Lobbyaktion: Google startet Kampagne gegen Leistungsschutzrecht

DPAGoogle erhöht den Druck auf Berlin massiv: Der Internet-Konzern hat eine groß angelegte Kampagne gegen das Leistungsschutzrecht gestartet, das diese Woche im Bundestag debattiert wird. "Verteidige Dein Netz, misch Dich ein", werden Nutzer aufgerufen. Sie sollen ihre Abgeordneten direkt alarmieren.

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...-a-869443.html
  1. #1

    Schwarz-Gelb sollte mal nach Leistung bezahlt werden

    Freiheit für das Netz auch diese Spiegel Online Ausgabe ist dankender weise kostenlos. Und wenn die Verlage Geld mit Werbung machen wollen sollten Sie Ihre Zeitungen frei schalten und mit Werbung versehen.
    Eine Reform ist keine Zensur liebe Politiker.
  2. #2

    Bezeichnend ...

    ... für die bisherige Pro-Leistungsschutzrecht-Kampagne von SPON ist, dass der externe Link nicht funktioniert. Zum Glück gibt es Google, um die Seite zu finden ... noch.
  3. #3

    optional

    Ich vermute, dass außer Verlegern, Lobby und gewissen Politikern unterstützt niemand diese Sonderabgaben, die wohl nur Google zahlen soll, weil dort ein gut funktionierendes Produkt samt Geschätsmodell geschaffen wurde... Neid und Begehrlichkeiten eben.
  4. #4

    Lächerlich

    Google verdient Milliarden durch die Inhalte andere und redet jetzt von Informationsfreiheit.
  5. #5

    Ich hoffe die Politik gibt nicht nach

    Eine Frechheit, wie sich Google benimmt!
  6. #6

    Google sollte den deutschen Zeitungsverlagen einen Vorgeschmack auf das Leistungsschutzrecht geben und sie bis zur zweiten Lesung aus den News-Aggregatoren entfernen. Mal schauen, ob dann die Verlage nicht ganz schnell zurückrudern.
  7. #7

    Eigentlich ist es doch ganz einfach:

    Jeder der im Internet gerne mal was für umme abgreifen will ist gegen das Urheberrecht -

    und jeder, der mit Leistung, die durch das Urheberrecht geschütz ist sein Geld verdient ist für das Urheberrecht.
  8. #8

    optional

    google deutschland erwirtschaftet mit den für google kostenlosen inhalten sagenhafte 50% umsatzrendite. bei google geht es ausschließlich um gier, sonst nichts. genauso die zahlreichen kampagnen von google, das urheberrecht abzuschaffen. denn ohne die arbeit von autoren, künstlern, würde niemand google benötigen. die machen damit ein heidengeschäft.
    es wird doch immer gesagt, dass das internet neue möglichkeiten zum gelderwerb bietet. leider nur für google. das wird dabei immer vergessen.
  9. #9

    Die Financial Times Deutschland ...

    ... wird am 7.12.12 eingestellt. Die Frankfurter Rundschau ist nun auch insolvent.
    "Trotz Google" oder wegen Google?
    Google ist per definitionem ein parasitäres Unternehmen: Es lebt von der Leistung anderer, greift sie ab.

    Vom Nutzer sammeln die höchstpersönliche Daten, keinesfalls immer freiwillig hergegebene Daten, siehe den Safari-Trick, wo Google versuchte, illegal und gegen den Wunsch der Internetnutzer, versuchte, zu tracken (Strafe: 22,5 USDollar).
    Von den Unternehmens- und Presseseiten saugen Sie eben teuer erarbeitete Informationen. Wie soll da investigativer Journalismus funktionieren?

    Es ist völlig ok, wenn dem Einhalt geboten wird.

    Es ist ja nicht so, dass das Leistungsschutzrecht Suchergebnisse verbietet oder kostenpflichtig macht, es besagt ja nur, dass die Nachrichten, die andere erarbeitet haben, nicht durch Google angeboten werden können und Google dabei SEINE Werbung einblendet.