Schuldenkrise: Euro-Gruppe schnürt neues Rettungspaket für Griechenland

dapdAthen kann aufatmen, frisches Geld wird fließen: Die Euro-Finanzminister haben die nächsten Griechenland-Hilfen freigegeben - und noch einige Milliarden draufgelegt. Vor einer nachhaltigen Lösung schreckten sie jedoch zurück, ein Schuldenschnitt bleibt vorerst tabu.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-869429.html
  1. #1

    Neue Hilfen

    für Griechenland? Schuldenschnitt mit deutschem Steuergeld? Ist mir egal da ich nicht mehr in Deutschland lebe. Worauf ich warte? Das die Deutschen und die anderen Bewohner von Europa endlich, wie die Griechen und Spanier auf die Strasse gehen um dagegen zu protestieren. Gibt es in Deutschland noch Gewerkschaften?
  2. #2

    Sobald Athen.....

    Auf gehts Herr Schaeuble, fassen Sie den nackten Griechen in die Tasche so um 2020!! Dann sind sie 78 Jahre alt.
    Da glaube ich kaum, dass sie noch dazu faehig sind.
    Die einzige Hoffnung die sie haben, ist das alle nackten Griechen bis dahin verhungert sind.
    Es ist schon sehr seltsam, dass das kleinste Land in Europa den Vorsitz hat.
    Und dem Herr Juncker kann es doch egal sein, der hat schon lange seine
    Euros ( Schaefchen) im Trockenen.

    Macht endlich Schluss, es wird nur von Stunde zu Stunde schlimmer und unbezahlbarer!!
  3. #3

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Athen kann aufatmen, frisches Geld wird fließen: Die Euro-Finanzminister haben die nächsten Griechenland-Hilfen freigegeben - und noch einige Milliarden draufgelegt. Vor einer nachhaltigen Lösung schreckten sie jedoch zurück, ein Schuldenschnitt bleibt vorerst tabu.

    Euro-Zone einigt sich auf neuen Hilfsplan für Griechenland - SPIEGEL ONLINE
    Aus wahltaktischen Gründen verbrannte Milliarden, verbunden mit daraus resultierenden Steuererhöhungen und einem Rattenschwanz von Kürzungen und neuen Abgaben könnten für Schäuble und die anderen Vermögensvernichter/€-Gesundbeter durchaus auch nach der Wahl zu einem Problem werden.
    Eine geordnete griechische Statspleite ohne Schuldenschnitt wäre das Sinnvollste.
    Die bisherigen Schulden könnten doch, flankiert durch ein den griechischen Bürgern wirklich nützendes Aufbauprogramm, die nächsten 100 Jahre zinsfrei auf Eis gelegt werden. Und jetzt behaupte bitte keiner, dass so etwas nicht gehen würde. Die europäischen Finanzmarktlakaien sind doch ansonsten Meister im Brechen von Verträgen, Tricksen und Täuschen.
  4. #4

    Habe ich was verpasst?

    Wo habe ich denn gelesen, dass der griechische Staat endlich die im Ausland gebunkerten Milliarden hinterzogener Steuern eintreibt bevor andere dafür zahlen müssen?

    Wo habe ich denn gelesen, dass auch Reeder und die orthodoxe Kirche (grösster Immobilienbesitzer) endlich besteuert werden?
    Wo habe ich denn gelesen, dass der Militäretat DRASTISCH gekürzt wird?
    Wo habe ich denn gelesen, dass Griechenland seine Goldreserven als Sicherheit an die Geberländer verpfändet?
    Wo habe ich denn...
  5. #5

    Die Insovenzverschleppung geht weiter

    und es wird "vordergründig" funktionieren.
    In zwei Wochen liest man nichts mehr in den Medien über dieses Thema. In 6 Wochen wird das ganze Thema bei den meisten Menschen nur noch eine dunkle Erinnerung bleiben. Die Bundestagswahlen sind gerettet! Die europäische "Gegenleistung" für den Zahlmeister Deutschland. Aber was kommt dann? Und was wird mit dem sozialen Sprengstoff in den Südländern? Und mit Frankreich? Und Und Und ...
  6. #6

    was für Mauscheleien !

    Ich habe manchmal den Eindruck, die Beratungen dauern so lange, damit man sich darüber einigen kann, wie man die Bürger am besten für dumm verkaufen kann. Ich jedenfalls würde mir wünschen, meine Verbindlichkeiten allein dadurch los zu werden, indem ich das Geld von einer in die andere Tasche stecke, mir noch mal Geld leihe, um dann jedem, dem ich was schulde, 30 Cent für einen Euro gebe. Und das alles mit dem Segen von Politikern und Gesetz. Leider funktioniert das nur bei richtig großen Summen. Aber dafür dürfen der kleine Mann und der kleine Unternehmer für jeden Cent Kredit richtig schwitzen.
    Was ist das für eine Welt?
  7. #7

    600 Milliarden

    Ich hatte vor zwei oder drei Wochen empfohlen, mal eben so 600 bis 800 Milliarden nach Griechenland zu überweisen. Wären die Herrschaften meinem Rat gefolgt, müssten sie sich jetzt nicht solchen vorweihnachtlichen Stress wegen so ein paar Kleckersummen machen.
  8. #8

    Spieglein Spieglein

    keiner mag den Spiegel gern vorgehalten bekommen. Deutschland ist der Verhinderer. Deshalb muss so tief in ide Trickkiste gegriffen werden, nur damit kein Bundestagsbeschluss gefasst und die realen Verluste im Haushalt aufgeführt werden müssen.
    Kann mir die Gespräche gut vorstellen:
    Du Wolfgang, was wäre denn dein maximal tolerierter Vorschlag?
    Mario lass uns das so machen, dass wir bis über die Bundestagswahl hinaus kommen. Dann sehen wir weiter. Alles wird irgendwie miteinander verbucht und hinterher kommt der Wirt mit der überraschenden Rechnung. Bloß nichts beschließen, was offenbart, dass wir schon jetzt Verluste haben. Und nicht sagen, dass wir die Schulden jetzt schon auf 70 Prozent beschneiden müßten, weil die sonst nie klarkommen. - Wir haben uns verstanden.
    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Athen kann aufatmen, frisches Geld wird fließen: Die Euro-Finanzminister haben die nächsten Griechenland-Hilfen freigegeben - und noch einige Milliarden draufgelegt. Vor einer nachhaltigen Lösung schreckten sie jedoch zurück, ein Schuldenschnitt bleibt vorerst tabu.

    Euro-Zone einigt sich auf neuen Hilfsplan für Griechenland - SPIEGEL ONLINE
  9. #9

    Mit Kerosin Brände bekämpfen...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Athen kann aufatmen, frisches Geld wird fließen: Die Euro-Finanzminister haben die nächsten Griechenland-Hilfen freigegeben - und noch einige Milliarden draufgelegt. Vor einer nachhaltigen Lösung schreckten sie jedoch zurück, ein Schuldenschnitt bleibt vorerst tabu.

    Euro-Zone einigt sich auf neuen Hilfsplan für Griechenland - SPIEGEL ONLINE
    Prima, Euro-Land. Ein weiterer Schritt in den Abgrund!
    Das Perfide an der Sache: Man verspricht hier den Rentnern Steigerungen von 8-11% bis 2016 also bis zu 25 Milliarden mehr. Wer's glaubt, wird selig. Parallel warnt von der Leyen vor Altersarmut.
    So schamlos wurden wir lange nicht belogen!