Selbstmordattentat in Afghanistan: Mehrere Tote und Verletzte bei Taliban-Angriff

AFPErst wurde die Basis beschossen, dann zündeten Selbstmordattentäter zwei Bomben: In Afghanistan haben Taliban einen schweren Angriff auf einen Stützpunkt der Internationalen Schutztruppe verübt. Mindestens zwölf Menschen starben, weitere wurden verletzt.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-870481.html
  1. #1

    So sehen Sieger aus

    es ist nur die Frage wer es ist,aber die NATO wohl eher nicht.
  2. #2

    Raus aus Afghanistan !

    Jedes freiheitsliebende Volk betrachtet es als seine Pflicht, fremde Besatzer hinauszuwerfen. Die Afghanen haben das schon mehrfach getan. Die Engländer haben das 1842 zu spüren bekommen, übrigens auch in Dschalalabad, mit 13.000 Toten. Die Russen 1989 mit 15.000 Toten. Die lernunfähigen Nato-Krieger und Politker werden es noch einmal erfahren. Der Freiheitswille dieses Volkes ist nicht zu brechen. Mögen auch der oberste Wahlfälscher und einige Kollaborateure die USA und ihre Vasallen unterstützen. Wie in Vietnam wird am Ende das Volk siegreich sein.
  3. #3

    Die Afghanen haben bisher noch jede Besatzungsmacht rausgeworfen. Je eher wir unsere Truppen dort rausholen, desto besser. Gegen die afghanischen Aktivisten haben die Bundeswehr und die Nato dort weder eine Chance noch eine Legitimation.
  4. #4

    Theodor Fontane ...

    dichtete anno 1858 in seinem "Trauerspiel von Afghanistan":
    ... Die hören sollen, sie hören nicht mehr,
    Vernichtet ist das ganze Heer,
    Mit dreizehntausend der Zug begann,
    Einer kam heim aus Afghanistan.
    http://de.wikisource.org/wiki/Das_Trauerspiel_von_Afghanistan_(Fontane)
    Eckhardt Kiwitt, Freising
  5. #5

    na ja

    Zitat von Bernhard.R Beitrag anzeigen
    Jedes freiheitsliebende Volk betrachtet es als seine Pflicht, fremde Besatzer hinauszuwerfen. Die Afghanen haben das schon mehrfach getan. Die Engländer haben das 1842 zu spüren bekommen, übrigens auch in Dschalalabad, mit 13.000 Toten. Die Russen 1989 mit 15.000 Toten. Die lernunfähigen Nato-Krieger und Politker werden es noch einmal erfahren. Der Freiheitswille dieses Volkes ist nicht zu brechen. Mögen auch der oberste Wahlfälscher und einige Kollaborateure die USA und ihre Vasallen unterstützen. Wie in Vietnam wird am Ende das Volk siegreich sein.
    mit "Volk" wäre ich vorsichtig.
  6. #6

    Unbedachte Kritik

    @Bernhard R:
    Sie können doch nicht ernsthaft sagen, dass dieses Attentat vom "Volk" motiviert war. Einen "Freiheitswillen" auf einen Terrorakt zu reduzieren, finde ich fast schon makaber. Die Einsatzkräfte sind nach Afghanistan gekommen um eine stabile Regierung aufzubauen, um mitzuhelfen, dass mehr Sicherheitsstrukturen (wie Polizei) vorhanden sind und um der Bevölkerung ihre Existenz sichern zu können.
    Die Taliban waren gleichzeitig der Grund, aber auch das größte Hindernis der Operation.
    Gegen den Einsatz der Nato zu sein ist meiner Meinung nach purer Populismus und ein Zeichen dafür, sich mit der Komplexität der Situation im Land Afghanistan nicht ernsthaft beschäftigt zu haben.
  7. #7

    Den Rücken zudrehen

    "Zu den Toten gab es zunächst leicht unterschiedliche Angaben. Laut Polizei wurden nahe des Eingangs des Militärflugplatzes zwölf Leichen geborgen, die Uniformen der afghanischen Sicherheitskräfte trugen. Es war allerdings zunächst unklar, ob es sich dabei um solche handelte oder um verkleidete Aufständische."


