Weihnachtsmärkte zwischen Rostock und Stuttgart: Deutschland im Glühweinnebel

DPAGleitgelverkauf und Sexberatung, Hochseilakrobatik und Schneeschatzsuche: Weihnachtsmärkte sind längst keine reinen Punschtankstellen mehr - und besinnliche Orte schon gar nicht. Die Städte buhlen mit originellen Attraktionen um Adventstouristen. Eine Übersicht für einen Kurztrip im Dezember.

http://www.spiegel.de/reise/deutschl...-a-870192.html
  1. #1

    Von der grundsätzlichen Zweifelhaftigkeit solcher Veranstaltungen abgesehen...

    ...vom Besuch des Stuttgarter Weihnachtsmarkts würde ich abraten.

    Die Buden stehen dichtgedrängt; man kommt nur im Schrittempo durch die Meute. Ich mag mir zudem nicht vorstellen, was passiert, falls mal in einem der Büdchen eine Kerze umfällt.

    Zumindest in den letzten Jahren wurden dort auch Waren feilgeboten, die man nur mit Mühe als weihnachtlich einstufen konnte: Kochtöpfe, Pfannen, Topflappen und ähnliches.

    Schließlich sollten diejenigen, die mit dem Verkehrsunternehmensdarsteller Debile Bahn (oder so) reisen wollen, sich ganz genau über Verspätungen informieren. Nicht nur wg. Schuttgart 21 sind Verspätungen und Zugausfälle im Großraum Stuttgart z.Z. eher die Regel als die Ausnahme. Und wenn zur Abwechslung mal ein paar Tage nur das übliche Chaos herrscht, rumsen ein paar Güterwagen in einen für S-Bahn, Regional- wie Fernzüge wichtigen Durchgangsbahnhof...
  2. #2

    Zu ungemütlich

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Gleitgelverkauf und Sexberatung, Hochseilakrobatik und Schneeschatzsuche: Weihnachtsmärkte sind längst keine reinen Punschtankstellen mehr - und besinnliche Orte schon gar nicht. Die Städte buhlen mit originellen Attraktionen um Adventstouristen. Eine Übersicht für einen Kurztrip im Dezember.

    Weihnachtsmärkte 2012: Deutschland im Glühweinnebel - SPIEGEL ONLINE
    Die Karriere der Weihnachtsmärkte kann ich nicht nachvollziehen. Überteuerte Spreisen und Getränke, nasskalte Füsse und das ständige Anrempeln ging mir irgendwann so auf den Keks, dass ich vom Besuch dieser Märkte absehe.
  3. #3

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Gleitgelverkauf und Sexberatung, Hochseilakrobatik und Schneeschatzsuche: Weihnachtsmärkte sind längst keine reinen Punschtankstellen mehr - und besinnliche Orte schon gar nicht. Die Städte buhlen mit originellen Attraktionen um Adventstouristen. Eine Übersicht für einen Kurztrip im Dezember.

    Weihnachtsmärkte 2012: Deutschland im Glühweinnebel - SPIEGEL ONLINE
    Ist zwei Jahre her, die Flasche Glühwein (1 ltr.) bei Aldi 89 cent, aus der gleichen Flasche auf dem W-Markt der 0,1 ltr, Plastikbecher 2,5 €.
    Das nenne ich Gewinnmaximierung!
  4. #4

    Oh je du fröhliche

    Zitat von Ex-Kölner Beitrag anzeigen
    ...vom Besuch des Stuttgarter Weihnachtsmarkts würde ich abraten.
    Ich auch, aber:

    Die Buden stehen dichtgedrängt;
    Wie auf jedem Weihnachtsmarkt in dieser Republik

    man kommt nur im Schrittempo durch die Meute.
    Wie auf jedem Weihnachtsmarkt in dieser Republik

    Ich mag mir zudem nicht vorstellen, was passiert, falls mal in einem der Büdchen eine Kerze umfällt.
    Nichts, da kaum eine Kerze angezündet ist. Wie auf jedem Weihnachtsmarkt in dieser Republik

    Zumindest in den letzten Jahren wurden dort auch Waren feilgeboten, die man nur mit Mühe als weihnachtlich einstufen konnte: Kochtöpfe, Pfannen, Topflappen und ähnliches.
    Auch das ist kein Stuttgarter Alleinstellungsmerkmal

