Fall Gustl Mollath: Zwangsunterbringung soll überprüft werden

SWR/ Report MainzIn den Fall der jahrelangen Zwangsunterbringung von Gustl Mollath kommt Bewegung: Die Staatsanwaltschaft Nürnberg hat angekündigt, ein weiteres psychiatrisches Gutachten über den Mann erstellen zu lassen. Damit solle geprüft werden, ob er weiterhin in der Psychiatrie sitzen muss.

http://www.spiegel.de/panorama/justi...-a-869594.html
  1. #1

    sind die Vorwürfe jetzt

    sich "alle nachprüfbaren Behauptungen als zutreffend herausgestellt" , wie es in diesem Artikel in faktisch der gleichen Zeile steht!?
  2. #2

    ...

    ...beängstigend, sollte sich herausstellen, daß Mollath unschuldig eingesperrt wurde.
  3. #3

    .

    Zitat von psypunk Beitrag anzeigen
    ...beängstigend, sollte sich herausstellen, daß Mollath unschuldig eingesperrt wurde.
    Es ist sehr wahrscheinlich, dass er 6 Jahre, für die er sicherlich nicht entschädigt wird und die ihn sicherlich ruiniert haben, zu unrecht in einer Anstalt saß. Wenn dem so sein sollte, müssen die Verantwortlichen vor Gericht und Verurteilt werden. Es darf nicht sein das der STaat Bürger einfach so für Jahre in eine Anstalt sperren kann und niemand dafür verantwortlich gemacht wird. Ich persönlich kann nicht beurteilen, ob er damals seine Frau geschlagen hat aber selbst wenn dem so ist, dann hätte er dafür maximal 2 Jahre auf Bewährung bekommen müssen. Und in Bayern sollten sich alle CSU Wähler fragen, ob sie weiterhin eine Partei unterstützen können, in denen solche Faschos wie die Frau Merk sitzen.
  4. #4

    Wqann wird die bayerische Justizministerin auf ihren

    Zitat von psypunk Beitrag anzeigen
    ...beängstigend, sollte sich herausstellen, daß Mollath unschuldig eingesperrt wurde.
    Geisteszustand untersucht, Herr Seehofer.
    Die Dame leidet doch offenbar an Schizophrenie da sie eindeutige Beweise nicht mehr als solche zu erkennen vermag und sich in fragwürdigste Ausreden flüchtet ?
  5. #5

    Amigo-Filz

    In Griechenland wurde eine Liste mit 2000 mutmaßlichen Steuerhinterziehern jahrelang nicht bearbeitet, stattdessen der diese Liste veröffentlichende Journalist vor Gericht gestellt.
    In Bayern macht man dasselbe nur smarter. Mit einer sich in Widersprüche immer tiefer verstrickende Justizministerin, der ihre Lügen und Ausreden anzusehen sind. Hoffen wir also, dass auch bei uns die Liste der mutmaßlichen Steuerhinterzieher an das Licht kommt samt der "bekannten öffentlichen Persönlichkeit".
  6. #6

    Wer ist hier gemeingefährlich?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    ...Die Justizministerin betonte zudem erneut, dass Mollath nicht wegen seiner Vorwürfe gegen Mitarbeiter der HVB in der Psychiatrie sei, sondern "weil er für die Allgemeinheit gefährlich war und gefährlich ist".
    Und warum soll Herr Mollath für die Allgemeinheit gefährlich (gewesen) sein?
    Weil er der "paranoiden" Vorstellung unterliegt, es habe Schwarzgeldgeschäfte gegeben,
    oder wegen angeblicher Straftaten?

    Wer sich für die "Beweise" dazu interessiert:
    http://www.gustl-for-help.de/downloa...andgericht.pdf
    Beweiswürdigung ab S. 17 - ich finde es haarsträubend, was da als "Beweis" aufgetischt wird.

    Und wenn er die Straftaten tatsächlich begangen haben sollte,
    wäre er längst wieder frei, oder hätte ohnehin Bewährung bekommen.
  7. #7

    erst ein gewaltiger Druck

    von außen brachte den Ruck, in der heutigen Süddt. Ztg. wurde Herr Strate zitiert, gestern brachte das ZDF in HEUTE spät ebenfalls einen Kurzbericht. Herr Seehofer fürchtet die Öffentlichkeit so wie bei den Studiengebühren. Nur was geschieht mit den geschätzten 10000 weiteren Fällen? (Zahl lt. Heribert Prantl) Das ist ein Justizskandal wie er sonst in Rußland, oder der Ukraine vorkommt.
  8. #8

    Udssr?

    meiner erinnerung nach war es doch auch in der ehemaligen UDSSR ueblich,unbequeme geister in psychiatrischen anstalten verschwinden zu lassen.da in ich aber froh,dass bayern ein rechtsstaat ist!
  9. #9

    udssr

    Auch in der UDSSR hat man Personen, die staatliche Willkür nicht hingenommen haben, in die Psychiatrie gesperrt.