    Das ist ja auch völlig unerheblich, den Rücken sollte man dort wohl niemandem auch nur eine Sekunde zudrehen.
  8. #8

    Würde man in Deutschland eine

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Erst wurde die Basis beschossen, dann zündeten Selbstmordattentäter zwei Bomben: In Afghanistan haben Taliban einen schweren Angriff auf einen Stützpunkt der Internationalen Schutztruppe verübt. Mindestens zwölf Menschen starben, weitere wurden verletzt.

    Selbstmordattentat in Afghanistan: Tote und Verletzte bei Taliban-Angriff - SPIEGEL ONLINE
    Volksumfrage machen würde mit Sicherheit 2 Dinge herauskommen.
    1.) Sofort alle Deutschen Soldaten nach Hause und
    2.) Es wird hier kaum jemanden Intressieren was dort in Afganistan
    so passiert. Ob, oder wer dort wem den Schädel einschlägt und warum. Das gilt auch für mich, mir ist es völlig egal was diese Menschen dort machen, solange sie nicht unsere Grenzen verletzen.
    Und natürlich tut sich die Frage auf, wer hat denn die Afgahnen so mit Waffen aufgerüstet und wer tut es jetzt noch? Und sollten tatsächlich irgendwelche Taliban hier in Deutschland Attentate verüben, so gibt es eigendlich nur eine Antwort darauf,oder? Aber dazu sind unsere Politiker sowieso nicht in der Lage. Die würde eher den Afgahnen noch ein parr Millionen als Hilfspaket schicken.Mal sehen ob das hier gebracht wird, denn es verschwinden immer wieder Stellungsnahmen aus welchen Gründen auch immer. Ich bin weder Rechts, noch Antisemit, noch Rassist sondern ich versuche eher so die Mitte und natürliche hat jeder Deutsche ein Recht auf seine Meinungsfreiheit, oder?
    schönen Tag noch,
  9. #9

    Genau, alles ist miteinander 1:1 vergleichbar und nichts ändert sich...

    ..da wird sich zur Bekräftigung einer ahnungslosen Meinung am Frühstückstisch auch schonmal Theodor Fontane bedient, um zu polemisieren...

    1. Die Parameter (Akteure, Motive und Vorgehensweise) waren und sind immer anders, kein Fall ist gleich.

    2. Legitimation gibts in Form eines UN-Mandats seit 2001, was mehrfach erneuert worden ist...

    3. Das "freiheitsliebende Volk" also wehrt sich gegen seine "Besatzer", indem es die eigenen Soldaten und Polizisten tötet? Interessante These...

    Während der Herrschaft der Taliban von 1996-2001 hielten praktisch 50000 Anhänger der Bewegung 32 Millionen Menschen als Geisel...da stellt sich mir doch die Frage, WER hier als Besatzer zu betrachten ist...

    Um zu guter letzt auch noch ein bisschen zu polemisieren und um Ihren FRIEDLICHEN ersten Advent bei Kerzenschein und Lebkuchen auch ein bisschen nachdenklich zu machen, bediene ich mich nun auch eines (leicht veränderten) Gedichts von Goethe:

    Nichts Bessers weiß ich mir an Sonn- und Feiertagen,
    Als ein Gespräch von Krieg und Kriegsgeschrei,
    Wenn hinten, weit, in Afghanistan,
    Die Völker aufeinanderschlagen.
    Man steht am Fenster, trinkt sein Gläschen aus
    Und sieht den Fluß hinab die bunten Schiffe gleiten;
    Dann kehrt man abends froh nach Haus,
    Und segnet Fried' und Friedenszeiten...