Satellitenbild der Woche: Der Schneedecke getrotzt

NASAIm scheinbar endlosen Weiß der Halbinsel Ungava im Norden Québecs zeigt eine Nasa-Aufnahme zwei kreisrunde schwarze Flecken. Die tiefen Kraterseen sind Zeugen gewaltiger Meteoriteneinschläge - und trotzen der Schneedecke. Warum frieren sie eigentlich nicht zu?

http://www.spiegel.de/wissenschaft/w...-a-870277.html
  1. #1

    Ist ja auch kein Wunder, dass diese Seen sich so komisch verhalten:

    Zitat aus dem Artikel : Es sind die Krater ..., die vor Millionen von Jahren Meteoriten in den Grund geschlagen haben...

    Wenn ich als Krater Meteroiten in den Grund schlage, dann müssen die so entstandenen Seen ja unterschiedlich sein von solchen, bei denen Meteoriten den Krater eingeschlagen haben.

    Is ja klar. Ne.

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Im scheinbar endlosen Weiß der Halbinsel Ungava im Norden Québecs zeigt eine Nasa-Aufnahme zwei kreisrunde schwarze Flecken. Die tiefen Kraterseen sind Zeugen gewaltiger Meteoriteneinschläge - und trotzen der Schneedecke. Warum frieren sie eigentlich nicht zu?

    Nasa-Abbildung zeigt eisfreie Kraterseen in Kanada - SPIEGEL ONLINE
  2. #2

    ...

    Zitat von uwefrank Beitrag anzeigen
    Ist ja auch kein Wunder, dass diese Seen sich so komisch verhalten:

    Zitat aus dem Artikel : Es sind die Krater ..., die vor Millionen von Jahren Meteoriten in den Grund geschlagen haben...

    Wenn ich als Krater Meteroiten in den Grund schlage, dann müssen die so entstandenen Seen ja unterschiedlich sein von solchen, bei denen Meteoriten den Krater eingeschlagen haben.

    Is ja klar. Ne.
    Könnten Sie bitte aufhören, sich an einer in Ihren Augen riesig erscheinenden sprachlichen Zweideutlichkeit derart zu ergötzen und krampfhaft einen Witz herausschinden wollen?- Danke!
  3. #3

    Kratermeteoriten!

    Zitat von uwefrank Beitrag anzeigen
    Ist ja auch kein Wunder, dass diese Seen sich so komisch verhalten:

    Zitat aus dem Artikel : Es sind die Krater ..., die vor Millionen von Jahren Meteoriten in den Grund geschlagen haben...

    Wenn ich als Krater Meteroiten in den Grund schlage, dann müssen die so entstandenen Seen ja unterschiedlich sein von solchen, bei denen Meteoriten den Krater eingeschlagen haben.

    Is ja klar. Ne.
    Ich vermute, das die Meteoriten schon eine Kraterform hatten, bevor sie auf die arme Erde einschlugen. Hüstl :-)
  4. #4

    Zum Glück

    Bin ich nicht der Einzige, der so sensibel auf die immer schlechter werdenden Deutschkenntnisse der sog. Redakteure reagiert. Dazu passt auch in gleicher Spon-Ausgabe die Schlagzeile: "Polizei sucht in Unterhosen Fünf-Euro-Scheine". Wo die Polizei doch gerade erst neue Uniformen bekommen hat....
  5. #5

    Nicht der Einzige

    Zitat von nachbar Beitrag anzeigen
    Bin ich nicht der Einzige, der so sensibel auf die immer schlechter werdenden Deutschkenntnisse der sog. Redakteure reagiert. Dazu passt auch in gleicher Spon-Ausgabe die Schlagzeile: "Polizei sucht in Unterhosen Fünf-Euro-Scheine". Wo die Polizei doch gerade erst neue Uniformen bekommen hat....
    Stimmt, sie sind nicht der einzige deutsch-polizist hier.
    Bei ihrer deutschen gründlichkeit übersehen sie jedoch mittlerweile schon gewollte doppeldeutigkeiten.
    Setzen!
  6. #6

    Nicht immer dem ersten Impuls folgen

    Lieber uwefrank und „follower“, wenn man schon Kritik übt, sollte man sich sprachlich auch etwas auskennen und nicht einem ersten falschen Leseeindruck folgen, der nur dem Vexierbild eines spontanen Induktionsschlusses des eigenen Hirns entsprang. Der Satz ist sprachlich einwandfrei. Das Vexierbild würde allerdings nicht entstehen, wenn zum besseren Verständnis die Satzstellung abgewandelt wäre: „Es sind die Krater ..., die Meteoriten vor Millionen von Jahren Meteoriten in den Grund geschlagen haben...“ (Dennoch ist sie auch in der abgedruckten Version korrekt). Auch die zweite Satzhälfte darf so angeschlossen werden, auch wenn es besser lesbar hieße: „...und die heute tiefe Kraterseen beherbergen.“

    Der Spiegel (SPON) schreibt zwar ziemlich viel Käse und tut sich auch mit Grammatik, Ausdruck, Artikelzuordnungen etc. gelegentlich schwer. Ich denke allerdings, ein Gutteil davon ist dem System der schnellen Online-Nachricht zu danken (Lesen Sie z.B. einen sprachgewandten Autor wie Schätzing, der sich hier nicht zu schade wäre, im Verbund mit seinem Lektor die deutsche Sprache soweit zu vergewaltigen, dass er geschrieben hätte: ...ein Gutteil davon verdankt sich dem System der schnellen... Solche Patzer bleiben sogar nach 20-fachem Gegenlesen)
  7. #7

    Wenn schon, dann auch richtig.

    "Obwohl" die Polizei doch gerade erst neue Uniformen bekommen hat....
  8. #8

    Zitat von arch.aisch Beitrag anzeigen
    ...sollte man sich sprachlich auch etwas auskennen ... wenn zum besseren Verständnis die Satzstellung abgewandelt wäre: „Es sind die Krater ..., die Meteoriten vor Millionen von Jahren Meteoriten in den Grund geschlagen haben...“

    Der Spiegel (SPON) schreibt zwar ziemlich viel Käse ... ein Gutteil davon ist dem System der schnellen Online-Nachricht zu danken ...
    Danke für den Hinweis - allerdings muss ich sagen, dass ich damit sprachlich auch nicht viel besser klar komme. Es bleibt einfach unanschaulich, wenn man unterstellt, dass die Meteoriten von Meteoriten in den Grund (und Boden?) geschlagen wurden ;-)

    Und ja, vielleicht sind diese Sprachvergewaltigungen "dem System der schnellen Online-Nachricht" - "zu danken" würde mir hier nicht einfallen, aber vielleicht "anzulasten". Ich bin ziemlich sicher, dass Sie die Qualität von Fastfood auch nicht dem System der schnellen Hackfleischerhitzung "danken".
  9. #9

    wat'n schöne teutsch ...

    mit 'nem Krad bei Minus-Grad' den schmalen Grat am Kraterrand ... .