Wlada in Amerika: Wachse Wortschatz, wachse!

Ryan TschetterDer Zufall ist der beste Reiseführer und die tollsten Souvenirs sind umsonst. Studentin Wlada Kolosowa, 25, lässt sich von "Zu verschenken"-Anzeigen durch New York leiten. Sie stolpert beim Herumstreunen über echte Schätze - darunter neue Vokabeln für ihren Jahrhundertroman.

http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...-a-869573.html
  1. #10

    Zitat von johannes.kepler Beitrag anzeigen
    Sorry, aber dieser Artikel bringt uns nichts. Es kann für diese Dame nett sein, so was zu lernen, es ist aber nicht so, dass diese Erkenntnisse was Neues für viele Menschen wären. Die Vereinigten Staaten sind ein Land, worüber man viel lesen kann. Das, was sie beschreibt, ist vielen Menschen bekannt, die sich mit diesem Land beschäftigt haben. Jeder, der oft auf Englisch sprechen bzw schreiben muss, findet diese Wörter immer wieder...Wörter, die für diese Frau anscheinend so neu sind. Wenn man ein Buch über Wortschatzerweiterung kauft (meine Muttersprache ist Spanisch und ich habe ein paar dieser Bücher für Deutsch und Englisch), sieht man solche Wörter. Wieso ist das ein Thema für Spiegel?
    Solche Artikel sind in Zeiten der Medienkrise und des Zeitungssterbens aus Kostengründen sinnvoll: man braucht kein teures Auslandsbüro und keinen hoch dotierten Korrespondenten, wie es früher einmal gang und gäbe war.
  2. #11

    Kampf mit der Karte

    "Wlada Kolosowa studiert in New York, fühlt sich ziemlich wohl, aber den Kampf mit der Karte hat sie aufgegeben."

    Wie pittoresk. Nein. Wie dämlich. Eine Geschichte wird nicht besser, wenn die erwachsene Protagonistin zu doof ist, einen Stadtplan zu lesen. Und dann noch einen der Schachbrettstadt New York.
  3. #12

    Wenn eine 25-jährige junge Frau in einem fremden Land neue Worte entdeckt, ist dies nicht wirklich spektakulär. Wenn die junge Dame neue Worte kennenlernen möchte, sei die Lektüre von "Infinite Jest" von David Foster Wallace empfohlen. Wenn die Wlada hofft, ein Kurs in "Creative Writing" sei mehr als bloßer Zeitvertreib, dann ist dies wohl ihrem Alter geschuldet. Wenn sie meint, es sei von allgemeinem Interesse, dass sie keine passenden Socken oder Handschuhe hat und viermal umgezogen ist, dann ist das hoffentlich nicht Ausdruck von Selbstüberschätzung. Diese Rubrik hat wahrlich schon bessere Einblicke in das Studentenleben im Ausland gewährt.
  4. #13

    Also Reiseberichte hin, Reiseberichte her, aber...

    ...das ist ist nun wirklich banal!
    Als nächstes kommt wohl: Die Müllcontainer werden in große LKWs entladen, und zwar ganz früh am Morgen.

    Klar, nicht alles ist bierernste Weltpolitik, aber doch nicht so was.

    Hee, ich habe auch noch was zum Abdrucken:

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  5. #14

    Bei Thesauren trove fällt einem mit deutschem Sprachhintergrund wegen der Ähnlichkeit von trove zu Truhe sofort Schatztruhe (anstatt hier Fundgrube) ein - Sprache als solche ist einfach faszinierend, vielleicht werde ich ja im nächsten Leben Übersetzerin ;) Viel Spaß noch Wlada, Du bist zu beneiden!
  6. #15

    Mehr davon

    Zitat von sincere Beitrag anzeigen
    Ey Leute, diese Wlada-Serien interessieren wirklich keinen. Lasst Euch mal was neues einfallen.
    Ist doch super interessant, wo die Wlada schon überall mal war.
    Sogar bei den Amis ist die Wlada jetzt. In New York sogar, wow.
    Die meisten Fotos hätte man auch in Frankfurt am Mainufer machen können. Wäre keinem aufgefallen.
    Aber New York ist echt sooo cool. Toll, diese Wlada.
    Bin schon gespannt wo sie dann als nächstes ist.
  7. #16

    Zitat von spon-1309375487374 Beitrag anzeigen
    Aber bei diesem Artikel fiel mir sofort die Frage: "was soll das" ein?
    ... so eine triviale Reise möchte ich auch mal hier bei Spiegel abgedruckt bekommen!
    Falls Sie eine ziemlich attraktive und maximal 25-jährige Frau sind sollte das kein Problem sein.
  8. #17

    Das Fahrrad sagt eigentlich schon alles. Hauptsache "irgendwas mit Medien"...
  9. #18

    Was bringt's?

    Keine Ahnung, was uns dieser Artikel sagen soll. Wieder mal jemand aus Deutschland in New York. Tausendmal gehört und gelesen. Ziemlich naiv. Und diese Vokabeln sind nun wirklich Basics. Da hat sie ja noch eine Menge zu lernen.
  10. #19

    Ohne der Autorin zu Nahe zu treten: Im Zeitalter von Facebook liest man so etwas jeden Tag in der einen oder anderen Form fünfmal auf seiner Pinnwand.