Mobilitätswandel: Wie Kalifornien der Autowelt die Trends diktiert

TeslaKaum eine andere Weltregion beeinflusst die Autoindustrie so stark wie Kalifornien. Strenge Abgasvorschriften, eine ausgeprägte PS-Kultur und die Gier nach Luxus machen den Markt zum Versuchlabor der Konzerne. Inzwischen wird dort über die Zukunft des Automobils entschieden.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/s...-a-868966.html
  1. #1

    E-Autos für Wohlhabende im Warmen

    Es ist grundsätzlich eine tolle Sache, wenn Hersteller verstärkt Fahrzeuge mit Elektromotor anbieten. Vor allem, wenn diese Autos nicht aussehen wie fahrende Konservendosen.

    In unseren Breitengraden jedoch... Ich weiß nicht. Draussen ist es kalt. Viele haben ihre Auto auf der Strasse oder vor dem Haus stehen. Keine Steckdose möglich. Motor und Batterie sind frühmorgens eiskalt.
    Vielleicht eignen sich E-Autos wirklich nur für Landstriche, in denen es warm ist und sich Menschen eine Garage mit Elektroanschluss leisten können.
  2. #2

    Zweifel

    habe ich größte bei der Ökobilanz dieser Fahrzeuge. Entscheidend ist nicht nur der Energieaufwand (gleich in welcher Form) für den Betriebs sondern die Emissionen bei der Herstellung bei der Gewinnung der Rohstoffe angefangen! Da kann Californien noch so weit in der Entwicklungs ein, wenn einfach ein elektrischer Antrieb in eine bestehende Karosse mit allem Schnickschnack transplantiert wird, hat das wohl kaum etwas mit hochstehender technischer Entwicklung zu tun! Außerdem fragt niemand woher die Primärenergie für den Betrieb kommt, aus der Steckdose möglicherweise?
  3. #3

    Danke California

    und das ist nicht ironisch gemeint!
    Aber in diesem Danke schwingt auch ein wenig Hoffnungslosigkeit mit,was die Entwicklung und das tatsächliche Angebot an kaufbaren deutschen Autos mit alternativen Antrieben angeht.......diese deutschen Autos die ab nächsten Jahr kommen-Bmw I3,Audi etc. werden wiedermal für die meisten Leute unbezahlbar sein ab 30.000Euro......es wird kein Volksauto mit E-Motor etc. dabei sein ......und wiedermal wird es heißen das Elektroauto setzt sich nicht durch......in Wahrheit lässt dies unsere Autoindustrie auch nicht zu!
  4. #4

    Hinschauen, Herr Winterkorn

    Es würde Volkswagen ganz gut tun, ab und zu genauer nach Kalifornien zu schauen. Dann würde bspw. Herrn Winterkorn nicht mehr entgehen, dass Elektroautos wie das Tesla Model S schon 400 Kilometer Reichweite haben. Winterkorn behauptet derweil steif und fest, mehr als 150 seien nicht möglich. Ein peinliches Armutszeugnis.
  5. #5

    Was für eine Heuchelei, einfach unglaublich!

    Vorreiter-Rolle und die schärfsten Emissions-Gesetze für Kalifornien, soso, und gaaanz viele Hybrid-Autos, wie toll. Und was fahren die Kalifornier wirklich? Die fettesten SUV´s und die übermotorisiertesten Sportwagen, die der Markt hergibt. Damit fahren Sie dann aber auch buchstäblich jeden Meter und im Drive-In Schalter von Bank, Kirche oder Drugstore lassen sie Motor und Klimaanlage laufen, immer und den ganzen Tag. Was für Umweltfreunde, Respekt!
  6. #6

    Zitat von MarkWürdig Beitrag anzeigen
    Es würde Volkswagen ganz gut tun, ab und zu genauer nach Kalifornien zu schauen. Dann würde bspw. Herrn Winterkorn nicht mehr entgehen, dass Elektroautos wie das Tesla Model S schon 400 Kilometer Reichweite haben. Winterkorn behauptet derweil steif und fest, mehr als 150 seien nicht möglich. Ein peinliches Armutszeugnis.
    Ist doch kein Problem. Dann werden eben alle den Tesla kaufen.

    Sie haben auch schon einen?
  7. #7

    Gar nicht so abwegig

    Zitat von Olaf Beitrag anzeigen
    Ist doch kein Problem. Dann werden eben alle den Tesla kaufen.

    Sie haben auch schon einen?
    Wenn man den Dollarpreis in Euro umrechnet, sehen deutsche Autohersteller im Vergleich gar nicht so gut aus. Sicherlich ist weder der Tesla noch ein Audi der höheren Klasse ein Auto für Otto Normalo, aber Tesla ist auf dem richtigen Weg.
  8. #8

    Na und ?

    Zitat von MarkWürdig Beitrag anzeigen
    dass Elektroautos wie das Tesla Model S schon 400 Kilometer Reichweite haben. Winterkorn behauptet derweil steif und fest, mehr als 150 seien nicht möglich. Ein peinliches Armutszeugnis.
    Das sind für mich immer noch 500 km zu wenig.
  9. #9

    Das eine geht ohne das andere nicht...

    Die komplette Automobil-Infrastruktur von Benzin auf Elektro umzurüsten wird viele viele Jahre dauern und noch einen erheblichen Entwicklungsausfwand bedeuten. Neue Schlüsseltechnologien und Innovationen sind zunächst einmal teuer, und werden halt erst einmal in den "Bonzenkarren" verbaut. Das war schon immer so. Also ist es gut, einen Reichen-Hotspot wie Kalifornien als Innovationslabor zu haben. Das hat mit Heuchelei nix zu tun. Es ist gut, wenn ein großer Teil der Vermögenden es schick findet, Geld für ökologische Tests auszugeben. Genau deshalb hat Tesla Erfolg. Und in 10 Jahren kommt das e-Zeugs dann auch beim "kleinen Mann" an. Kleine Frau natürlich auch...