Griechenland-Hilfen der Euro-Länder: Retter ohne Vertrauen

APOffiziell versichern die Euro-Partner, man habe volles Vertrauen in Griechenland. Doch der neue Plan für den Schuldenabbau zeigt vor allem eins: Die Minister bezweifeln den Reformwillen der Athener Regierung.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-869548.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Offiziell versichern die Euro-Partner, man habe volles Vertrauen in Griechenland. Doch der neue Plan für den Schuldenabbau zeigt vor allem eins: Die Minister bezweifeln den Reformwillen der Athener Regierung.

    Schuldenabbau in Griechenland: Minister bezweifeln Athens Reformwillen - SPIEGEL ONLINE
    Wenn am Reformwillen Griechenlands gezweifelt wird, darf nicht ein weiterer Euro dort hin bezahlt werden.
    Aber halt: Das Geld geht ja gar nicht da hin, es geht ja an Banken und Investoren. Ein Schmierentheather vor dem Herrn ist das alles.
  2. #2

    Fragezeichen?

    Wer zahlt die 44 MilliardenE?
    Wer bekommt das Geld (Fass ohne Boden)?
    An wen wird das Geld im Detail ausgezahlt?
  3. #3

    Es gibt die Lösung

    Die Bürger kaufen die Staatsanleihen auf Kredit und zahlen die Zinsen mit der Rendite. Info: Bürger-Bailout
  4. #4

    Na toll!

    Vor 8 Monaten wussten die "Euroretter" noch nicht was sie jetzt zu beschliesssen hatten, sie geben aber vor, zu wissen, wo Griechenland in 8 Jahren steht.
    Da hilft dem Wähler und Steuerzahler nur ein ganz fester Glaube.
  5. #5

    zippzappzero@hotmail.com

    ...wieso soll d für gr einstehen, wenn dort immer noch keine privatisierung vorangetrieben wird, die oberschicht nicht zur kasse gebeten wird, es dort kein katasteramt und grundstückssteuer gibt (die kirche lacht sich tot), der militäretat nicht reduziert wird, der beamtenapparat auf ein erträgliches mass gestutzt wird?
    wenn in gr nicht erst alle eigenen ressourcen ausgeschöpft werden, gebe ich persönlich keinen cent. ich bin auf der seite, der griechischen malocher und nicht auf seite der "golden boys" (parlamentsangestellte im gr. parlament, die 3000.- euro im monat kassieren, 16 monatsgehälter kriegen, nach 35 jahren in pension gehen und dann noch eine abschlagszahlung über 300.000.- euro erhalten!).
    schluss mit dem eurowahn, schluss mit mafia-samaras und seinen kumpanen in d, schluss mit der eu-diktatur!
  6. #6

    Na toll!

    Vor 8 Monaten wussten die "Euroretter" noch nicht was sie jetzt zu beschliesssen hatten, sie geben aber vor, zu wissen, wo Griechenland in 8 Jahren steht.
    Da hilft dem Wähler und Steuerzahler nur ein ganz fester Glaube.
  7. #7

    Bundesrepublik Europa

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Offiziell versichern die Euro-Partner, man habe volles Vertrauen in Griechenland. Doch der neue Plan für den Schuldenabbau zeigt vor allem eins: Die Minister bezweifeln den Reformwillen der Athener Regierung.

    Schuldenabbau in Griechenland: Minister bezweifeln Athens Reformwillen - SPIEGEL ONLINE
    Wer nicht in der Lage ist, sich selbst zu versorgen, braucht einen
    gesetzlichen Vormund/Betreuer.
    Griechenland wäre das erste Bundesland für eine Bundesrepublik
    Europa.
    Es müßte dann bisherige staatliche Selbstverwaltung, wie z.B.
    Steuern, Finanzen, Verteidigung, Renten usw. an Brüssel abgeben
    und ähnlich einem deutschen Bundesland, nur noch regionale
    Aufgaben übertragen bekommen.
    Wenn es das nicht will, soll es sich aus der EU zurückziehen.
  8. #8

    "Retter" mit Vertrauen

    gibt es auch! Vizekanzlerkandidat Steinmeier hat schon einmal signalisiert, wahrscheinlich ohne die Fakten zu kennen; dass alles durchgewunken wird.
  9. #9

    Schneller Gewinn?

    Der Verlust von "nur" 65% ist für die Griechenland-Gläubiger also als "Gewinn" zu rechnen?
    Na dann, pusten wir diesem Pleitestaat doch eine Billion in den Hintern, bei einer vereinbarten Rückzahlung von 350 Milliarden und verbuchen auf diese Weise einen "Gewinn", der unseren eigenen Staatshaushalt ruckzuck und langfristig sanieren dürfte!
    Die Lügenarie findet kein Ende mehr...