Wohnungsnot in Uni-Städten: Lasst euch kasernieren, um zu studieren

dapdMehr Studenten, steigende Mieten - in vielen Uni-Städten herrscht Wohnungsnot. Jetzt wollte Bauminister Ramsauer (CSU) zeigen, dass er sich kümmert, und lud Studentenwerk und Wohnungswirtschaft zum Gespräch. Eine Idee: Kasernen in Wohnheime umbauen. Doch so einfach ist das nicht.

http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...-a-869641.html
  1. #1

    "In vielen Kasernen gibt es nur eine Hauptleitung für die Strom- oder Wasserversorgung, die entweder ein- oder ausgeschaltet sein kann. Das komplette Gelände muss also beheizt werden - oder es wird für alle kalt"

    Das scheint doch eher ein Preudo-Problem. Auf jeden Heizkörper kommt ein individuell programmierbarer Thermostat, Kostenpunkt um 10 Euro. Und der wird bei unbelegten Wohnungen eben auf "Einfrierschutz" eingestellt. Oder habe ich da was falsch verstanden?
  2. #2

    Das Sie die großen Vorbehalte...

    Zitat von cabrioheinz Beitrag anzeigen
    "In vielen Kasernen gibt es nur eine Hauptleitung für die Strom- oder Wasserversorgung, die entweder ein- oder ausgeschaltet sein kann. Das komplette Gelände muss also beheizt werden - oder es wird für alle kalt"

    Das scheint doch eher ein Preudo-Problem. Auf jeden Heizkörper kommt ein individuell programmierbarer Thermostat, Kostenpunkt um 10 Euro. Und der wird bei unbelegten Wohnungen eben auf "Einfrierschutz" eingestellt. Oder habe ich da was falsch verstanden?
    ...professioneller Bedenkenträger auch mit so einem bisschen Technik wegkicken! Sie haben natürlich Recht, dass fiel mir beim Lesen der Zeilen auch ein.

    Zumal die Gebäude auch unbenutzt sicherlich leicht beheizt werden müssen, wenn man sie nicht innerhalb weniger Jahre verfallen lassen will.
  3. #3

    So einfach ......

    Zitat von sappelkopp Beitrag anzeigen
    ...professioneller Bedenkenträger auch mit so einem bisschen Technik wegkicken! Sie haben natürlich Recht, dass fiel mir beim Lesen der Zeilen auch ein.

    Zumal die Gebäude auch unbenutzt sicherlich leicht beheizt werden müssen, wenn man sie nicht innerhalb weniger Jahre verfallen lassen will.
    ist dieses Theam fertig. Ohne große Zahlen und Berechnungen. Immerhin ist das Problem so langsam erkannt.
  4. #4

    Die Wahrheit wird ausnahmsweise halbwegs klar

    gesagt: "Hinzu kämen zahlreiche bürokratische Hürden..." Alle anderen Einwände sind nur Nebelkerzen.
  5. #5

    Langfristig

    An dem Thema kann man erkennen, was langfrstige Politik ist oder besser sein sollte.

    Was ist mit der Rente im Jahr 2050?
    Was machen wir ohne Öl?

    Aber am "runden Tisch" kann man das dann immer noch lösen.
  6. #6

    Wie wäre es, wenn man den Grundsatz "Eigentum verpflichtet" anwenden würde. D.h. jeder private Wohnungseigentümer muß nachweisen, ob er seinen Wohnraum auch nutzt, oder nur den Leerstand verwaltet. Gleiches gilt für all die schicken Bürogebäude, die man mancherorts wie Pilze aus dem Boden spriessen läßt und die dann doch zu 90% leerstehen, vor allem dann, wenn sich Gemeinden viel davon versprechen...weil man damit Wirtschaftsunternehmen anlockt usw.

    Ich glaube jedenfalls, es ist schlichtweg eine Lüge, wenn man behauptet in Deutschland gäbe es nicht ausreichend Wohnraum, vor allem in den Städten. Es gibt schon ausreichend Raum, man muß ihn nur nutzen wollen.
  7. #7

    Wohnungsnot

    Als Student könnte man natürlich auch eine Universität abseits westdeutscher Großstädte und Berlin suchen, wo die Wohnungssituation weit weniger angespannt ist. Wenn man das nicht will soll man halt einen Kredit aufnehmen oder Mami und Papi anpumpen.
  8. #8

    Zitat von inhabitant001 Beitrag anzeigen
    Als Student könnte man natürlich auch eine Universität abseits westdeutscher Großstädte und Berlin suchen, wo die Wohnungssituation weit weniger angespannt ist. Wenn man das nicht will soll man halt einen Kredit aufnehmen oder Mami und Papi anpumpen.
    Jup, das seh ich genauso. Wo doch das kreditbasierte System der wahre Heilsbringer ist, wie man immer und immer wieder erleben darf - ob im Großen oder Kleinen...
  9. #9

    Studentenwerk Münster

    Die Aussagen zum Studentenwerk Münster sind so leider nicht ganz richtig.
    Ja, es sind Reihenhäuser als WGs zu vergeben.
    Aber zum einen beträgt selbst im kleinsten Reihenhaus die Miete sind ,,höchstens 250'' sondern mindestens 265€ warm, ohne Telefon, ohne GEZ.
    Zum anderen sind die Wohnungen für WGs sehr schlecht geschnitten, in den kleinen Häusern gibt es die typische traditionelle Aufteilung: Ein großes Wohnzimmer, ein kleines Elternschlafzimmer, ein noch kleineres Kinderzimmer.
    Wie man daraus eine Dreier-WG machen soll, kann ich noch nicht ganz nachvollziehen.....