Formel-1-Boss Ecclestone über Ferrari-Verdacht: "Es ist eine Schande"

APBernie Ecclestone ist sauer auf den Ferrari. Der Rennstall hatte Weltmeister Sebastian Vettel eine Regelverletzung im letzten Saisonrennen unterstellt. Der Deutsche wurde von dem Vorwurf freigesprochen, für Ecclestone ist die Affäre ein "Witz".

http://www.spiegel.de/sport/formel1/...-a-870181.html
  1. #1

    nie wieder..

    ....kauf ich mir nen Ferrari ;-))
  2. #2

    Zitat von Lysergsäurediethylamid Beitrag anzeigen
    ....kauf ich mir nen Ferrari ;-))
    Die kann man eh nur im Winter fahren...

    Ferrari 458-Rückruf: Ferrari tauscht Hitzeschutz - AUTO MOTOR UND SPORT
  3. #3

    Ist Alonso der richtige Fahrer für Ferrari?

    Die letzte Hoffnung von Ferrari war wohl, dass Jean Todt (FIA-Präsident und ehemaliger Ferrari-Sportchef) ihnen einen Gefallen macht. Aber die Zeiten ändern sich. "Let Michael pass for the championship" (Jean Todt, Spielberg 2002) ist jetzt auch schon 10 Jahre her. Und das Verhältnis von Michael Schumacher zu Ferrari war schon mal besser.
    Jetzt wurde das Synonym von italienischen Sportwagen wiederholt von einem österreichischen Getränkehersteller mit dem Motor eines französischen Kleinwagenherstellers, der im Übrigen auch Dacia mit Motorentechnik ausrüstet, besiegt.
    Red Bull hatte es nicht nötig gehabt, Mark Webber mit einer Teamorder hinter Sebastian Vettel zu platzieren. Mit einem 7. Platz hätte er bei Punktgleichstand trotzdem die Weltmeisterschaft gewonnen.
    Bei Ferrari sollte man sich eher Gedanken machen, warum man einen Vorsprung von 42 Punkte verspielt hatte. Der Ferrari F2012 war mit Sicherheit nicht gegenüber dem Red Bull RB8 benachteiligt. Man kann auch behaupten, dass Fernando Alonso in den entscheidenden Momenten nicht die Nervenstärke von Vettel hat. 2010 hat er schon einmal die WM im letzten Rennen verloren.
  4. #4

    Ferrari oder die Medien?

    War es nun wirklich Ferrari, oder haben das die Medien hochstilisiert?

    Meines Erachtens, hat Ferrari das nicht in Erwägung gezogen.
    @Ecclestone: Gut gebrüllt, Löwe.
  5. #5

    Protestiererei nach der Veranstaltung

    Mich haben früher (als Fahrtleiter bei Automobil-Rallyes) regelmäßig die Teilnehmer angekotzt, die nach Zielankunft erstmal die Autos im parc fermé inspiziert haben, um dann ihren Protest wegen einer während der Veranstaltung abgerissenen Zierleiste eines vor ihnen Plazierten zu formulieren ("Unerlaubte Karosserieveränderung") und damit ihren unterlegenen Platz zu verbessern.

    Traurig, wer es nötig hat, durch spitzfindige Regelauslegung das Ergebnis aufzuhübschen.
  6. #6

    Zitat von 20InchMovement Beitrag anzeigen
    War es nun wirklich Ferrari, oder haben das die Medien hochstilisiert?

    Meines Erachtens, hat Ferrari das nicht in Erwägung gezogen.
    @Ecclestone: Gut gebrüllt, Löwe.
    Zitat:
    Das Team erklärte die Affäre für "abgeschlossen" - und rechtfertigte noch einmal sein Vorgehen: "Das Schreiben an die Fia war in keinster Weise dazu gedacht, die Rechtmäßigkeit des Rennergebnisses in Zweifel zu ziehen." Man habe lediglich Klarheit im Sinne tausender Fans haben wollen.
    Zitat Ende

