Erschossene Schönheitskönigin: "Möge Gott dir gnädig sein"

AP/ El DebateSie studierte Kommunikationswissenschaften und sammelte Titel bei Schönheitswettbewerben. Doch ihre Freizeit jedoch verbrachte María Susana Flores Gámez offenbar mit Unterweltgrößen des mexikanischen Sinaloa-Kartells. Das wurde ihr nun zum Verhängnis.

Mexiko: Schönheitskönigin Flores Gámez in Mexiko von Militärs erschossen - SPIEGEL ONLINE
  1. #1

    studiosus vulgaris

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sie studierte Kommunikationswissenschaften und sammelte Titel bei Schönheitswettbewerben. Doch ihre Freizeit jedoch verbrachte María Susana Flores Gámez offenbar mit Unterweltgrößen des mexikanischen Sinaloa-Kartells. Das wurde ihr nun zum Verhängnis.

    Mexiko: Schönheitskönigin Flores Gámez in Mexiko von Militärs erschossen - SPIEGEL ONLINE
    War María Susana Flores Gámez zu kontaktfreudig? - Dann wurde der Dame nun letztendlich ihr Studium zum Verhängnis.
  2. #2

    und wo ist jetzt die Nachricht?
    Wer sich ohne Not mit Schwerstkriminellen abgibt (vermutlich weil die so viel Geld haben oder so cool sind) der hat kein Mitleid verdient.
  3. #3

    Wir liefern die Toten

    Die USA and die entwickelten Länder liefern den Konsum, Suedamerika die Produktion, und Zentralamerika und Mexico, als Durchgangsgebiete, die Toten. Als Resident von Guatemala ist es mi absolut klar das die Budgets von unseren Laendern nicht ausreichen, um den Drogentransit und den damit verbundenen Opfern Herr zu werden. Es ist die Verantwortung der Konsumenten und der Produzenten fuer das Problem, welches sie in unseren Landenern produzieren, aufzukommen und zu bezahlen!
  4. #4

    Mal abgesehen von der Unwichtigkeit der Meldung..........

    Hier trifft sehr gut: "Wer sich in Gefahr begibt kommt darum um".

    Zudem ist zu bemerken das Schönheit nicht zwangsläufig mit moralischem Kompass einhergeht.
  5. #5

    Aha

    ... eine Verjüngungkur.
    Das braucht man mit 20 dringend. Sehr dringend ...
  6. #6

    Der Krieg der Kartelle in Mexiko hat seit 2006 geschätzt 60.000 Opfer gefordert.
    Wenn nicht bald ein globales Umdenken bei Politik, Justiz und Gesellschaft eintritt, dann wird das auch so weiter gehen und sich eher noch steigern.
    Je brutaler man gegen die Kartelle vorgeht, desto größer werden die Gewinne für die Kriminellen. Man muss sich nicht mal aktiv an der Sache beteiligen um ein Opfer zu werde. Es reicht schon zu falschen Zeit am falschen Ort zu sein. Brandanschlag auf das Casino Royale in Monterrey 2011
    Die Nachfrage nach Drogen wird ohne eine ehrliche Aufklärung niemals ausreichend sinken. Dafür reicht das mit halbwahrheiten gespickte "Drogen sind böse"-Gequatsche nicht. Erst wenn man das Angebot unattraktiv für die Kriminellen macht und die Nachfrage durch Bildung zum Thema Drogen verringert, wird man in der ganzen Geschichte was erreichen.

    Daher: Weiche Drogen für Erwachsene freigeben und den Markt regulieren. So kann auch ein effektiver Jugendschutz realisiert werden. Harte Drogen müssen für Suchtkranke durch Ärzte kontrolliert ausgegeben werden. Nur so kann man sie aus der Abhängigkeit von den Dealern holen.
  7. #7

    Kommt davon!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sie studierte Kommunikationswissenschaften und sammelte Titel bei Schönheitswettbewerben. Doch ihre Freizeit jedoch verbrachte María Susana Flores Gámez offenbar mit Unterweltgrößen des mexikanischen Sinaloa-Kartells. Das wurde ihr nun zum Verhängnis.

    Mexiko: Schönheitskönigin Flores Gámez in Mexiko von Militärs erschossen - SPIEGEL ONLINE
    Tja, das kommt halt davon, wenn man sich mit solchem Gesindel abgibt. Dann kann es natürlich schon mal sein, dass einem die Kugeln um die Ohren fliegen. Selbst schuld^^
  8. #8

    Zitat von Greyjoy Beitrag anzeigen
    ..Daher: Weiche Drogen für Erwachsene freigeben und den Markt regulieren. So kann auch ein effektiver Jugendschutz realisiert werden. Harte Drogen müssen für Suchtkranke durch Ärzte kontrolliert ausgegeben werden. Nur so kann man sie aus der Abhängigkeit von den Dealern holen.
    Und durch eine solche Legalisierung von Drogen die Finanzierung vieler Buergerkriege verhindern.
    Das ist eigentlich ganz offensichtlich, daher fuerchte ich fast, die Regierenden sind alle mit von der Partie.
  9. #9

    Such is life in the tropics.

    Wenn die Yellow-Press a la "Metro" oder "El Gráfico" mal ein hübsches Gesicht als Tote präsentieren kann, dann ist das viel besser für die Auflagen als die täglichen hässlichen, dicken Abgeschlachteten, die sonst auf dem Titelbild zu sehen sind, an die haben wir uns inzwischen gewöhnt.

    In Sinaloa macht man entweder gemeinsame Sache mit den Narcos -ungehobelten, schwer bewaffneten Gestalten, die nicht zögern, jemanden nur wegen Überholens zu töten - oder zieht weg.

    Schuld an dem Zustand sind die vielen Süchtigen im Norden, die irre viel Geld ausgeben, um sich aus ihrer Realität auszuklinken und die unsere Realität zu einem Irrenhaus macht.
    Vielen Dank nochmal dafür!