung entfernt. Mit den Öffentlichen brauche ich 1:15h zur Arbeit, also nur 5 Minuten weniger. Man muß also kein Pendler sein, um auf diese Zeiten zu kommen, eine Großstadt reicht.