Lebensmittel: Ministerium plant weniger Ölreste in Verpackungen

DPAMineralölreste in Adventskalender? Der Schreck war groß, als die Stiftung Warentest genau das vor wenigen Tagen meldete. Die Hersteller wehren sich, die Ölrückstände seien allgegenwärtig. Doch jetzt plant das Verbraucherschutzministerium strengere Vorschriften.

http://www.spiegel.de/gesundheit/ern...-a-870079.html
  1. #1

    Wie wäre es...

    einfach mit weniger Verpackung?
  2. #2

    Bereits die Verwendung von mineralölhaltigen Druckfarben gehört verboten!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mineralölreste in Adventskalender? Der Schreck war groß, als die Stiftung Warentest genau das vor wenigen Tagen meldete. Die Hersteller wehren sich, die Ölrückstände seien allgegenwärtig. Doch jetzt plant das Verbraucherschutzministerium strengere Vorschriften.

    Lebensmittel: Ministerium will weniger Öl-Rückstände in Verpackungen - SPIEGEL ONLINE
    So würde die Belastung von Recyclepapier bereits an der Quelle bekämpft, anstatt zu versuchen, die Verunreinigung mit aufwändigen Prozeßschritten im Zuge der Wiederverwendung zu "reparieren".

    Darüber hinaus könnten Kinder dann bedenklos das ganz Jahr über am so immer noch bunt aber endlich sauber bedruckten "Blätterwald" lecken und lutschen, ohne Opfer ähnlicher Schadstoffkonzentrationen wie in den Adventskalendern zu werden.

    MfG
  3. #3

    Und

    wie wäre es, wenn die Bundesregierung Adventskalender ohne Reste von Mineraöl planen würde?
  4. #4

    Schlaf-Ministerin

    Zitat von HansD Beitrag anzeigen
    einfach mit weniger Verpackung?
    Einfach gar keine Polit-Parasiten mehr, das wärs.
    Wenn die Aigner es gewusst hat, schlimm.
    Wenn die Aigner es nicht gewusst hat, auch schlimm.
    Für was also braucht Deutschland diese Zecken?
  5. #5

    Mineralölhaltige Farben

    sollten auf Lebensmittelverpackungen nicht verwendet werden. Es wird ja wohl Möglichkeiten geben, Farben und Lacke auch ohne Mineralöl herzustellen. Sie sind dann vielleicht nicht so glänzend aber "blenden" den Verbraucher auch nicht so sehr.
  6. #6

    Mineralölhaltige Lebensmittel sind gefährlich und möglicherweise krankheitserregend!

    Lies mal hier auf wiki, dass mineralöl ein immunopotentionator ist und Krankheiten auszuloesen kann. Warum das Bundesminesterium diese bekannten Ergebnisse nicht öffentlich macht, ist mir schleierbar ( http://en.wikipedia.org/wiki/Squalene und http://en.wikipedia.org/wiki/Freund's_adjuvant).
  7. #7

    Recycling-Papier war aber doch noch bis voir wenigen Tagen

    ein Vorzeigeprodukt und Erfolgsgeschichte der Öko's? Muß jetzt Karton teuer beschichtet werden, damit kein Gesichtsverlust eintritt.
    Was kommt als nächstes: Keine Kartonagen um Kinderspielzeuge, keine Kartonagen um Obst, Gemüse und andere Nahrungsmittel? Keine mehr um Kleidung?
  8. #8

    Wie immer

    1. Stiftung Warentest berichtet
    2. Hersteller dementieren
    3. Ministerien werden reagieren hektisch

    Warum können die verantwortlichen Behörden immer nur REagieren und niemals agieren?
  9. #9

    alles neu? eher nicht...

    Zitat von Artikel
    Mineralölreste in Adventskalender? Der Schreck war groß, als die Stiftung Warentest genau das vor wenigen Tagen meldete.
    [...]
    jetzt zieht das Bundesverbraucherschutzministerium Konsequenzen aus dem Adventskalender-Desaster
    [...]
    Ein Haken ist allerdings, dass es noch keine amtliche Nachweismethode für die Mineralölrückstände gibt. Die soll das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) erarbeiten.
    Warum tut der Spiegel so, als wäre das ein vollkommen neues Problem? Oder ist es nur für den Verfasser des Artikels neu?

    In Wirklichkeit ist das Problem seit einigen Jahren bekannt und entsprechend lange wird auch schon an Lösungen für Nachweis und Verringerung dieser Kontaminanten gearbeitet.

    Fragen und Antworten zu Mineralöl-Übergängen aus Verpackungsmaterialien auf Lebensmittel - BfR

    Neue Analysemethode zum Nachweis von Mineralölgehalten in Lebensmitteln aus Recyclingkarton - - BfR veranstaltete internationale Fachtagung zum Thema

    (Nur als kleinen Exkurs, um zu zeigen, dass die Realität selten einfach ist: Der Schritt zu wasserlöslichen Druckfarben ist auch nicht ganz einfach, denn dadurch wird wiederum das Recycling erschwert:
    Schön weiß war gestern | DeepDyve )

    Zusammenfassend kann man also sagen: Wir haben das Zeug jetzt jahrzehntelang gegessen, seit es Recyclingkarton gibt. Jahrelang hat sich niemand Gedanken dazu gemacht. Seit einigen Jahren ist das Problem in Fachkreisen bekannt, an einer Lösung dieses Problems wird von verschiedenen Seiten gearbeitet. Überraschend ist hier eigentlich gar nichts, auch nicht die Tatsache, dass Verbraucher jetzt überrascht sind. ;-)