Beschluss: Das bringt das neue Patientenrechtegesetz

dapdDas neue Patientenrechtegesetz stärkt die Rechte der Versicherten, behauptet die schwarz-gelbe Koalition. Doch was ändert sich für die Bürger im Alltag? Die wichtigsten Änderungen im Detail.

http://www.spiegel.de/gesundheit/dia...-a-870211.html
  1. #1

    Augenwischerei

    und nur geeignet, um weiter Lobbyschutzfunktionen auszuüben - mehr ist zu diesem "Fortschritt" nicht zu sagen.
    Solange Ärzte und Krankenhäuser abrechnen, was kaum ein Patient gesehen und unterzeichnet hat, ist dem Betrug auch in Zukunft Tür und Tor geöffnet.
    Solange Behandlungsfehler vom Patienten nachgewiesenwerden müssen, der naturgemäß mangels Sachkenntnis damit überfordert ist, bleibt er dem System ausgeliefert.
    Eine Farce, ein Selbstschutzprogramm - dieses Gesetz ist das Papier nicht wert, auf dem es gedruckt wurde.
  2. #2

    Und Ärtze

    haben zu funktionieren wie Roboter!

    Wenn ich mir vorstelle, wieviel Murks an deutschen Arbeitsplätzen gebaut wird, bin ich mit denn akkordarbeitenden Göttern in Weiß rundum zufrieden. Und wenns passieren soll, gehe ich als einer von 5000 drauf, 4999 sind jedoch noch am Leben! Man sollte es auch heute nicht für selbstverständlich betrachten, wenn man nach schwerer Krankheit, topfit aus dem Krankenhaus entlassen wird.
  3. #3

    Nach all dem..

    ..was die FDP so angerichtet hat, kann ich mir einfach nicht vorstellen, dass sie auch etwas tun könnten, was zur Abwechslung mal keiner Lobby, sondern den Bürgern dienlich sein könnte. Ich glaube, dass es da noch etwas geben muss, was man nicht sofort sieht.
  4. #4

    alles schön

    Schön und gut. Man muss aber andererseit auch dann die finanzielle Ausstattung zur Verfügung stellen. Oder in welcher Zeit soll man die Patienten noch intensiver über Diagnose und Therapie aufklären? Langeweile entsteht während der Arbeit mit Sicherheit nicht und wie gerne würde man sich mit jeden Patienten mal eine Stunde hinsetzen, um alles genauer zu besprechen. Aber wenn es in die dritte oder vierte (zumeist unbezahlte) Überstunde geht will man doch eher die Zeit nutzen, um das Essentielle zu erledigen.

    Im übrigen ist vom Gesetzgeber weiterhin nicht hinreichend geklärt, wie eine "wasserdichte" Aufklärung aussieht. Z. B. heisst es in einem Urteil, dass man bei einer Magenspiegelung auch über einen möglichen Tod aufzuklären hat. In einem anderen Urteil heisst es, man soll nicht so aufklären, dass die Patienten "abgeschreckt" sind.
  5. #5

    Was passiert, wenn man seine RECHTE als Patient einfordert? Was passiert, wenn man die ärztliche Schweigepflicht einfordert? In der derzeitigen Situation, wo sich Ärzte ihre Patienten aussuchen können.... ganz einfach entweder man spielt als Patient mit oder man wird nicht mehr behandelt, denn zum behandeln gehört ein Behandler - ein Mächtiger (er entscheidet) und ein Behandelter, der sich dem zu fügen hat. So lange Ärzte keine Kommunikation mit Patienten vermittelt kriegen und auch nicht in deren Lage versetzen können, wird sich nichts ändern. Da hilft auch kein Gesetz. Ich will nicht alle Ärzte über einen Kamm scheren, aber leider bittere Erfahrung.
  6. #6

    Rechnungen!

    Was ich nie verstehe: Warum bekommen wir Patienten der gesetzlichen keine Rechnungen die wir abzeichnen müssen. Ärzte können da doch sonstwas eintragen! Und das tun die auch, was ich nach einem Wechsel in die PKV schmerzlich erfahren musste. Es wurden Krankheiten behandelt die ich nachweislich niemans hatte, Untersuchungen durchgeführt bei denen wohl regelmäßig meine Erinnerung aussetzte. Und keine Sau hats interessiert, als ich das anzeigen wollte.