Endlagersuche: Altmaier verkündet Erkundungsstopp für Gorleben

DPADie Bundesregierung bremst bei der Suche nach einem Atommüllendlager. Die Erkundung des niedersächsischen Salzstocks Gorleben wird vorerst gestoppt. Laut Umweltminister Altmaier gehen die Arbeiten erst nach der Bundestagswahl im kommenden Jahr weiter.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...-a-870177.html
  1. #1

    Der strahlenden Realität ins Auge sehen.

    Wegen der hier herrschenden Bevölkerungsdichte wird es keinen Standort vor ein Endlager geben. Es sei denn, eines der noch nicht zurückgebauten AKW's ...
  2. #2

    Also...

    quasi nicht nur nach der Bundetagswahl, sondern auch nach Altmaier!
  3. #3

    Verbuddeln...

    Wenn Physik auf Politik stößt oder andersherum, dann bleibt wohl nur noch verbuddeln...
    Wann merken die Politiker endlich, daß man Physik nicht mit politischen Maßstäben bewerten kann, daß Physik sich einfach nicht politisch verhält, da kann man sich drehen und wenden wie man will!! Zumindet Angie sollte das wissen und dieses Wissen auch transferieren!! Aber vermutlich ist ihr physikalische Wissen schon lange vom Politwissen verschüttet, genauso wie der Atommüll in dem Salzstock auch. Wenn das Ding da los geht, ist die Kack am dampfen, aber diese Deppen denken ja nur kurzfristig. Nachhaltigkeit ist ja wies obsolet geworden. Na vielen Dank!
  4. #4

    So banal kann man doch nicht sein

    Laut Umweltminister Altmaier gehen die Arbeiten erst nach der Bundestagswahl im kommenden Jahr weiter.
    Aha, und nach der Bundestagswahl findet man schnell das Endlager, wetten?
  5. #5

    Punktsieg für die AKW-Gegner

    Es wäre ja fatal, wenn am Ende einer Endlagersuche für Brennelemente aus Kernkraftwerken Gorleben als bester Standort heraus kommt. Da ist es zielführend, diesen Standort von vorn herein auszuschließen.

    Und die Gefahr, dass Gorleben der beste Standort ist, besteht real. Denn dieser Salzstock besteht seit mehreren Millionen Jahren. Wäre in dieser Zeit Wasser ausgetreten, würde der Salzstock in sich zusammengefallen. Ist er aber nicht. Wenn es nun gelingt den Salzstock als Ganzen bei der Einlagerung der Brennelemente als Ganzes zu erhalten, wird auch in den nächsten Millionen Jahren nichts aus dem Salzstock austreten.

    Bitte nun keinen Vergleich mit der Asse. Der Salzstock Asse ist ein Bergwerk, in dem bereits das Salz abgebaut wurde. Durch den osmotischen Druck tritt zwangsläufig Wasser aus. Das ist keine neue Erkenntnis, es sei man ist Dummschwätzer.
  6. #6

    Der erste CDU-Mann mit einer Antenne für die Realität.

    Gorleben ist ungeeignet, wie der Erkundungssalzstock Asse deutlich macht. Wenn der amtierende niedersächsische Ministerpräsident David McAllister diese allgemeine Erkenntnis bestätigt, könnte diese Erleuchtung seine CDU am 20.01.2013 zur absoluten Mehrheit katapultieren. Die vom NDR am 08.11. veröffentlichten Umfragewerte bescheinigen der McAllister-CDU schon 41% und mickrige 34% für die SPD.
  7. #7

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Bundesregierung bremst bei der Suche nach einem Atommüllendlager. Die Erkundung des niedersächsischen Salzstocks Gorleben wird vorerst gestoppt. Laut Umweltminister Altmaier gehen die Arbeiten erst nach der Bundestagswahl im kommenden Jahr weiter.
    Gorleben ist doch schon längst Endlager - glaubt irgendjemand ernsthaft daran, dass die Castoren nochmal auf Reise geschickt werden? Die Asse wird doch jetzt im Grunde auch nur noch ordentlicher zugebuddelt - egal was Verantwortliche sagen.
  8. #8

    Zitat von wissen007 Beitrag anzeigen
    Es wäre ja fatal, wenn am Ende einer Endlagersuche für Brennelemente aus Kernkraftwerken Gorleben als bester Standort heraus kommt. Da ist es zielführend, diesen Standort von vorn herein auszuschließen.

    Und die Gefahr, dass Gorleben der beste Standort ist, besteht real. Denn dieser Salzstock besteht seit mehreren Millionen Jahren. Wäre in dieser Zeit Wasser ausgetreten, würde der Salzstock in sich zusammengefallen. Ist er aber nicht. Wenn es nun gelingt den Salzstock als Ganzen bei der Einlagerung der Brennelemente als Ganzes zu erhalten, wird auch in den nächsten Millionen Jahren nichts aus dem Salzstock austreten.

    Bitte nun keinen Vergleich mit der Asse. Der Salzstock Asse ist ein Bergwerk, in dem bereits das Salz abgebaut wurde. Durch den osmotischen Druck tritt zwangsläufig Wasser aus. Das ist keine neue Erkenntnis, es sei man ist Dummschwätzer.
  9. #9

    Zitat von wissen007 Beitrag anzeigen
    Bitte nun keinen Vergleich mit der Asse. Der Salzstock Asse ist ein Bergwerk, in dem bereits das Salz abgebaut wurde. Durch den osmotischen Druck tritt zwangsläufig Wasser aus. Das ist keine neue Erkenntnis, es sei man ist Dummschwätzer.
    Ach? und die Castoren werden so einfach mitten in den Salzstock reingebeamt?
    Fragt sich, wer der Dummschwätzer ist ;-)