Kreator live bei SPIEGEL ONLINE: Die Malocher von der IG Metal

HeilemaniaAus dem Ruhrpott an die Spitze der globalen Metal-Szene: Kreator werden in einem Atemzug mit Slayer und Metallica genannt. Am Samstag zeigen sie im exklusiven Live-Stream von SPIEGEL ONLINE und tape.tv, dass sie auch nach 30 Jahren längst noch nicht reif fürs Museum sind.

http://www.spiegel.de/kultur/musik/k...-a-870010.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Aus dem Ruhrpott an die Spitze der globalen Metal-Szene: Kreator werden in einem Atemzug mit Slayer und Metallica genannt. Am Samstag zeigen sie im exklusiven Live-Stream von SPIEGEL ONLINE und tape.tv, dass sie auch nach 30 Jahren längst noch nicht reif fürs Museum sind.

    Kreator im Livestream bei SPIEGEL ONLINE - SPIEGEL ONLINE
    Huch, aus Deutschland, mit englischen Texten und Weltspitze!? Ja, so isses und das ist auch gut so und sollte vielmehr als normal betrachtet bzw. angestrebt werden. Sogar in Rezensionen aus UK kann man lesen, dass Kreator mit ihrem aktuellen Album "Phantom Antichrist" alles in den Schatten stellen, was die "Big Four" (Metallica, Slayer, Megadeth, Anthrax) in den letzten zehn Jahren fabriziert haben. Im Ausland hat Musik aus Deutschland einen guten Ruf. Warum fällt es uns Deutschen nur so schwer, unsere eigene Musikszene ernstzunehmen und dementsprechend zu supporten? Woher dieser latente Minderwertigkeitskomplex?
  2. #2

    Zitat von bigboom Beitrag anzeigen
    Huch, aus Deutschland, mit englischen Texten und Weltspitze!? Ja, so isses und das ist auch gut so und sollte vielmehr als normal betrachtet bzw. angestrebt werden. Sogar in Rezensionen aus UK kann man lesen, dass Kreator mit ihrem aktuellen Album "Phantom Antichrist" alles in den Schatten stellen, was die "Big Four" (Metallica, Slayer, Megadeth, Anthrax) in den letzten zehn Jahren fabriziert haben. Im Ausland hat Musik aus Deutschland einen guten Ruf. Warum fällt es uns Deutschen nur so schwer, unsere eigene Musikszene ernstzunehmen und dementsprechend zu supporten? Woher dieser latente Minderwertigkeitskomplex?
    Dass die deutsche Musikszene nicht ernst genommen wird betrifft aber auch tendenziell die Mainstream-Pop-Kultur. In der Metalszene werden deutsche Bands seit eh und jeh respektiert. Zu den ganz großen weltweit gehören auch Blind Guardian. Und eigentlich muss man auch Helloween und Gamma Ray zu den Großen dazuzählen. Und die genießen wie gesagt alle weltweite Anerkennung. Und auch bei den Nachwuchsbands tun sich einige hervor, die aufsteigen...hier seien mal Equilibrium genannt und die singen auf deutsch. ;)
  3. #3

    Zitat von bigboom Beitrag anzeigen
    Huch, aus Deutschland, mit englischen Texten und Weltspitze!? Ja, so isses und das ist auch gut so und sollte vielmehr als normal betrachtet bzw. angestrebt werden. Sogar in Rezensionen aus UK kann man lesen, dass Kreator mit ihrem aktuellen Album "Phantom Antichrist" alles in den Schatten stellen, was die "Big Four" (Metallica, Slayer, Megadeth, Anthrax) in den letzten zehn Jahren fabriziert haben. Im Ausland hat Musik aus Deutschland einen guten Ruf. Warum fällt es uns Deutschen nur so schwer, unsere eigene Musikszene ernstzunehmen und dementsprechend zu supporten? Woher dieser latente Minderwertigkeitskomplex?
    viele musiker aus deutschland vkn in deutschland sehr gut nur leider sind es meistens die falschen...
  4. #4

    Zitat von bigboom Beitrag anzeigen
    Huch, aus Deutschland, mit englischen Texten und Weltspitze!? Ja, so isses und das ist auch gut so und sollte vielmehr als normal betrachtet bzw. angestrebt werden. Sogar in Rezensionen aus UK kann man lesen, dass Kreator mit ihrem aktuellen Album "Phantom Antichrist" alles in den Schatten stellen, was die "Big Four" (Metallica, Slayer, Megadeth, Anthrax) in den letzten zehn Jahren fabriziert haben. Im Ausland hat Musik aus Deutschland einen guten Ruf. Warum fällt es uns Deutschen nur so schwer, unsere eigene Musikszene ernstzunehmen und dementsprechend zu supporten? Woher dieser latente Minderwertigkeitskomplex?
    Im Metal ist die Verkehrsprache nun mal Englisch, ich kenne auch keinen Metaller, der daran was auszusetzen hätte.
    Und Headbanger sind treu und unterstützten ihren Musikstil, sonst würde eine derart kleine Sparte wie Thrash kaum überleben können. Die meisten Metaller, die ich kenne haben neben ihrer Sammlung auf Festplatte auch noch ein Regal voll mit den dazugehörigen Original-CDs.
  5. #5

    Da schüttelte ich schon als Teenager meine Birne!

