Skandaltor: Adriano für ein Spiel gesperrt

AFPDonezk-Profi Luiz Adriano ist für sein unfaires Verhalten im Champions-League-Spiel gegen Nordsjælland bestraft worden. Er wurde für die Begegnung gegen Juventus Turin gesperrt. Der Brasilianer hatte nach einem Schiedsrichterball einen für den Gegner gedachten Ball in dessen Tor geschossen.

http://www.spiegel.de/sport/fussball...-a-869667.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Donezk-Profi Luiz Adriano ist für sein unfaires Verhalten im Champions-League-Spiel gegen Nordsjælland bestraft worden. Er wurde für die Begegnung gegen Juventus Turin gesperrt. Der Brasilianer hatte nach einem Schiedsrichterball einen für den Gegner gedachten Ball in dessen Tor geschossen.

    Skandaltor: Adriano für ein Spiel gesperrt - SPIEGEL ONLINE
    Lächerlich.
  2. #2

    Zitat von bloßmolwassage Beitrag anzeigen
    Lächerlich.
    In der Tat - er wird sich kaputt lachen. Aber wie ich bereits vor einigen Tagen anmerkte: Eine längere Sperre wär nicht umsetzbar und würde Schachtjor auf den Plan rufen. Die Revision würden sie locker durchbekommen. So gesehen: Gut so, Geld gespaart, Schaum vorm Mund weggewischt.
  3. #3

    Völlig ausreichend. Schliesslich verstieß der Mann "nur" gegen eine Fairness-Regel, hat niemanden angegriffen, niemandem peersönlichen Schaden zugefügt, niemanden beleidigt. Ein wichtiges, aber genügendes Exempel.
  4. #4

    unfassbares Urteil

    Es ist für mich absolut unglaublich dass jetzt schon Spieler bestraft werden, die gegen keine Regel verstoßen haben. Aber es ist der Trend der Zeit - es gibt Gesetze, danach wird man verurteilt. Und wenn man nicht gegen die Gesetze (in diesem Fall die Fußballregeln) verstößt auch. Wenn einem gerade danach ist. Und/oder der Pöbel danach giert. Ein Schiedsrichterball ist ein Schiedsrichterball. Es ist Sache der Fans, der Mitspieler und der Gegenspieler ein unmoralisches Verhalten zu kritisieren. Aber nicht einer Gerichtsbarkeit.
    Aber was zählen heute noch Gesetze - die beugt eh jeder der die Macht dazu hat. Mit zunehmender Tendenz weltweit.
  5. #5

    Sein Ruf wird sich davon nicht erholen, bei den Fans nicht und bei den Vereinen vermutlich auch nicht.
    Ich denke, er hat mit der Aktion seine Karriere ruiniert - das ist wohl Strafe genug.

    Schlimm war nicht das Tor an sich. Dass man mal etwas nicht mitbekommt, kann passieren. Das Verhalten danach offenbarte seinen Charakter. Wer will so einen noch in der Mannschaft haben?
  6. #6

    alles richtig

    Dass jemand bestraft wird, der so gegen den Fairnessgedanken verstößt ist super und die Härte der Bestrafung zeigt Fingerspitzengefühl. Zum Glück hatten alle Unrecht, die felsenfest behaupteten, dass hier keine Strafen erfolgen kann. Die größte Strafe ist sein Imageverlust.
  7. #7

    optional

    Diesen Vorfall hat man doch innerhalb von ein paar Monaten wieder vergessen, denn so aufregend war die Partie auch wieder nicht. Dass ein Spieler, der keine wirkliche Regelübertretung begangen hat, sanktioniert werden kann, als hätte er ebendies getan, finde ich bedenklich. Auch wenn ich dieses Verhalten von Adriano komplett hirnamputiert halte - gab es doch alles schon. Bei einem Wiener Derby hat ein Spieler namens Mayerleb das Gleiche getan. Er wurde nicht sanktioniert.
  8. #8

    Volle Zustimmung !!!

    Zitat von granddame Beitrag anzeigen
    Es ist für mich absolut unglaublich dass jetzt schon Spieler bestraft werden, die gegen keine Regel verstoßen haben. Aber es ist der Trend der Zeit - es gibt Gesetze, danach wird man verurteilt. Und wenn man nicht gegen die Gesetze (in diesem Fall die Fußballregeln) verstößt auch. Wenn einem gerade danach ist. Und/oder der Pöbel danach giert. Ein Schiedsrichterball ist ein Schiedsrichterball. Es ist Sache der Fans, der Mitspieler und der Gegenspieler ein unmoralisches Verhalten zu kritisieren. Aber nicht einer Gerichtsbarkeit.
    Aber was zählen heute noch Gesetze - die beugt eh jeder der die Macht dazu hat. Mit zunehmender Tendenz weltweit.
    Ich sehe es wie Sie.

    Es gibt keinen Regelverstoß, somit auch keine Rechtsgrundlage für eine Sperre - Somit es es reine Willkür.

    Aber wenn man dann genauer hinschaut, sieht man woher der Wind bei dieser Entscheigung wehen könnte:

    Donezk spielt gegen Juventus Turin um den Gruppensieg. Und Chelsea könnte bei einem Sieg der Italiener auch noch an den Ukrainern vorbeiziehen. Da bietet sich eine Schwächung des Ukrainischen Teams doch geradezu an.

    Ein Schelm, wer sich was Böses dabei denkt !!!

    MfG aus Madrid
  9. #9

    Adriano

    hat das gut gemacht. Im Fußball braucht es klare Regeln da es eben KEIN Fairplay gibt. Soll der Schiedsrichterball eben am Anstoßpunkt stattfinden, mit zwei Spielern und zwei Mannschaften die bereit sind.

    Es ist doch das gleiche wie bei den vorgetäuschten Verletzungen um einen Gegenangriff zu unterbinden. Der Schiedsricher muss entscheiden ob das Spiel unterbrochen wird.
    Fußball und Fairplay?
    Von der ersten Sekunde eines Spieles an wird gelogen, versucht den Schiedsrichter zu täuschen, werden Schmerzen vorgetäuscht, usw..
    Das ist an sich auch kein Problem. Der Schiedsrichter trifft Tatsachenentscheidungen. Und die Fußballer werden versuchen einen Vorteil zu schinden. It is due to the nature of the game!

    Deswegen ist Fußball auch so populär. Er ist ein Spiegel der Gesellschaft.