US-Modelle auf der L.A. Autoshow: Die Monster AG

Jürgen PanderJa, auch die US-Autohersteller denken um - sie bieten immer mehr Fahrzeuge mit Vierzylindermotoren, Hybrid- oder gar Elektroantrieb an. Deswegen lassen sie die großen, durstigen Schleudern aber noch lange nicht sterben: Auf der L.A. Motor Show feiern sie noch einmal das alte, amerikanische Auto-Weltbild.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/l...-a-870191.html
  1. #40

    Die Monster werden den Deutschen nur in den USA gefährlich

    Aber Hallo, die interessanteren gezeigten, mit mehr Medien Echo und die grössere Gefahr waren:

    -New Toyota RAV4
    -Subaru Forester (länger und überarbeutet)
    -Jaguar XFR-S (M5 Killer)
    -KIA Forte
    -Hyundai SantaFe LWB (der Lange luxuriösere)
    -Hyundai Azera
    -Cadillac XTS (S Klasse Grösse)
    -Chevrolet Impala (Grosse Limousine)
    -Lexus mit allen Neuen Sportlichen und Nachfolgern


    Ja alles Fahrzeuge die auf dem Markt erscheinen und weniger Prototypen wie der Monster G Mercedes oder der Riesen GL
  2. #41

    Zitat von smartfor2 Beitrag anzeigen
    Ihr Beitrag ist von solch einer Unkenntnis der Straßenverhälnisse grade auch im extrem weiträumigen amerikanischen Westen geprägt daß es kaum zu glauben ist.

    Erstmal die USA haben in jedem Bundestaat ein sehr gut ausgebautes Straßennetz und können sich da mit West-und Mitteleuropa durchaus messen, die Straßendichte ist natürlich aufgrund der viel geringeren Bevölkerungsdichte mit der in Mitteleuropa nicht vergleichbar.

    Ich bin mehrmals kreuz und quer durch die USA mit dem Auto gefahren mit einem großen Dodge Intrepid V6, einem großen Nissan Maxima 3,0 V6 und einem kleinen Mitsubishi Mirage 1,5 l 4 Zylinder 80 PS (Colt mit 4 Türen und Stufenheck) ca. 4 m lang.

    Dem Mirage haben wir auf unseren ersten Trip quer durch dem "wilden" Westen von San Francisco ausgehend bis nach Nebraska und wieder zurück ca. 5000 Meilen gefahren. Da war auch auf Schotterpisten in Utah und in den Rocky Mountains völlig problemlos möglich und hat sehr viel Spaß gemacht.

    Der Dodge und der Nissan hatten doppelt so viel PS und in etwa die gleiche Ausstattung mit Klimaanlage und Automatikgetriebe. Der einzige wirkliche Vorteil der großen Autos war das deutlich bessere
    Zusammenspiel von Automatik und Drehmomentstarken V6.

    Also völliger Unsinn zu behaupten man könnte in den USA, auch im Südwesten, mit guten Kleinwagen überhaupt nichts anfangen. Dort sind sie für viele Einsatzzwecke wesentlich Sinnvoller als irgendein prolliger Schautruck-was übrigens auch viele Einwohner der ländlichen Gebiete auch so sehen. Viele Familien auf dem Lande haben, auch wenn sie einen Truck fahren, selbverständlich meist noch einen "kleinen" Japaner wie dem Mirage oder ähnliches auf dem Hof stehen.
    Viel Spaß!
  3. #42

    leider geil

    tja,die Amis können wenigstens noch coole Autos bauen und nicht diesen potthässlichen Einheitsbreit sog.premiumMarken.dem stumpfsinnigen und dem notorisch neidischem Deutschen gönne ich seinen Ökogurke
  4. #43

    Zitat von DBruller Beitrag anzeigen
    500PS in einem Land mit 55-65mph Geschwindigkeitsbegrenzung?
    In Texas darf man neuerdings 85 mph fahren. Und Spaß macht auch nicht das Tempobolzen, sondern das Hochbeschleunigen beim Überholen oder auf der Autobahnauffahrt.

    Und mit 'nem Dodge Ram einen deutsche Vertreter-Kombi abzuziehen, kann ganz witzig sein ...
  5. #44

    leider hoechst einseitig

    e Diskussion... Das ist eine car show - das Strassenbild in den USA sieht sehr anders aus. Mittlerweile dominieren kleine Autos mit 4 Zylindern fuer den Berufsverkehr. Ausserdem auch mal an die Fahrweise denken - der zornige Aussendienstler verballert wesentlich mehr Sprit mit Bleifuss auf der Autobahn als die muscle car Szene, die erstens weit ueber 60 ist und eh nur zu Treffen um die Ecke faehrt. Flottenfahrzeuge fuer grosse Unternehmen in den USA sind sehr verbrauchsorientiert im Vergleich zu Deutschland (Z.B. Ford Fusion). Bitte nicht immer alte Vorurteile bedienen - auch wenn es Spass macht.
  6. #45

    Genau!

