Adventskalender-Alarm: So können Sie trotzdem gesund naschen

dpaLeberschädigendes Cumarin in Zimtsternen, Mineralölreste in Adventskalendern: Zur Weihnachtszeit kursieren allerlei Warnungen vor bestimmten Leckereien. Doch nicht alles, was auf den Tellern landet, muss ungesund sein. Der Überblick.

http://www.spiegel.de/gesundheit/ern...-a-869721.html
  1. #1

    Zumeist ist wohl von einer Zucker- und Fettorgie auszugehen. Bei zahlreichen Bekannten werde ich das Gefühl nicht los, dass es sich hinsichtlich der Ernährung um "Ganzjahresweihnachten" handelt. Adi von Poes hat mit "Diät? Bloß nicht!" gezeigt, auf welche Weise man dem eigenen Fressterror entkommen kann. Zumindest hat es mir geholfen. Heute weiß ich, dass "Festtage" kein Grund dafür sind sich "FETTBLÖD" zu ernähren.
  2. #2

    Kein Fett in vielen Plätzchen und Lebkuchen

    Viele Rezepte von Lebkuchen und Plätzchen (v.a. Makronen o.ä.) enthalten keinen Fettzusatz. Dort enthaltenes Fett stammt aus den eingesetzten Nüssen. Insgesamt sind gekaufte Lebkuchen meist sehr fettarm, weisen eine vergleichsweise niedrige Energiedichte auf. Es lohnt sich zu differenzieren. Mürbgebäck ist dagegen annähernd immer sehr fett. Stollen kann man entschärfen, wenn man einen Teil der Zucker-Fettschicht wegschabt, bevor man es isst. Der eigentliche Hefeteig ist zwar ein schwerer Hefeteig mit reichlich Butter. Insgesamt ist aber auch dieses Gebäck grundsätzlich sicher noch leichter als eine Vielzahl von Mürbgebäck, Schokotrüffeln o.ä.
  3. #3

    Leinöl bitte nicht erhitzen

    Leinöl ist ein kaltgpresstes hochwertiges Öl, dass nur in der kalten Küche Verwendung finden. Also nicht wie oben beschrieben, "zum Kochen verwenden". Idealerweise nimmt man ebenso natives Olivenöl nicht zum Braten. Mehr empfiehlt sich Rapsöl oder Sonnenblumenöl zum Braten.
  4. #4

    Der Mythos vom gesättigten Fett...

    hält sich wie immer hartnäckig.. Es ist viel schädlicher Walnussöl und Leinöl zum KOCHEN zu empfehlen. Diese empfindlichen Öle dürfen nur für die kalte Küche verwendet werden, da sich sonst sehr ungesunde Oxidationsprodukte und freie Radikale bilden! Gilt übrigens auch für Sonnenblumenöl.. Kann sehr das Buch "Mehr Fett" empfehlen für wer's genauer wissen will. Aufpassen sollte man aber wirklich beim Zucker - übermäßiger Zucker macht fett (und nicht nur übermäßiges Fett), raubt dem Körper Nährstoffe (Stichwort "negative Kalorien"), bringt den Blutzucker durcheinander, und stört massiv die Darmflora, wodurch sich schlechte Bakterien, Pilze etc. viel leichter breit machen können. Wer viel Zucker isst, hat auch weniger Platz für Gemüse, hochwertiges Eiweiß etc. Gilt übrigens auch für übertriebenen Obstkonsum, wobei die Obst/Nusskombi sicher schonmal besser ist, als anderer Süßkram. Das gesagt, in Maßen ist natürlich alles auch ok :).
  5. #5

    gewachste Früchte

    Was ist eigentlich mit dem Wachs, das beim Schälen von der Orange rieselt und kaum vermeidbar an und in das Essen gelangt? Ist das auch mit mineralölhaltiger Farbe "verseucht"?
  6. #6

    Es muss Kardamom heißen, nicht Kardamon.
  7. #7

    Lein- und Walnussöl

    Zitat von bauchgefuehl Beitrag anzeigen
    Leinöl ist ein kaltgpresstes hochwertiges Öl, dass nur in der kalten Küche Verwendung finden. Also nicht wie oben beschrieben, "zum Kochen verwenden". Idealerweise nimmt man ebenso natives Olivenöl nicht zum Braten. Mehr empfiehlt sich Rapsöl oder Sonnenblumenöl zum Braten.
    Vielen Dank für den Hinweis. Wir haben den Satz entsprechend ergänzt.
  8. #8

    Die Vorweihnachtszeit

    mit dem Backen von Plaetzchen und der Herstellung von Sahnekaramellen und Pralinen,ist fuer mich das Schoenste .Ich bin damit Grossgeworden und habe diese Tradition beibehalten.Es kommt auf das Mass an.Und wenn man das Jahr ueber auf eine ausgewogene Ernaehrung achtet,darf es Ausnahmen geben,denke ich.Allergiker sollten vorsichtig beim Verzehr von Walnuessen sein.Bei mir selber wurde ueber Jahre faelschlicher Weise eine Neurodermitis diagnostiziert.Letztendlich war es eine Walnussallergie.(also auch kein Walnussoel verwenden)
  9. #9

    Heijeijei das ist ja wieder ein Knallerartikel

    1. Wie hier in den Kommentaren schon mehrfach richtig erwähnt ungesättigte Fette zum kochen niemals - und Leinöl schon überhaupt nicht.

    2. Immer wieder taucht es auf das Märchen vom schädlichen Cumarin im Zimt - der Zimt schadet nur der Pharmaindustrie weil es die Insulinausschüttung niedrig hält. Im Verbund mit den anderen Stoffen im Zimt hat Cumarin keine schädliche Wirkung. Es wurde nur mal gesagt weil Cumarin isoliert in Pharma Tabletten eingesetzt wird und dort schädlich wirkt.

    3. Mit Gewürzen und anderer Nahrung kann man keine Krankheiten heilen - und ob man das kann - mit was sonst.
    Sind Kopschmerzen ein Zeichen von Aspirinmangel?
    Die heilenden Wirkungen insbesondere von Gewürzen ist x-fack korrekt nicht Industriegeschmiert bewiesen.

    In dem Artikel folgt ein Klopper dem anderen Herr R.E. sollte sich noch einmal die Personalakte des Schreibers anschauen.