Exhumierung in Ramallah: Die Arafat-Verschwörung

DPAHatte Jassir Arafat Aids? Wurde er mit Polonium vergiftet? Welche Rolle spielte seine Witwe? Rund um den legendären Palästinenser-Chef werden wilde Verschwörungstheorien erzählt. Das wird auch so bleiben - selbst wenn sein Leichnam jetzt exhumiert worden ist.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-869571.html
  1. #1

    Perfekt!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Autonomiebehörde in Ramallah überließ am Dienstagmorgen nichts dem Zufall, als Knochenproben von der Leiche des 2004 verstorbenen Palästinenserführers Jassir Arafat entnommen wurden: Der Mukata genannte Sitz der palästinensischen Präsidenten, in dessen Hof Arafat beigesetzt ist, war weiträumig abgeriegelt. Sicherheitsleute hielten Neugierige auf Abstand, Fernsehkameras war der Blick auf das kubistische Mausoleum am Dienstagmorgen durch blaue Planen versperrt.
    Die Exhumierung wird nicht nur von den Palästinensern durchgeführt, sondern erfolgt auch unter Ausschluss der Öffentlichkeit.

    Was wollen wir wetten, dass jetzt Giftspuren an seinen Überresten gefunden werden?


    Was den Rest des Artikels angeht, so hätte ich von Qualitätsjournalisten Hintergrundinformationen über Polomium erwartet. Wenn man die kennt, wundert man sich dass jetzt, aber nicht 2004 Polonium gefunden wurde.

    Blick auf die Welt – Giftmord mit Polonium
  2. #2

    wäre echt der Hammer

    wenn man jetzt ein Aidsvirus bei ihm finden würde.
    Bin echt gespannt ;-)
  3. #3

    Alles Verschwörungstheorien...

    Waren die "Achsenmächte" anno dazumal auch eine Verschwörungstheorie?
  4. #4

    weshalb

    informiert Spon nicht auch über die Tatsache, dass aufgrund der geringen Halbwertszeit von Pollonium beim Todeszeitpunkt von Arafat die Konzentration um ein millionenfaches höher hätte sein müssen und diese Tatsache alleine schon eine Polloniumvergiftung ausgeschliesst? Arafat ist infolge fortgeschrittenem Alter krankheitsbedingt verstorben. Aber die PR nützt natürlich Pallywood.
  5. #5

    "Mittels akribischer Untersuchungen will das nun gebildete Expertenteam Licht ins Dunkel um den Tod Arafats bringen. Nützlich sein wird die Tatsache, dass Polonium extrem selten ist. Sollten sich Spuren des Elements in Arafats sterblichen Überresten finden, so könnten Experten im Idealfall durch die Isotopenzusammensetzung feststellen, woher es stammt."

    So ein Unsinn!! Plonium 210 findet man in jedem Tabak. Damit sollte sich jeder selbst ein bild von der Seltenheit dieses Stoffes machen können. Oder einfach mal Polonium und Tabak bei Google eingeben.
  6. #6

    Aha ...

    ... die Witwe hat sich eine geringe Menge Polonium besorgt, um die Kleidung ihres Mannes posthum zu kontaminieren. Anschliessend betrieb sie dann die Exhumierung, um letzte Zweifel an ihrem Betrug, und gleich auch noch an Israels Schuld und dem Maertyrer-Status ihres Mannes, auszuraeumen.

    Gerissen. Gut, dass der Spiegel sich von solchen Umtrieben nicht taeuschen laesst.
  7. #7

    Haargenau

    Zitat von eastsider_zh Beitrag anzeigen
    informiert Spon nicht auch über die Tatsache, dass aufgrund der geringen Halbwertszeit von Pollonium beim Todeszeitpunkt von Arafat die Konzentration um ein millionenfaches höher hätte sein müssen und diese Tatsache alleine schon eine Polloniumvergiftung ausgeschliesst?
    Was Sie da schreiben, stimmt haargenau - würde aber den Mordtheoretikern den Wind aus den Segeln nehmen.
  8. #8

    Zitat von holy10 Beitrag anzeigen
    "Mittels akribischer Untersuchungen will das nun gebildete Expertenteam Licht ins Dunkel um den Tod Arafats bringen. Nützlich sein wird die Tatsache, dass Polonium extrem selten ist. Sollten sich Spuren des Elements in Arafats sterblichen Überresten finden, so könnten Experten im Idealfall durch die Isotopenzusammensetzung feststellen, woher es stammt."

    So ein Unsinn!! Plonium 210 findet man in jedem Tabak. Damit sollte sich jeder selbst ein bild von der Seltenheit dieses Stoffes machen können. Oder einfach mal Polonium und Tabak bei Google eingeben.
    Die Konzentration in Tabakpflanzen ist immens niedriger, aber ihrer Ansicht nach, sind die durch ein Wunder wohl direkt am Grab gewachsen, tonnenweise.
    Zu bestreiten, dass Israel hier mal wieder die Hände im Spiel hatte ist einfach nur blauäugig und deckt sich an Naivität höchsten mit der Inkompetenz unserer Bundesregierung bezüglich des Nahostkonflikts.
  9. #9

    Meine Güte...

    ...Arafat war 75, da ist ein Tod durch Krankheit mit Sicherheit alles andere als ungewöhnlich.