    Zitat von ein-berliner Beitrag anzeigen
    Unsere grünen Spinner wollen der Welt ihr Postulat aufdrücken:
    Mit einem Kinderwagen wie dem Polo wird die Erde gerettet!
    ....
    Ihre Wortschöpfung ist absolut korrekt. Die Anführer der"grünen Spinner" fahren selbst die dicken Oberklasse Kisten der deutschen Hersteller. Das ist alles sehr gut zu betrachten bei der Fahrbereitschaft des deutschen Bundestages.... man schaue sich nur den Fuhrpark hinter dem Reichstag an.... Aber so ist das halt, sobald man sich keine Gedanken um den Unterhalt machen muss, werden gerne die dicken Kisten genommen und das "Öko" Bewusstsein steht hinten an.....
    So sind sie halt, die etablierten Ökos.....
  7. #46

    noch dazu kommt

    Zitat von derkrieger Beitrag anzeigen
    Ich fragte mich auch immer, für was die Amis all die großen grobschlächtigen Kisten brauchen. Die sollen doch einfach mehr Polos fahren.

    Bis zu dem Zeitpunkt, an dem ich zum ersten Mal dort (Südwesten) selbst unterwegs war. Wenn man mal die Weite des Landes, das zum Teil nicht vorhandene Straßennetz (zumindest ungepflastert) gesehen hat, dann denkt man anders. Wenn man zum nächsten Supermarkt mehr als 100 Meilen hat und mitten in der Walachei wohnt, dann kann man mit einem Polo, Smart oder Yaris nichts aber auch gar nichts anfangen. Das sehen natürlich die ach so klugen und umweltbewussten Europäer ganz anders; die fahren eben mit Hybrid und 4l/100km-Verbrauch zum Latte-Macchiato-Treff in die Innenstadt.

    Kurzum: Wir machen es uns sehr einfach, von hier aus so mal eben über die dortigen Autos zu urteilen. OK, das Design ist gewöhnungsbedürftig, aber es muss ja den Kunden dort gefallen. Aber sinnvoll ist es allemal, einen großen Wagen mit entsprechendem Motor zu fahren.
    die Tatsache dass ein grosser Motor länger hält (Nachhaltigkeit) und zu einer gelasseneren Fahrweise beiträgt. Und erzähl mir keiner das läge an der dortigen Geschwindigkeitsbegrenzung--wenn die so toll ist -wieso werden in vielen Bundesstaaten die Limits nach oben korrigiert?? die mal so hoch gelobten 55 mph sind fast überall verschwunden. Schon 1997 habe ich in Texas auf Highways (zu vergleichen mit unseren Bundes/Staatsstrassen ) ein Limit von 70 mph gefunden ....und als mich ein Truck mit dieser Geschwindigkeit + 10% (also mit geschätzten 120 kmh)überholte bin ich als Autobahnerfahrener Deutscher vor Schreck fast in den Graben grauscht.
  8. #47

    Amis sind nur schnell

    im Vermarkten. Das Erfinden überlassen sie dabei den anderen, kaufen erfolgreiche Konzepte zu und brüsten sich dann mit ihren Erfolgen. So passiert es gerade im Automobilsektor. Bsp. Anstatt sich von Opel mal richtig gute Autos entwickeln zu lassen, macht GM Saturn zu, kauft Daewoo, vermarktet die Produkte unter dem Label Chevrolet und versagt Opel lukrative Absatzmärkte. Aber USA, alles ganz toll!
  9. #48

    die Antwort auf die

    [QUOTE=statussymbol;11475638]Was ein "Männerauto" ist, ist wohl Geschmackssache. Wenn man die große Nutzfläche nicht wirklich braucht ist so ein riesiger Pick-Up in meinen Augen tatsächlich nur etwas für Menschen mit Minderwertigkeitskompexern - warum sonst sollte man es als männlich empfinden völlig unnötigerweise soviel Ballast und so eine fette Karosserie mitzuschleppen?!

    Wohingegen ich einen anständigen Porsche, Ferrari oder Aston Martin sehr wohl als kunstvoll und spaßig ansehe, die Beschleunigung und das Kurvenräubern mit einem Sportwagen machen als Fahrer eben ganz besonders auf leeren Straßen richtig Spaß, die nutzt man als Autoenthusiast nicht um davor mit der Eisdiele zu prollen ;-)[/QUOTE

    Fragen ist einfach...der Sprit kostet in den USA nur einen Bruchteil dessen was in Europa gezahlt werden muss-uind die Kfz Steuer ist in weiten Teilen der USA nicht vorhanden. Daher ist die Entscheidung bzgl. Motorgrösse und Spritverbrauch und damit Grösse des Autos mit unseren Bewertungen nicht zutreffend zu beurteilen. Wer einmal mit einem Chevy caprice, säselndem V8, Klimaanlage und Automatic mit sinnvollem Tempomat mehrere hundert Meilen auf eine US Interstate unterwegs war kann die enscheidung zwischen Strassenkreuzer und Golf sehr schnell nachvollziehen
  10. #49

    Unfug

    Zitat von wolltsnursagen Beitrag anzeigen
    Bei all diesen Fahrzeugen wird man das Gefühl nicht los der Amerikanische Mann müsse etwas kompensieren.
    wenn ich hier sezhe dass ein "richtiges" Auto mit ordentlichem Motor und für US Verhältnisse angemessener Grösse etwa so viel bezahlt werden muss wie für einen mager ausgestatteten VW Golf fällt di8e Wahl nicht schwer--und das hat mit Kompensation nichts zu tun sondern mit Komfort und Sicherheit. Um einen Pick Up Fahrer ist halt die sicherheitszone (Knutschzone hin und her) deutlich grösser als bei einem Polo. Punkt.