Karriereende des Rekordweltmeisters: Schumi, der Aussteiger

Getty ImagesDie Formel 1 hat mit Rekordweltmeister Michael Schumacher einen der besten Piloten der Geschichte in den Ruhestand verabschiedet. Doch die Comeback-Jahre 2010 bis 2012 waren nur noch eine Pannen-Serie. Die Chronik von Un- und Ausfällen.

http://www.spiegel.de/sport/formel1/...-a-868973.html
  1. #20

    Ein bißchen unüberlegt

    Ein bißchen unüberlegt dürfte es von Schumi schon gewesen sein wieder einzusteigen denn letzlich schwächt die Erfolglosigkeit die 7 Titel schon etwas im persönlichen Ansehen. Auch wenn man nicht erwarten durfte das er noch einmal Weltmeister wird . Ein paar Siege hätten seinem Ruhm besser getan. Aber man hat als Autor ja leicht zu schreiben denn wir sind ja die absoluten Nobodys
    und haben keine Weltmeistertitel erreicht jedoch muß und darf man eine Meinung dazu haben das es eher nicht so gut war. Eine Teilnahme als Kommentator wäre da sinnvoller gewesen aber vielleicht wollte Schumi einfach nur noch ein bißchen Formel 1 fahren was man auch verstehen muß. Nur wie "gesag"t prinzipiell eher nicht so gut für sein Image ist meine Meinung aber man darf es anders sehen . Die 7 Titel nimmt Ihm hoffentlich niemand wegen Doping aber man weiss ja nie!
  2. #21

    Dankeschön

    es war trotzdem nochmal eine schöne Zeit
  3. #22

    Der Artikel

    ist ja echt ne Frechheit. Darf man sich denn heutzutage als "Angestellter bei irgendeiner Zeitung" alles rausnehmen und auf so primitive Art und Weise eine Karriere in Frage stellen? Setzen Sie sich in solch einen Rennwagen und schreiben den Schwachsinn mit voller Überzeugung noch einmal. Dann reden wir weiter.
  4. #23

    Schumi

    die Bilderserie zeigt doch deutlich, dass Schumi zwar selber Fehler gemacht hat, aber der grösste Teil der Probleme in Richtung Mercedes geht. Ein 7-Facher Weltmeister kann die Defizite eines Rennstalls nicht wettmachen. Mit dem Einfluss von Nortbert Haug geht der erfolgreiche Rennstall von Ross Brawn zu grunde...

    Lewis Hamilton tut mir jetzt schon leid..
  5. #24

    Also da jetzt ausgerechnet den Unfall mit Senna heranzuziehen spricht doch Bände über den Autoren und dessen Durchblick.

    Senna hat in dieser Saison so ziemlich jeden Bock geschossen, den man nur schiessen kann und ist meiner Meinung nach völlig zurecht von Williams gechasst worden, da er auch in seiner 2. Saison unter Beweis gestellt hat, dass er kein Rennfahrer mit Formel-1-Talent ist. Ich vermute, der späte Start seiner Motorsportkarriere und die damit fehlende Kart-Schule hat einiges an Defiziten hinterlassen, die er nicht mehr aufholen kann.

    Dass die Rennkommissare Schumacher für die "Aktion" in Barcelona bestraft haben halte ich nach wie vor für eine Farce sondergleichen, wie es dieses Jahr einige gab - zB Vettel vs Alonso in Monza. Senna hat gerade im letzten Saisonrennen wieder klar gemacht, was für ein toller Kerl er ist und mit wieviel Kontrolle er ein F1-Auto bewegen kann. Es gab im gesamten Fahrerfeld 2 Autos, mit denen man nicht kollidieren durfte, und mit allergrößter Zielsicherheit trifft Senna einen. Zufall? Sicher. Rennunfall? Sicher nicht. Er sagte hinterher er habe ihn nicht gesehen.

    Insofern fand ich in anbetracht der Tatsache, dass hier der erfolgreichste (und wohl auch größte) Rennfahrer aller Zeiten abtritt, ein wenig armselig, ihn in so einem schlechten Licht dastehen zu lassen.

