Clinton-Nachfolge: Ahnungslose Kandidatin bringt Obama in die Bredouille

AFPChaos in Barack Obamas Sicherheitsteam: Ex-CIA-Chef Petraeus verstrickt in eine Sex-Affäre, die beliebte Außenministerin Clinton vor der Pension - und Wunschnachfolgerin Susan Rice immer mehr in der Kritik. Der Präsident hat mit seiner Personalpolitik ein ernsthaftes Problem.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-870104.html
  1. #1

    Probleme ändern sich nicht,

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Chaos in Barack Obamas Sicherheitsteam: Ex-CIA-Chef Petraeus verstrickt in eine Sex-Affäre, die beliebte Außenministerin Clinton vor der Pension - und Wunschnachfolgerin Susan Rice immer mehr in der Kritik. Der Präsident hat mit seiner Personalpolitik ein ernsthaftes Problem.

    Problemfall Susan Rice: US-Präsident Obama sucht Clinton-Nachfolgerin - SPIEGEL ONLINE
    wenn man diese mit Pöstchen tarnt.
    Es stehen die gleichen Personen dahinter.
    Und ob nun eine Frau Clinton den Palästinensern die Unabhängigkeit verweigert oder die Kriegsglocke läutet oder irgendjemand anders ist nun wirklich egal!
  2. #2

    Sowieso vollkommen unverständlich

    Susan Rice gilt im Washintoner Polit-Zirkus als höchst unangenehme Wadenbeisserin. Zwei ihrer unschmeichelhaften Spitznamen lauten "der Terrier" und "die Bulldogge".
    Sie hat zwar unzweifelhaft eine sehr profunde Ahnung von Außenpolitik, aber ihr Auftreten wird dem Edel-Beamtentum des Auswärtigen Dienstes wirklich nicht immer gerecht. Insofern war schon die Berufung zur Botschafterin der USA bei den Vereinten Nationen mit der einen oder anderen hochgezogenen Augenbraue verbunden - schließlich wollte Obama in seiner ersten Legislaturperiode das angeschlagene Image der USA nach Bush international wieder aufpolieren - aber die Frau jetzt als Nachfolgerin von Hillary Clinton ins State Department zu holen, ist wirklich nur die "zweitbeste Idee" ...
    Da sollte man in der Tat auf John Kerry "zurückgreifen" ... der ist dort von seinem Habitus besser aufgehoben und sicherlich nicht weniger kompetent.
    Allerdings sollte man FOX NEWS dann nicht verraten, dass Kerry fließend französisch spricht. Allein DAS könnte in konservativen Kreisen bereits ernsthafte Zweifel an seiner Eignung aufkommen lassen ...
  3. #3

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Und es geht noch weiter. Am Mittwoch wurde außerdem bekannt, dass Rice und ihr Mann viel Geld in Energie-Unternehmen investiert haben. Darunter laut "Washington Post" bis zu 600.000 Dollar ausgerechnet in TransCanada. Das ist jenes Unternehmen, das die umstrittene Keystone-XL-Ölpipeline quer durch die USA bauen will. Zuständig für die Genehmigung dieses derzeit auf Eis liegenden Vorhabens ist: das US-Außenministerium.
    Ach, ich dachte soviel Eigennutz, Kungelei und Korruption würden die Republikaner doch gutheißen?
  4. #4

    Ahnungslosigkeit?

    Es ist schon erstaunlich, dass sich eine Anwärterin auf den Aussenministerposten der USA angeblich auf ihre Geheimdienste verlässt. Schon unter Gadaffis Lebenszeit war es bekannt, dass Al-Quaida-Verbände auf Seiten der freiheitlich-westlichen Rebellen kämpften. Dass die dann nach dem Sieg ihren Anteil haben wollten, dürfte auch keine Überrascchung gewesen sein, schon garnicht für die CIA und ihren nunmehr abgeschossenen Chef.

