Schädling: Borkenkäfer erwärmt Westkanada

DPASie sind klein, aber tückisch: Winzige Borkenkäfer sorgen für Baumsterben in Kanada - mit weitreichenden Folgen. Die Kühlung der Landschaft versagt, die Gegend erwärmt sich.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...-a-869349.html
  1. #1

    ... habe ich es mir doch gedacht ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sie sind klein, aber tückisch: Winzige Borkenkäfer sorgen für Baumsterben in Kanada - mit weitreichenden Folgen. Die Kühlung der Landschaft versagt, die Gegend erwärmt sich.

    Borkenkäfer erhöht Temperatur in Westkanada - SPIEGEL ONLINE
    Nach dem erst der saure Regen und kurz darauf der Borkenkäfer in den 80 Jahren den gesammten deutschen Wald vernichtet hat und nun hier kein einziger Baum mehr steht, ist das Untier nach Kanada ausgewandert.

    Jetzt vernichtet das Monstrum dort den ganzen Wald und die durchschnittliche Jahrestemparatur wird bei 5000 Celsius liegen.
    Vor 6000 Jahren hat sich dieser Unhold ja auch schon über die üppigen Wälder am Nil hergemacht und deshalb gibt es dort eine Wüste.
    Und dabei war doch in den frühen 70ger Jahren eine Eiszeit geplant.
    Man, wie unsinnig sind doch solche Meldungen.
  2. #2

    Es geht weiter...

    Und je mehr tote und sterbende Bäume herumstehen, je größer wird die Waldbrandgefahr im Sommer, die dann auch die gesunden Bäume mit einäschert...
  3. #3

    aha

    Zitat von ugt Beitrag anzeigen
    Nach dem erst der saure Regen und kurz darauf der Borkenkäfer in den 80 Jahren den gesammten deutschen Wald vernichtet hat und nun hier kein einziger Baum mehr steht, ist das Untier nach Kanada ausgewandert.

    Jetzt vernichtet das .....
    Ich finde Ihren Kommentar viel unsinniger, und lustig ist er auch nicht.
  4. #4

    Der gemeine Käfer

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sie sind klein, aber tückisch: Winzige Borkenkäfer sorgen für Baumsterben in Kanada - mit weitreichenden Folgen. Die Kühlung der Landschaft versagt, die Gegend erwärmt sich.

    Borkenkäfer erhöht Temperatur in Westkanada - SPIEGEL ONLINE
    Der Borkenkäfer entwickelt sich dort zum Massenschädling, wo bereits geschwächte Bäume vorhanden sind. Gesunde Baumbestände sind durchaus in der Lage sich zu wehren.
    In Deutschland gab und gibt es eine Borkenkäferplage, weil hier massenhaft schnell- und geradewachsende Nadelgehölze angepflanzt wurden, die dann in der für sie untypischen Landschaft unter ständigem Wassermangel litten. Ein gefundenes Fressen für die Käfer.
    Hätte man stattdessen Buche, Ahorn und Eiche gepflanzt, wäre es nie zu dem Massensterben gekommen.
    Ob da in Kanada auch dem Profit gehuldigt wurde?
  5. #5

    Zitat von ugt Beitrag anzeigen
    Nach dem erst der saure Regen und kurz darauf der Borkenkäfer in den 80 Jahren den gesammten deutschen Wald vernichtet hat und nun hier kein einziger Baum mehr steht, ist das Untier nach Kanada ausgewandert.

    Jetzt vernichtet das Monstrum dort den ganzen Wald und die durchschnittliche Jahrestemparatur wird bei 5000 Celsius liegen.
    Vor 6000 Jahren hat sich dieser Unhold ja auch schon über die üppigen Wälder am Nil hergemacht und deshalb gibt es dort eine Wüste.
    Und dabei war doch in den frühen 70ger Jahren eine Eiszeit geplant.
    Man, wie unsinnig sind doch solche Meldungen.
  6. #6

    Zitat von ugt Beitrag anzeigen
    Nach dem erst der saure Regen und kurz darauf der Borkenkäfer in den 80 Jahren den gesammten deutschen Wald vernichtet hat und nun hier kein einziger Baum mehr steht, ist das Untier nach Kanada ausgewandert.

    Jetzt vernichtet das Monstrum dort den .....
    ... und dann die pupsenden Kühe, die Unmengen von Methan ausstossen und alleine dadurch das Weltklima um 4,7° erwärmen. Wir müssen diese Viecher vernichten.
  7. #7

    Der liebe Käfer...

    bügelt nur die Fehler der Menschheit wieder glatt, in dem er unökologische Monokulturen dem Erdboden gleich macht. Das er wirtschaftlichen Schaden anrichtet ist gut ... denn anders scheinen die Menschen nicht aus ihren Fehlern zu lernen. Der Artikel könnte auch ruhig auf diese Thematik eingehen und nicht den Anschein erwecken als wenn die Natur die Plage wäre.
  8. #8

    ... oh ein anderes Lebewesen als der Mensch ist dabei unsere Wälder zu zerstören. Welch Schreck. Sofort Ausrotten!

    Vielleicht stattdessen weniger der Wälder Canadas (oder auch Europas) abholzen, da kann der eigentlich doch sehr harmlose Borkenkäfer noch so hungrig sein.

    Seit der Mensch sesshaft ist vernichtet er die herrschende Vegetation.
    Spätestens seit dem Mittelalter, steuern wir immer mehr weg vom heimischen Wald. Mit der Kultivierung fast aller Hochmoore ist ein Grundstein gelegt wurden für die systematische Zerstörung unserer "normalen" Vegetation. Flächendeckender Wassermangel ist heute nur ein Grund für kranke und schwache Wälder.
    Der Borkenkäfer hat nur in geschwächten Wäldern eine Chance.

    Aber man sollte wohl lieber die Chemische Keule schwingen, bzw. genmanipulierte Bäume pflanzen, dass der Borkenkäfer keine Chance mehr hat.
    Geht schneller und der Mensch kann sich sagen, wiedermal die Erde gerettet.
  9. #9

    Der Käfer ist zum großen Teil in Wälder die von der Natur gepflanzt wurden. Das hat nichts mit "geschwächten Wälder" zu tun. Bei Winter Temperaturen von kälter als minus 40° für mindestens 2 Wochen überlebten nur wenige, also kam es nicht zu Epidemien. Ich wohnte in den achtziger und neunziger Jahren in Prince George, und zu der Zeit war es ganz selten daß wir Kälten Perioden hatten wo die Temperatur mehr als 2 Wochen lang unter Null war, und auch nur selten war es kälter als minus 40°, und dann nur für wenige Tage. Das machte es ideal für diese Käfer, den Winter zu überleben und schwer zu vermehren.
    Diese Wälder mit denen in Deutschland zu vergleichen ist Unsinn.