Wärmedämmung: Schärfere Brandschutzregeln für Styropor gescheitert

Güven PurtulStyropor ist bei der Wärmedämmung von Gebäuden in Deutschland weit verbreitet. Doch das Material ist umstritten: Kritiker halten es für leicht entflammbar. Ein Vorstoß zur Verschärfung der Vorschriften ist jetzt dennoch gescheitert - sehr zur Freude eines Branchenverbands.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/t...-a-869403.html
  1. #1

    Der Bericht kam schon mal ...

    .. oder wenigstens einer in dem das alles auch schon beschrieben wurde! In der Tat drängt sich der Verdacht auf das da eine Lobby sich durchsetzt der ein paar Kollateralschäden irgendwie nicht wichtig sind.

    Die Brandgefahr sehe ich durchaus als berechtigt, aber nicht alles in dem Bericht würde ich so unterschreiben
  2. #2

    Gefährliches Zeug

    Wenn ein Verrückter diese tolle Aussenwärmedämmung mit einem Lötbrenner aus dem Baumarkt in Brand setzt, brennt die ganze Hütte ab. Ganz abgesehen von den massenhaften Feuchigkeitsschäden die sich in den nächsten 10 Jahren und früher im 'gedämmten und abgesperrten Mauerwerk' zeigen werden.
  3. #3

    Gut so !

    In der Nachbarschaft hat vor einem mit Styropor gedämmten Haus ein Auto in Kombination mit dem Brennholzlager eine Stunde lang gebrannt. Abstand zur Fassade etwa 50 cm. Das Styropor ist zwar teilweise geschmolzen aber hat nicht angefangen zu brennen. Die gestzlichen Bestimmungen sind also völlig ausreichend. Es gibt allerdings eine Lobbyisten-Mafia, die seit Jahren versucht andere Dämmmaterialien zu verkaufen, da an denen wesentlich mehr verdient wird. Das funktioniert aber nicht, weil Styropor besser und billiger ist. Deswegen soll es verboten werden. Gut, dass die EU das abgelehnt hat.
  4. #4

    Ökowahn

    Ich glaube, dass der tiefe Wunsch nach ökologischem Leben von der Industrie und ihren Handlangern schamlos ausgenutzt wird. Sei es bei der Wärmedämmung oder bei den Windrädern etc. Die Renditen in der Ökoindustrie sind einfach sehr hoch. Wie viel Millionäre wurden damit in den letzten Jahren schon geschaffen. Gebetsmühlenartig vorgetragene Aussagen der Klimawahrsager blockieren die Vernunft der Masse und unserer politischen Führung. Stillschweigend ziehen sie uns gleichzeitig unser Geld aus der Tasche. Man könnte meinen, dass die Aufklärung nie stattgefunden hat. Tatsache ist auch: Um mikrobiellen Befall zu vermeiden werden Biozide in die Farbe gemischt. Die vergiften unser Wasser. Wie sollen wir das ganze Dämmmaterial entsorgen, wenn die heutigen Häuser abgerissen werden? Wirtschaftlich rechnen sich Dämmfassaden oft nicht.
  5. #5

    in USA in einigen Ländern verboten...

    in den USA ist diese Dämmerei mit Polystrl mittlerweile in ein paar Ländern verboten:
    http://www.welt.de/print/die_welt/finanzen/article13501182/Daemmplatten-gefaehrden-die-Gesundheit.html

    ...wa sich nicht verstehe, dass man den deutschen Häuslebesitzer per Energieeinspargesetz ZWINGEN
  6. #6

    Variante Steinwolle verwenden!

    Wir haben vor 5 Jaheren mit einer Variante Steinwolle/Glasflies (140mm dick), die von verschiedenen Herstellern gibt eine sicher nicht brandunterstützende Isolierung mit besten Isoliereigenschaften an unserem Haus Baujahr 1952 angebracht. Heizkostenersparnis = 45 %. Dieser Isolierwerkstoff hat zusätzlich den Vorteil, dass er das Gebäude leiser macht und nicht lauter wie manche Styrolisolierplatten und besser dampfdurchlässig ist und damit Staunässe mit Bauschäden nicht zu erwarten sind. Ich kann nicht verstehen, warum sich so viele noch immer für Styrolschaumplatten entscheiden.
    Das müssten die "Experten" doch besser wissen und die Allgemeinheit vor zukünftigen Brand- und weiteren Schäden bewahren.
  7. #7

    Es tropft

    Eine eindeutige Meinung dazu dürften die Feuerwehrleute haben, denen das brennende flüssige Styropor ins Genick tropft.
  8. #8

    Immer neue Gerüchte

    Vor 20 Jahren hetzte man gegen Styropor, weil es nicht atmen würde. Inzwischen verwenden auch viele (z.B. KS) Styropor, die damals dieses sehr deutsche Märchen mit in die Welt setzten.

    Dann kam das Märchen auf, Styropor führe zu Schimmel. Auch Unsinn. Schimmel ist im wesentlichen die Folge von Lüftungsfehlern. Das wissen heute auch die meisten. Also muß ein neue Sau durchs Dorf getrieben werden. Dieses Mal ist es Feuer.

    Auf den Fotos kann man aber erkennen, daß diese Fassaden nicht richtig verkleidet wurden (fehlende Brandriegel). Auch der zitierte Brandversuch beim TüV wurde an einer nicht fachgerecht errichteten Wand gemacht.

    Gerne wird jetzt auch argumentiert, Wärmedämmung diene nur der chem. Industrie. Nicht richtig, es dient auch der Heizkostenersparnis von uns allen. Keine Wärmedämmung dient einer anderen Industrie und den Scheichs.

    Deshalb habe ich mich auch für ein Passivhaus aus Styroporsteinen entschieden. Keine Heizkosten, stets gute Luft, keinen Schimmel und sogar schon einen Brand überstanden, weil das Styropor bei mir schwer entflammbar ist.
  9. #9

    öko

    Zitat von wuxu Beitrag anzeigen
    Ich glaube, dass der tiefe Wunsch nach ökologischem Leben von der Industrie und ihren Handlangern schamlos ausgenutzt wird. Sei es bei der Wärmedämmung oder bei den Windrädern etc. Die Renditen in der Ökoindustrie sind einfach sehr hoch. Wie viel Millionäre wurden damit in den letzten Jahren schon geschaffen. Gebetsmühlenartig vorgetragene Aussagen der Klimawahrsager blockieren die Vernunft der Masse und unserer politischen Führung. Stillschweigend ziehen sie uns gleichzeitig unser Geld aus der Tasche. Man könnte meinen, dass die Aufklärung nie stattgefunden hat. Tatsache ist auch: Um mikrobiellen Befall zu vermeiden werden Biozide in die Farbe gemischt. Die vergiften unser Wasser. Wie sollen wir das ganze Dämmmaterial entsorgen, wenn die heutigen Häuser abgerissen werden? Wirtschaftlich rechnen sich Dämmfassaden oft nicht.
    was bitte hat das anbringen von kunststoff auf häuserfassaden mit ökologie zu tun?
    wenn sie ökologisch denken, dann müssen sie auch solche baustoffe einbauen. styropor zählt sicher nicht dazu.
    außerdem muss nicht einem wunsch nach ökologischen leben entspringen. sie werden schlichtweg vom staat gezwungen, ihr haus einzupacken, ob sie das wollen oder nicht.