    So gesehen versteht man man natürlich die säuerlichen Kommentare der Senatoren zum Anstellungsgespräch. So naiv wie Frau Rice darf man denn nun auch wieder nicht tun. Damit kann man möglicherweise Hinterbänkler in der UN an der Nase herumführen aber nicht die Profis in Washington!
  5. #5

    Petraeus hat gesagt, dass es Al-Qaeda war,

    stand sogar im CIA Bericht der von "irgendjemand" ausserhalb des CIA, wohl im Weissen Haus geaendert wurde? Rice hat diesen Vermerk in ihrem Auftritt verschwiegen, das ist ihr Problem. Genauso wie Obama es noch 2 Wochen spaeter vor der UN immer noch nicht gesagt hat.
  6. #6

    Ahnungslosigkeit?

    Es ist schon erstaunlich, dass sich eine Anwärterin auf den Aussenministerposten der USA angeblich auf ihre Geheimdienste verlässt. Schon unter Gadaffis Lebenszeit war es bekannt, dass Al-Quaida-Verbände auf Seiten der freiheitlich-westlichen Rebellen kämpften. Dass die dann nach dem Sieg ihren Anteil haben wollten, dürfte auch keine Überrascchung gewesen sein, schon garnicht für die CIA und ihren nunmehr abgeschossenen Chef.

    So gesehen versteht man man natürlich die säuerlichen Kommentare der Senatoren zum Anstellungsgespräch. So naiv wie Frau Rice darf man denn nun auch wieder nicht tun. Damit kann man möglicherweise Hinterbänkler in der UN an der Nase herumführen aber nicht die Profis in Washington!
  7. #7

    Auf die Zeichensetzung kommt es an

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Chaos in Barack Obamas Sicherheitsteam: Ex-CIA-Chef Petraeus verstrickt in eine Sex-Affäre, die beliebte Außenministerin Clinton vor der Pension - und Wunschnachfolgerin Susan Rice immer mehr in der Kritik. Der Präsident hat mit seiner Personalpolitik ein ernsthaftes Problem.

    Problemfall Susan Rice: US-Präsident Obama sucht Clinton-Nachfolgerin - SPIEGEL ONLINE
    Die Wertung Hillary Clintons als die 'beste Ministerin' Obamas und die 'beliebteste Politikerin' der USA ist bei den 'Erfolgen' ihrer Politik kaum zu verstehen. Wenn aber dann getitelt wird 'Clintons Vermächtnis, Obamas Probleme', dann ist das ein Zeichensetzungsfehler erster Güte, denn Clintons Vermächtnis ist eines von Obamas Problemen. Afghanistan ein Erfolg, die arabischen Frühlingsrevolutionen ein Erfolg, die Spannungen um Israel ein Erfolg? Hat da die Clinton nicht falsche Zeichen gesetzt? Lassen wir uns mal überraschen wie sich die Welt 2016 präsentiert. Und was das amerikanisch-europäische Verhältnis angeht, wenn die Europost erst so richtig abgeht, dann wird sich das Verhältnis zu den USA wohl eher verschlechtern wenn diese weiterhin ihre neoliberale Bankenpolitik betreiben, und dann helfen auch keine Ablenkungsmanöver jenseits des Mittelmeers mehr. Es ist wohl eher Obama der selbst und mit grösster Unterstützung von Clinton die Bedingungen schafft sich aussenpolitisch in die Bredouille zu bringen. Da wurden die falschen Zeichen gesetzt.
  8. #8

    John Kerry: besser Verteidigungsminister

    Die Heuchelei der Republikaner hat nur eines im Sinn, zu verhindern, dass John Kerry Verteidigungsminister wird.
    http://www.huffingtonpost.com/2012/11/29/jon-stewart-hammers-john-mccain-lindsey-graham_n_2210890.html?ir=Comedy
    Die Republikaner wissen, dass Kerry grosses Ansehen beim Militaer geniesst, gleichzeitig dort aber massiv aufraeumen wuerde.
  9. #9

    Jon Huntsman als Aussenminister!

    Republikaner, Ex-US-Botschafter in China unter Obama (spricht fliessend chinesisch), sehr angenehm, in der demokratischen Partei sehr geschaetzt.
    Seine Wahl wuerde das richtige Signal nach Asien setzen und waere ein Zeichen der Versoehnung zwischen Republikanern und Demokraten.