    Nur von den Medien hochstilisiert?
  7. #7

    Zitat von bloßmolwassage Beitrag anzeigen
    Zitat:
    Das Team erklärte die Affäre für "abgeschlossen" - und rechtfertigte noch einmal sein Vorgehen: "Das Schreiben an die Fia war in keinster Weise dazu gedacht, die Rechtmäßigkeit des Rennergebnisses in Zweifel zu ziehen." Man habe lediglich Klarheit im Sinne tausender Fans haben wollen.
    Zitat Ende

    Nur von den Medien hochstilisiert?
    "La richiesta di chiarimento rivolta alla Fia in merito al sorpasso di Vettel su Vergne è stata dettata dall'esigenza di fare luce su circostanze emerse su Internet soltanto nei giorni successivi alla conclusione della gara e non dalla volontà di minare la legittimità del risultato sportivo".

    Laut Ferrari wollte man die im Internet kursierenden Diskussionen mit einem öffentlichen Brief an die FIA, man erwartete eine Absage, offiziell beenden.

    Natürlich kommen gleich entsprechende Kommentare ewig Gestriger hier im Forum...
  8. #8

    Quatsch

    Ferrari war sich im Klaren, dass ein voreiliger Protest in mehrfacher Hinsicht wie ein Boomerang zurück gekommen wäre. Zum einen hätte man es sich mit vielen Zuschauern verscherzen können (gut, ist ohnehin geschehen). Zum anderen kann ein leichtfertig ausgesprochener Protest auch zu einer saftigen Strafe führen. Aber Ferrari war auch klar, dass sie gar keinen Protest einlegen mussten, Ferrari musste nur sicherstellen, dass der Sache nachgegangen wird, denn hätte die FIA an den angesprochenen Vorgängen irgendetwas zu bestanden gehabt, dann hätte alles Weitere auch ohne einen Protest seinen Gang genommen. Andersherum: Wenn ein Protest erforderlich gewesen wäre, um die Sache überhaupt ins Rollen zu bringen, hätte Ferrari auch einen eingelegt. Dass sich die Roten nach dem Wochenende in Austin jetzt auch noch hinstellen und davon reden, nur die Glaubwürdigkeit des Sports im Sinne der Fans wahren zu wollen, setzt dem Ganzen die Krone auf. Es ist keine zwei Wochen her, dass Ferrari den Geist des Sports mit Füßen getreten hat, und jetzt reden sie so daher. Was Ferrari nun wirklich bezwecken wollte, ist mir nicht ganz klar, denn Ferrari MUSS gewusst haben, dass hier kein Regelverstoß vor lag und dass ein Protest keine Aussicht auf Erfolg hat. Jeder ausreichend motivierte Zuschauer konnte sich nur anhand der umher geisternden TV-Bilder davon überzeugen, dass Vettel zu keinem Zeitpunkt unter Gelb überholt hat. Und Ferrari hat Zugriff auf viele weitere Bilder und Daten. Wenn die nicht gewusst haben sollen, was Sache ist, dann muss man deren Kompetenz an der Rennstrecke in Frage stellen. Warum aber sind sie dann auf dieses Pferd aufgesprungen? Um den Sport zu schützen? Dann hätten sie selbst das diskussionswütige Publikum mit klärendem Bildermaterial und Daten versorgen können. Oder wollte man einfach nochmal Schmutz und Zweifel in Richtung Vettel und Red Bull schleudern?
  9. #9

    Alonso und Ferrari sind erbärmlich

    Herrlich, wie diese HB Männchen Ihre letzten Sympathien bei den neutralen Zuschauern verspielen.
    Wer ständig betrügt, trickst und anschwärzt, der kann auch in der Niederlage nicht charackterlich einwandfrei handeln. Und wenn ich dann noch höre, dass Alonso der beste Fahrer wäre und der Ferrari zu langsam wäre, dann komme ich aus den Lachkrämpfen nicht mehr raus. Fakt ist doch, dass Alonso am Anfang der Saison in einem guten Ferrari mithalten konnte. Und am Ende der Saison war der Ferrari ja noch wesentlich besser, wenn man sich die Leistungen von Massa anguckt. Massa hätte um Siege kämpfen können, wenn er nicht hinter einer langsamen Gurke im Convoy hätte fahren müssen. Die Gurke war der angeblich beste Fahrer der Welt.