    Yes, Kreator ist immer ein Konzert wert! Danke SPON sie mal wieder erkleben zu dürfen. Das letzte Liveerlebnis mit den Jungs ist schon etwas her...
  6. #6

    Zitat von bigboom Beitrag anzeigen
    Huch, aus Deutschland, mit englischen Texten und Weltspitze!? Ja, so isses und das ist auch gut so und sollte vielmehr als normal betrachtet bzw. angestrebt werden. Sogar in Rezensionen aus UK kann man lesen, dass Kreator mit ihrem aktuellen Album "Phantom Antichrist" alles in den Schatten stellen, was die "Big Four" (Metallica, Slayer, Megadeth, Anthrax) in den letzten zehn Jahren fabriziert haben. Im Ausland hat Musik aus Deutschland einen guten Ruf. Warum fällt es uns Deutschen nur so schwer, unsere eigene Musikszene ernstzunehmen und dementsprechend zu supporten? Woher dieser latente Minderwertigkeitskomplex?
    Vieles ist halt doch Mist. Und unsere deutsche, zwanghafte Ernstigkeit und Humorlosigkeit spielen da eine wichtige Rolle.
    Aber trotzdem gibt es eine deutsche Bands die international erfolgreich und auch prägend waren. Klar Kraftwerk! Und Scorpions (Vorbilder von Smashing Pumkins, Metallica und SOAD), Rammstein und irgendwie auch Modern Talking und Milli Vanilli ....

    ..und natürlich Kreator! Klar!
  7. #7

    Albernes Gepose

    Das ist doch was für Kinder !
  8. #8

    Kreator interessiert sich nicht mehr für die Szene

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Aus dem Ruhrpott an die Spitze der globalen Metal-Szene: Kreator werden in einem Atemzug mit Slayer und Metallica genannt. Am Samstag zeigen sie im exklusiven Live-Stream von SPIEGEL ONLINE und tape.tv, dass sie auch nach 30 Jahren längst noch nicht reif fürs Museum sind.

    Kreator im Livestream bei SPIEGEL ONLINE - SPIEGEL ONLINE
    Mir gefällt die Jippieh-Hooray-Berichterstattung über Heavy Metal überhaupt nicht! Hat denn einer der Redakteure je über den Marketing/PR-Tellerrand geschaut, bevor er sich an Heavy Metal heranwagte? Ich als langjähriger Metalfan (seit 1989, erstes Konzert war Mayhem live in Leipzig 1990) sehe mit Trübnis und Ärgernis auf eine bigotte Journalistenriege, die jeden Fliegensch*** abfeiert als gäbe es kein Morgen. Bands wie Megadeth, Kreator und Metallica, die in den Achtzigern noch gesellschaftskritische Alben veröffentlichten und ihre Meinung auch vertraten, ist es mittlerweile egal mit welchen ominösen Veranstaltern sie sich einlassen, die Newcomerbands ausbeuten. Leute wie Mille interessieren sich nicht für das, was innerhalb einer Szene passiert, die die Band einst mitschuf. Das ist wirklich schwach! Leute wie Mille und Barney Greenway konstatieren solche Vorgänge in Interviews mit einem Schulterzucken. Für mich ist demnach Heavy Metal die letzte Bastion des kapitalistischen Wahnsinns. Dort funktionieren ausbeuterische und selbstausbeuterische Methoden wie in keiner anderen Szene. Lest mal wirklich investigative und gute, kritische Beiträge und nicht das Gas, das hier in die Internetwelt geblasen wird. Seit wann bewirbt sich Spiegel Online für den Preis des schlechtesten Musikjournalismus Deutschlands? Metalfest Dessau 2012: Ticketverkauf über Newcomerbands setzt sich fort – Leipziger Internet Zeitung :: Mehr Nachrichten. Mehr Leipzig.
    Leserbrief zu Metalfest 2011: Dessauer Festival lässt Nachwuchsbands für sich arbeiten – Leipziger Internet Zeitung :: Mehr Nachrichten. Mehr Leipzig.
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  9. #9

    Das gestrige

    Konzert der Tour war alles in allem sehens- und hörenswert. Merkwürdigerweise war die erste Band, Fueled by Fire, am besten abgemischt. Nile war wie immer grandios, krankte aber etwas an der kurzen Spielzeit und der geringen Arbeit mit dem Publikum. Morbid Angel machten einfach Spaß. Der jeweilige Umbau ging flott von der Hand und wirkte gut organisiert.

    Mille war gut gelaunt, das Publikum machte ordentlich mit. Leider kam es hin und wieder zu Aussetzern im Sound, die Tontechnik hatte immer wieder etwas zu tun. Ordentliche Spielzeit, gegen Ende verstärkt Klassiker, der Eintritt hat sich gelohnt. Mal schauen, wie es heute im Huxleys aussieht.