    Schließlich sollten diejenigen, die mit dem Verkehrsunternehmensdarsteller Debile Bahn (oder so) reisen wollen, sich ganz genau über Verspätungen informieren. Nicht nur wg. Schuttgart 21 sind Verspätungen und Zugausfälle im Großraum Stuttgart z.Z. eher die Regel als die Ausnahme. Und wenn zur Abwechslung mal ein paar Tage nur das übliche Chaos herrscht, rumsen ein paar Güterwagen in einen für S-Bahn, Regional- wie Fernzüge wichtigen Durchgangsbahnhof...
    Das ist hanebüchen. Die Verspätungen haben mit S21 - sofern nicht gerade mal wieder ein Zug an einer bestimmten Weiche entgleist ist - nichts, aber auch gar nichts zu tun.
    Und Feuerbach - ein wichtiger Durchgangsbahnhof??? Für drei S-Bahn-Linien ja. Abgesehen von der Strohgäubahn (atemberaubende 8 Abfahrten pro Tag, davon an 18 Stunden am Tag gar nicht) hat der Feuerbacher Bahnhof für den Regional- und Fernverkehr überhaupt keine Bedeutung, weil deren Züge dort seit Jahrzehnten nicht mehr halten. Darüber hinaus nutzen Regional- und Fernverkehr separate Gleise, diese Strecke ist von der Beschädigung der Oberleitung gar nicht betroffen. Das ganze Ausmaß der "Katastrophe" ist hier nachzulesen. Was Sie aber wahrscheinlich am meisten ärgert, ist, dass man den Unfall nicht S21 anlasten kann.

    Aber ich bin der festen Überzeugung, dass es auch S21-Gegner gibt, die ihren Kopf nicht nur haben, damit es nicht in den Hals regnet.
  5. #5

    1700 Rotfichten für Dortmund

    ...dazu ist nix mehr zu sagen...
  6. #6

    Erinnerung

    an den Weihnachtsmarkt aus der Studienzeit.Ein Job am Gluehweinstand.Nachdem ich am ersten Tag mir den Unmut des Standbesitzers zuzog,weil ich 3 Mal den Krankenwagen angerufen hatte,weil jemand betrunken von der hohen Bank fiel(vergessen,dass keine Rueckenlehne vorhanden war),habe ich mich in den Folgetagen an diese Vorkommnisse gewoehnt.Das ist normal.Die Stimmung war damals eigentlich schoen,und es gab immer etwas,was es nur auf dem Weihnachtsmarkt zu kaufen gab.z.B.Bienenwachskerzen und Honigseife.Hat sich offensichtlich geaendert,wenn ich die Kommentare lese.
  7. #7

    Frivol?

    Frivol, war das nicht das andere Wort für sexuell verdorben? Was daran wohl attraktiv sein soll..? Achso stimmt, wir sind ja in dem Land in welchem Sex mit Tieren gesellschaftlich anerkannt werden soll.
  8. #8

    Zitat von Ex-Kölner Beitrag anzeigen
    ...vom Besuch des Stuttgarter Weihnachtsmarkts würde ich abraten.

    Die Buden stehen dichtgedrängt; man kommt nur im Schrittempo durch die Meute. Ich mag mir zudem nicht vorstellen, was passiert, falls mal in einem der Büdchen eine Kerze umfällt.

    Zumindest in den letzten Jahren wurden dort auch Waren feilgeboten, die man nur mit Mühe als weihnachtlich einstufen konnte: Kochtöpfe, Pfannen, Topflappen und ähnliches.

    Schließlich sollten diejenigen, die mit dem Verkehrsunternehmensdarsteller Debile Bahn (oder so) reisen wollen, sich ganz genau über Verspätungen informieren. Nicht nur wg. Schuttgart 21 sind Verspätungen und Zugausfälle im Großraum Stuttgart z.Z. eher die Regel als die Ausnahme. Und wenn zur Abwechslung mal ein paar Tage nur das übliche Chaos herrscht, rumsen ein paar Güterwagen in einen für S-Bahn, Regional- wie Fernzüge wichtigen Durchgangsbahnhof...
    Weihnachtsmärkte in Deutschland

    Generell wunderte ich mich über die fehlende Objektivität des SPIEGEL-Beitrages. Da kommen untypische Weihnachtsstädte wie
    Bautzen, Mainz, Oldenburg, Leipzig und Stuttgart zur Erwähnung. Kein asiatischer Tourist käme auf die Idee sich hierher zu verirren.....die kommen wohl eher gezielt nach Nürnberg oder Rothenburg ob der Tauber...um hier innezuhalten- und den Zauber längst vergangener Zeiten zu erhaschen. Es ist nichts wirklich Neues das der übertriebene Kommerz als Beifang wohl akzeptiert werden muß....uns Besuchern ist mehr daran gelegen diese Magie christlicher Symbolik mit den Sinnen zu spüren. Und wo dieser Moment sich letztendlich ereignet....ist nicht von Relevanz...nur das es passiert!!
  9. #9

    Prima!

    Zitat von unaufgeregter Beitrag anzeigen
    Die Karriere der Weihnachtsmärkte kann ich nicht nachvollziehen. Überteuerte Spreisen und Getränke, nasskalte Füsse und das ständige Anrempeln ging mir irgendwann so auf den Keks, dass ich vom Besuch dieser Märkte absehe.
    Dann habe ich wenigstens etwas mehr Platz.