Teure Reisen für Journalisten: ThyssenKrupp-Manager lässt Amt ruhen

Er geriet ins Visier der Justiz, weil er Journalisten auf teure Reisen eingeladen haben soll - jetzt hat ThyssenKrupp-Vorstand Jürgen Claassen den Aufsichtsrat gebeten, ihn von seinen Aufgaben zu entbinden. Das Unternehmen hatte eine interne Prüfung eingeleitet.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-870454.html
  1. #1

    Freie Presse

    Journalisten müssen ihre Familien ernähren und schreiben die Inhalte, die am besten bezahlt werden, von wem auch immer.
  2. #2

    Verräterische Luxusreisen

    Besonders luxuriöse Auslandsreisen des Thyssen-Krupp-Vorstandsmitglieds Jürgen Claassen haben die Justiz mobilisiert: Die Essener Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen gegen den 54jährigen Manager eingeleitet. Die Welt am Sonntag hatte darüber berichtet, das Claassen einzelne Journalisten oder ganze Gruppen zu teuren Reisen nach Südafrika und China eingeladen hatte, die für die mitgereisten Journalisten einen hohen Freizeitwert boten. Auch eine Dienstreise des Managers nach Amerika, an der auch Familienangehörige Claassens beteiligt gewesen sein sollen, wird geprüft. Das Landeskriminalamt hat einen Anfangsverdacht bejaht und den Vorgang der Staatsanwaltschaft zugeleitet.
    Quelle: SZ
    Korruptionsvorwürfe gegen Thyssen-Krupp-Manager - Verräterische Luxusreisen - Wirtschaft - Süddeutsche.de

    Was Lacostet die Welt? Geld spielt keine Rolex! Die "Firma" zahlt's ja.
  3. #3

    Zitat von Pandora0611 Beitrag anzeigen
    Quelle: SZ
    Korruptionsvorwürfe gegen Thyssen-Krupp-Manager - Verräterische Luxusreisen - Wirtschaft - Süddeutsche.de

    Was Lacostet die Welt? Geld spielt keine Rolex! Die "Firma" zahlt's ja.
    man sollte erst mal abwarten was die Untersuchung ergibt u. keine Vorverurteilung abgeben
  4. #4

    Zitat von Pandora0611 Beitrag anzeigen
    Quelle: SZ
    Korruptionsvorwürfe gegen Thyssen-Krupp-Manager - Verräterische Luxusreisen - Wirtschaft - Süddeutsche.de

    Was Lacostet die Welt? Geld spielt keine Rolex! Die "Firma" zahlt's ja.
    Herr Claassen hat den Aufsichtsrat von Thyssen-Krupp gebeten ihn von seinen Aufgaben zu entbinden mit Ruecksicht auf die Firma.
    Waere es nicht moeglich das bei Fehlverhalten im Bundestag dann das Amt der betreffenden Person bis zur Aufklaerung ruht.
    Ich glaube dann gaebe es viele frei Plaetze
  5. #5

    Der Spiegel -1964...

    Spiegel-Redakteure durften sich damals nicht einmal zu einer Tssse Kaffee einladen lassen...
  6. #6

    Die Unbestechlichen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Er geriet ins Visier der Justiz, weil er Journalisten auf teure Reisen eingeladen haben soll - jetzt hat ThyssenKrupp-Vorstand Jürgen Claassen den Aufsichtsrat gebeten, ihn von seinen Aufgaben zu entbinden. Das Unternehmen hatte eine interne Prüfung eingeleitet.

    ThyssenKrupp-Vorstand Jürgen Claassen lässt Amt ruhen - SPIEGEL ONLINE
    Wie schön, dass Journalisten unbestechlich sind - oder..
    Vielleicht schreibt Ihr mal darüber!
  7. #7

    Bullshit hat seinen Preis, so oder so .... auf die eine oder die andere Art ...

    Zitat von hojen Beitrag anzeigen
    Freie Presse
    Journalisten müssen ihre Familien ernähren und schreiben die Inhalte,
    die am besten bezahlt werden, von wem auch immer.
    Wer bezahlt, bestimmt auch welche Musik gespielt wird.
    Am meisten wird bezahlt für gewisse Dinge, die gar nicht veröffentlicht
    werden sollen.

    Viele Journalisten haben nicht verstanden, dass Predigten halten,
    d.h. die offene Moralisierung nicht funktionieren kann.
    Weil sie Abwehr erzeugt. Weil sie mit verdeckter Abwertung arbeitet.
    Weil sie in einer verborgenen und hinterhältigen Weise unverschämt
    ist. Denn die Voraussetzung des Moralisten lautet stets: Ich weiß,
    dass ich weiß. Ich weiß es besser als Du.

    Die Strategie von Thyssen Krupp, sich von Chinesen ein Stahlwerk
    in Brasilien bauen zu lassen, war aber Bullshit von Anfang an.
    Das wurde aber, obwohl es ganz offensichtlich war, nirgendwo in der
    Wirtschaftspresse kritisiert. Warum wohl nicht? *LOL*

    Die Mitarbeiter, der NRW Steuerzahler und die Aktionäre werden nun
    am meisten für das Fehlen einer kritischen Öffentlichkeit und
    guter Informationen im Fall TK zu zahlen haben. Die sind alternativlos
    die Dummen.
  8. #8

    Sind Luxusreisen strafbar?

    Gegen unseren Christian Wulff wird ermittelt weil er sich von einem Freund zu einer Reise einladen ließ. Da vergleiche ist Äpfel mit Birnen, aber die Staatsanwaltschaft sollte prüfen ob hier ein Anfangsverdacht der Vorteilsnahme besteht. Anhand der Reiseunterlagen und er Agenda dürfte zu sehen gewesen sein, dass es sich um eine teure Reise handelt. Gibt es bei den Medien auch Compliance Regeln?
  9. #9

    Wenn zwei das Gleiche tun...

    Bei Herrn und Frau Wulff wurde alles durchleuchtet, alles wurde uns bis ins Kleinste aufgetischt, keine Gelegenheit, von wem auch immer, ausgelassen, uns seine tiefste Empörung über bezahlte Urlaube, Geschenk etc. uns einzureden. Hoffentlich werden auch jetzt alle Fakten und auch Namen genannt, damit sich jeder auch ein Bild über die Scheinheiligkeit einiger ach so feinen Journalisten machen kann.Leider ist aber zu befürchten, daß Namen jetzt aus Datenschutzgründen 'leider' nicht genannt werden dürfen. Eine Krähe hackt der anderen ...