Modekette: Zara verspricht Kleidung ohne Schadstoffe

REUTERSBei der spanischen Modekette Zara sollen Kunden in spätestens acht Jahren mit gutem Gefühl einkaufen können. Bis 2020 will das Unternehmen alle gesundheits- und umweltschädlichen Chemikalien aus seinen Kleidungsstücken verbannen. Greenpeace spricht von einem Meilenstein.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-870087.html
  1. #1

    gutes gewissen

    auch wenn das eine gute maßnahme ist: ein gutes gewissen hätte ich nur dann, wenn sich zara zu verschärften brandschutz- und arbeitsschutzbestimmungen in den zulieferverfabriken verpflichten würde.
  2. #2

    Dies sollte Schule machen!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Bei de

    Generell eine tolle Idee, und es bleibt zu hoffen, das es

    a: deutlich früher als bis 2020 möglich ist (warum ist das nicht möglich?)und

    b: sich andere Bekleidungsunternehmen dieser Maßnahme anschließen werden.

    Da ich sowieso sehr empfindlich auf kratzende und syntetische Stoffe reragiere, muss ich nicht auch noch irgendwelche Chemiecocktails an mir ranlassen.

    Der Arbeitsschutuz in den produzierenden Ländern muss natürlich auch beachtet werden. Oder stellt Zara direkt in Spanien her?

    n01
  3. #3

    wer soll das glauben

    billig billig billig auch bei der Modekette aus Spanien.
  4. #4

    Zitat von n01 Beitrag anzeigen
    Generell eine tolle Idee, und es bleibt zu hoffen, das es

    a: deutlich früher als bis 2020 möglich ist (warum ist das nicht möglich?)und

    b: sich andere Bekleidungsunternehmen dieser Maßnahme anschließen werden.

    Da ich sowieso sehr empfindlich auf kratzende und syntetische Stoffe reragiere, muss ich nicht auch noch irgendwelche Chemiecocktails an mir ranlassen.

    Der Arbeitsschutuz in den produzierenden Ländern muss natürlich auch beachtet werden. Oder stellt Zara direkt in Spanien her?

    n01
    Zara ist aufgrund des Geschäftsmodells, wonach es vom Entwurf bis zur Auslage im Ladengeschäft nur ein bis zwei Wochen dauert, auf eine kurze Lieferkette angewiesen. Aus China oder Bangladesch geht nicht. Die meisten Lieferanten von Zara befinden sich deshalb in Europa oder Nordafrika.
  5. #5

    Hauptsache billig!

    Bei aller berechtigten Missbilligung der Herstellungsweise von Billigtextilien in Fernost ist doch ein springender Punkt an der Sache, dass die überwiegende Zahl der Käufer keinen Gedanken darauf verschwenden, dass z. B. der geforderte Endpreis von € 2,99 für ein Shirt im Grunde völlig unmöglich ist und sie im Grunde durch ihren Kauf die Mitverantwortlichen für die menschenverachtende Herstellungsweise dieser Textilien sind. Letztendlich würden die Meisten sicherlich auch einen angemessenen Preis für ein Kleidungsstück bezahlen, welches unter menschenwürdigen hergestellt wurde. Solange jedoch die beteiligten Konzerne, als Hauptverantwortliche dieser Tragödie, a u s s c h l i e s s l i c h auf ihre Rendite bedacht sein werden, wird sich sicherlich, zumindest kurzfristig, daran nichts ädern.
  6. #6

    ... hat immer den üblen Marketing-Beigeschmack. Vielmehr sollte es "Selbstverständlichkeit" heißen!
  7. #7

    Promises.

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Bei de
    Bis es dann soweit ist,sage ich nur:Versprechungen.Die Frühzeit-Jubler von Greenpeace und die Verbraucher sollten erst einmal abwarten.Ich erinnere an den Artikel einige Zeilen weiter unten.Dort steht ein Artikel über den neuen Berliner Flughafen.Da gab es ja auch ein sicheres Datum der Eröffnung:Es sollte der 3.Juni d.J. sein.
  8. #8

    Wie bitte?

    Zitat von Klothilde Stubenrein Beitrag anzeigen
    Zara ist aufgrund des Geschäftsmodells, wonach es vom Entwurf bis zur Auslage im Ladengeschäft nur ein bis zwei Wochen dauert, auf eine kurze Lieferkette angewiesen. Aus China oder Bangladesch geht nicht. Die meisten Lieferanten von Zara befinden sich deshalb in Europa oder Nordafrika.
    Hahnebüchener Unsinn ist das! ZARA operiert weltweit und unterhält zahlreiche Boutiquen u.a. in Singapore, Hongkong, Tokyo etc. und seit 2010 auch in verschiedenen indischen Städten. Da bedarf es wohl der Erklärung wie da die Lieferketten von Nordafrika und Europa kürzer sein sollen als die von China oder Bangla Desh bis in die Läden, zumal sich in den Zara Boutiquen in Asien exakt die gleichen Artikel befinden wie in denen in Europa.
  9. #9

    Zitat von Klothilde Stubenrein Beitrag anzeigen
    Zara ist aufgrund des Geschäftsmodells, wonach es vom Entwurf bis zur Auslage im Ladengeschäft nur ein bis zwei Wochen dauert, auf eine kurze Lieferkette angewiesen. Aus China oder Bangladesch geht nicht. Die meisten Lieferanten von Zara befinden sich deshalb in Europa oder Nordafrika.
    Die meisten Lieferanten von Zara befinden sich in der Türkei und Bulgarien, die wiederum ihre Rohware aus China und Indien bekommen.

    Textilien herzustellen ohne Chemie ist eine Illusion.