NHL-Stars Brière und Giroux: Die Teamplayer

Getty ImagesDer Lockout in der NHL macht es möglich: Mit Daniel Brière und Claude Giroux spielen momentan zwei Top-Stars für die Eisbären Berlin in der DEL. Sie zeigen Weltklasse-Eishockey, Fans und Mitspieler schwärmen von ihrer Bodenständigkeit. Nun muss der angeschlagene Giroux nur wieder gesund werden.

http://www.spiegel.de/sport/sonst/ei...-a-869264.html
  1. #1

    in der bayerischen wikipedia

    ist zu lesen, daß früher - wegen der vielen zugefrorenen seen, auf denen man üben konnte - fast nur bayerische mannschaften deutscher meister wurden. "Heid wearn de des, de am meisn Gead ham." die eisbären können sich nhl-spieler leisten, aber ist das noch sport, wenn mannschaften mit geringerem etat da nicht mithalten können?
  2. #2

    @santacatalina

    Nein ist natürlich kein sport mehr. Oh moment, dann gibt es ja gar keinen sport mehr. Ich finds klasse das 2spieler diesen kalibers in de spielen. Sowas sieht man hier ja hierzulande sonst nicht.
  3. #3

    Zitat von santacatalina Beitrag anzeigen
    ist zu lesen, daß früher - wegen der vielen zugefrorenen seen, auf denen man üben konnte - fast nur bayerische mannschaften deutscher meister wurden. "Heid wearn de des, de am meisn Gead ham." die eisbären können sich nhl-spieler leisten, aber ist das noch sport, wenn mannschaften mit geringerem etat da nicht mithalten können?
    Ich glaube gelesen zu haben, dass die Eisbären nur die Versicherung der Spieler übernehmen müssen und nicht deren Gehälter. Die NHL-Stars trainieren und spielen dafür unter Wettkampfbedingungen.

    Und als großer und langjähriger Eisbären-Fan muss ich auch sagen, das was die da abliefern ist einfach nur großartig. Die Eisbären sind in den letzten Jahren so oft Meister geworden und haben ein super Team, aber wenn man die beiden spielen sieht, dann ist das einfach noch mal eine andere Liga. Als würde Messi zum FCB gehen.

    Und der DEL kann doch ein wenig Glanz durch die NHL-Stars doch nur gut tun. Den Fans gefällt es sowieso, also eine Win-Win Situation für alle beteiligten.
  4. #4

    Zitat von santacatalina Beitrag anzeigen
    ist zu lesen, daß früher - wegen der vielen zugefrorenen seen, auf denen man üben konnte - fast nur bayerische mannschaften deutscher meister wurden. "Heid wearn de des, de am meisn Gead ham." die eisbären können sich nhl-spieler leisten, aber ist das noch sport, wenn mannschaften mit geringerem etat da nicht mithalten können?
    Dass die beiden bei den Eisbären spielen, liegt weniger am vielen Geld der Berliner, sondern am Arbeitskampf in der NHL.
    Und es sind eben nicht nur die großen Clubs, die sich NHL-Spieler leisten:
    So spielen z.B. auch bei den zweitklassigen Clubs in Crimmitschau und Riessersee NHL-Spieler.
  5. #5

    Früher

    Zitat von santacatalina Beitrag anzeigen
    ist zu lesen, daß früher - wegen der vielen zugefrorenen seen, auf denen man üben konnte - fast nur bayerische mannschaften deutscher meister wurden. "Heid wearn de des, de am meisn Gead ham." die eisbären können sich nhl-spieler leisten, aber ist das noch sport, wenn mannschaften mit geringerem etat da nicht mithalten können?
    ...gabs im Winter auch nur Kartoffeln zu essen, weil Tomaten gar nicht wuchsen.

    Natürlich ist es nicht gerade der Idealzustand, was momentan in der DEL passiert. Da gibt es auf der einen Seite die "kleinen" Vereine/GmbHs, die mehr schlecht als recht versuchen, sich mit Sponsoren über Wasser zu halten. Auf der anderen Seite stehen die konzern- oder mäzenfinanzierten GmbHs, denen es, wie bei den Eisbären, egal sein kann, auch mal 40 Mio. Verluste in ein paar Jahren anzuhäufen. So werden Überraschungen in der Meisterschaft immer seltener werden, diesen Trend sieht man ja deutlich.

    Das ist schade, aber wohl nicht mehr aufzuhalten. Umso mehr Spaß macht es, diesen "Übermannschaften" dann ab und an mal die Grenzen aufzuzeigen. ;)

    Nunja, mit der Verpflichtung von Briere und Giroux hat das natürlich schon etwas zu tun, denn wir reden hier ja nun nicht von irgendwelchen NHL-Spielern, sondern von echten Top-Spielern. Dementsprechend hoch werden auch die Versicherungssummen sein, die dann auch gerne mal in den sechsstelligen Bereich gehen können, pro Monat wohlgemerkt.

    Für die Liga ist es mit Sicherheit toll, wird jedoch meiner Meinung nach - wie immer - keine nachhaltige Wirkung zeigen. Dazu ist die mediale Präsenz nach wie vor zu gering. Aber mit ServusTV und laola1.tv als Partner scheint man hier ja auch zumindest auf dem richtigen Weg zu sein.
  6. #6

    Das "Problem"

    Zitat von santacatalina Beitrag anzeigen
    "Heid wearn de des, de am meisn Gead ham." die eisbären können sich nhl-spieler leisten, aber ist das noch sport, wenn mannschaften mit geringerem etat da nicht mithalten können?
    ist jedoch im Fußball noch viel größer.
    Man könnte Bayern München als Beispiel nennen. Noch gravierender ist es wohl hier in Berlin, wo eine völlig uberschuldete Hertha sich Spieler leistet, die sich Union Berlin niemals leisten würde.
    Eishockey ist ohne große Sponsoren und/oder Mäzene kaum zu finanzieren.
  7. #7

    Zitat von andreas13053 Beitrag anzeigen
    ist jedoch im Fußball noch viel größer.
    Man könnte Bayern München als Beispiel nennen. Noch gravierender ist es wohl hier in Berlin, wo eine völlig uberschuldete Hertha sich Spieler leistet, die sich Union Berlin niemals leisten würde.
    Eishockey ist ohne große Sponsoren und/oder Mäzene kaum zu finanzieren.
    Das Problem ist im Fußball eben nicht deutlich größer, und Bayern München ist so ziemlich das schlechteste Beispiel. Zum einen haben Sie sich da gerade den Verein ausgesucht, der nun nachweislich seit Jahren schwarze Zahlen schreibt, eben weil die Einnahmen hoch sind.

    Die Eisbären werden seit Jahren Meister, machen dabei aber jährlich auch Millionen an Verlusten.

    Außerdem haben Sie im Fußball ganz andere Grundeinnahmen, bedingt durch diese Wahnsinnserträge aus TV-Rechten und den damit verbundenen Werbeeinnahmen. Beides gibt es im Eishockey nicht, wodurch für viele GmbHs die Zuschauereinnahmen existenziell sind und bis zu 50% am Gesamtetat ausmachen.

    Aber hier sollte es ja auch nicht um Bayern München und Hertha oder Union Berlin gehen.