    Sicher hat er bei seinem Comeback vor allem gelernt zu verlieren, wie er selber sagt - man muß aber ganz klar feststellen, dass das Team nicht in der Lage war, ein gutes Auto auf die Beine zu stellen. 3 Jahre lang wurde versprochen "nächstes Jahr wird alles besser", 3 Jahre lang hat das Team es nicht hinbekommen, dem Auto das Reifenfressen abzugewöhnen. Im ersten Jahr nach Brawn GP war das ok. Im zweiten Jahr, für das man nach der ersten Saisonhälfte 2010 zu entwickeln begann, jedoch nicht mehr. Spätestens im dritten Jahr jedoch hätte man dieses Problem gelöst haben müssen! Nicht jedoch MercedesGP... für dieses Grundproblem, welches das Auto zwar auf eine Runde schnell macht, aber auf die Distanz nicht, konnten die Fahrer nichts, und sie konnten auch nichts dagegen tun. Sie konnten versuchen, das Auto so abzustimmen, dass es weniger Reifen frisst, aber das hat sie offensichtlich nicht schnell gemacht - und trotzdem hat der MGP die Reifen noch schneller verschlissen als alle Konkurrenten.

    Dass Rosberg ein Rennen gewinnen konnte ist sicher eine starke Leistung seinerseits gewesen, aber es war eben auch in einer Phase, als noch niemand die neuen Reifen verstanden hat und es eine gehörige Portion Glück brauchte, um die richtige Abstimmung zu treffen. Insofern halte ich den Sieg eher für ein Zufallsprodukt, welches sich aus der schwäche der Konkurrenz abgeleitet hat. Schliesslich hatten wir nicht ohne Grund in den ersten 7 Rennen 7 verschiedene Sieger, unter anderem auch einen Pastor Maldonado, der eine gute Saison hatte, aber sicher noch nicht zu den Siegfahrern der Formel 1 gehört, wie der Rest der Saison gezeigt hat.

    Die Leistung von Schumacher in Monaco, einer reinen Fahrerstrecke, die schnellste Runde zu fahren, oder das Auto in Valencia auf das Podium zu stellen, halte ich persönlich für die Größere.
  6. #25

    Ein armseliger Artikel

    Es ist unwürdig, einen der größten Sportler der letzten 20 Jahre mit so einem Artikel zu verabschieden.
    Über die Zeit bis 2006 brauchen wir keine Worte zu verlieren, Schumi war der größte. Die 3 Jahre nach seinem Comeback muss man differenziert betrachten. Sicher hat er Fehler gemacht, auch der Crash in Barcelona mag dazugehören. Aber solche Rennunfälle passieren allen Fahrern, man denke z.B. an die vielen Crashs, die Hamilton im Jahr 2011 verursacht hat. Was aber aus meiner Sicht viel wichtiger ist: Bei seinem Comeback war Schumacher schon 41 und auch wenn der unterlegene Mercedes keine großen Erfolge zuließ konnte doch jeder sehen: Schumacher hat nichts verlernt, er konnte fahrerisch mit den Konkurrenten mithalten. Das absolute Highlight war die Pole Position in Monaco 2012, gerade der Strecke, wo der Fahrer am meisten zählt. Formel 1 ist ein Hochleistungssport, körperlich und geistig. Über ca. 100 Minuten wird eine absolute Höchstleistung verlangt, vor allem auch an die Konzentration, aber auch an die Fitness. Welcher Sportler kann denn von sich behaupten, in einer so anspruchsvollen Sportart auch mit 43 noch zur Weltspitze zu zählen? Das ist es, was gewürdigt werden sollte und nicht die Crashs, die seine jüngeren Kollegen (z.B. Grossjean) noch wesentlich häufiger bauten.
  7. #26

    Herr schumacher hat mehrfach erklärt Autorennen seien für ihn ein großer Spaß und sie zu fahren würde ihm viel Freude bereiten.
    Er bekam sogar Geld dafür.
    Warum sollte jemand allen Ernstes ablehnen, wenn man ihm für die Ausübung seines Hobbys sogar Geld gibt?!? Er wäre doch mit dem Klammerbeutel gepudert. Insofern sehe ich nicht was an seiner Rückkehr falsch gewesen sein sollte. Er hat sich halt noch mal richtig amüsiert.