Wirtschaftskrise: Arbeitslosenquote in Frankreich steigt extrem

Getty ImagesDie Zahl der Arbeitslosen in Frankreich ist auf den höchsten Stand seit 14 Jahren gestiegen. Mit über zehn Prozent ist sie damit doppelt so hoch wie in Deutschland. Der Druck auf Präsident Hollande wächst und der Ruf nach tiefgreifenden Reformen am Arbeitsmarkt wird lauter.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-869672.html
  1. #1

    Die sog . Vollbeschäftigung bei uns

    heißt effektiv knapp 6 Mio ALG1 und über 6 Mio ALG2 macht also schon hier 12 Mio .... So und die sonstigen versteckten belaufen sich lockerst auf 2 Mio ... also mind 14 Mio ....... Man sollt emal mit der Lüge des Fachkräftemangels aufhören hier in bold Germany .
  2. #2

    Das Gesicht spricht bände, bald steht die Finanzmafie vor dem Elyseepalast und wir zahlen natürlich.
  3. #3

    selber schuld

    Nah ja, wenigstens diejenigen die noch Arbeit haben,arbeiten noch mit der 35 Stunden Woche, dank den durchsetzungsstarken Gewerkschaftlern der Grande Nation. Zum Glück hat unser DGB stillschweigend eingesehen das das ein totaler Irrweg war, zur Belohnung dürfen die jetzt Audi und BMW fahren und die Franzosen Citroen (grins).
  4. #4

    Erbe

    Leider hat Hollande ein schweres Erbe angetreten. Dass jahrelange konservative Politik nichts gebracht hat sieht man nun ganz deutlich.
  5. #5

    ....

    die Quote wird noch schneller wachsen wenn erst die hochbesteuerten sog. "Reichen" das Land verlassen und ihre postalisch Firmen mitnehmen. Technisch gut machbar.
  6. #6

    Soweit kommt es bei uns auch

    Es ist nur eine Frage der Zeit. Denn wer soll unsere Waren noch kaufen ?

    Weltweit ist alles Geld bei Reichs angekommen, die normalen Leute können nicht mehr viel Kaufen, der Konsum bricht ein.
    Da wird hier am Ende auch nichts mehr zu verdienen sein.
  7. #7

    Leider nur nachgeplappert

    Ich finde, dass man solche Zahlen nicht einfach nur hier hinschreiben kann, ohne sie zu analysieren. Ich wüsste nämlich gerne, wie viele Menschen hier in D arbeiten und HARTZ-IV-Aufstocker sind. Ich wüsste gerne, wie viele Menschen mit einem Job nicht leben können. Ich wüsste gerne, wie viele Menschen es in D gibt, die sich von ihrem Partner oder ihren Eltern finanzieren lassen, weil sie keinen Bock auf den Seelenstriptease beim Jobcenter haben oder weil sie ihre Altersversicherung aufbrauchen müssen, bevor man Hartz-IV beantragen kann. Ich sähe in so einem Artikel auch gerne die Zahlen derjenigen, die als Leiharbeiter deutlich weniger verdienen als die Stammbelegschaft. Und dann sollte man doch mal beide Länder vergleichen.
  8. #8

    Reformen im Arbeitsmarkt

    das sind im Klartext Niedriglohnjobs nach deutschem Muster. Absenkung des Mindestlohns und Start des Lohnwettbewerbs mit Deutschland. Erst wenn die Löhne in Europa mit Ländern wie China oder Myanmar konkurrieren können, gehen die Arbeitslosenzahlen wieder zurück. Produziert wird dann weltweit nur noch für das obere Prozent der Bevölkerung. Der Rest sind faktisch vogelfreie Sklaven.
  9. #9

    es ist leider so dass ...

    Es ist leider so dass gute Absichten alleine, und die daraus direkt folgenden Massnahmen in komplexen "Systemen" oft das Gegenteil des beabsichtigten bewirken.
    Den Französischen Sozialisten ist zu wünschen, dass sie ähnlich wie (vorübergehend) die hiesigen unter Gerhard Schröder und Franz Müntefering Realitätssinn und Verständnis für diese Mechanismen entwickeln. Ich wünsche es für unsere netten Nachbarn.