Bangladesch: Heftige Proteste nach Brandkatastrophe in Textilfabrik

REUTERSWut und Trauer herrschen in Bangladesch: Tausende Arbeiter demonstrierten nach der Brandkatastrophe mit mehr als hundert Toten in einer Textilfabrik gegen schlechte Arbeitsbedingungen. Es kam auch zu Ausschreitungen - und zu einem weiteren Feuer.

http://www.spiegel.de/panorama/bangl...-a-869295.html
  1. #1

    geiz ist geil

    wir haben auch einen anteil an den toten.
    besonders unsere konzerne die dort arbeiten lassen.
  2. #2

    Gewerkschaften

    Die Zustände erinnern an die Zeit der Industrialisierung Europas. Damals wurden Gewerkschaften gegründet um die Arbeitszustände zu verbessern.
    Es scheint so, das da in Bangladesh dringender Handlungsbedarf besteht.
    Es ist billig, die Kunden für die Zustände verantwortlich zu machen wenn der Hersteller verantwortlich ist.
  3. #3

    ....und die Presse

    bejubelt Primark T-Shirts für EUR 2,50/ Stk.! Kritische Fragen zu Arbeitsbedingungen, Ressourcenverbrauch....Fehlanzeige.
    Jeder Einkauf bei Primark, Tchibo, Takko & Co. unterstützt diesen Konsumwahnsinn mit allen negativen Begleiterscheinungen.
  4. #4

    optional

    es gab jetzt schon zwei mal einen Brand in Bangladesch wenn es einen dritten gibt ist es kein Zufall mehr
  5. #5

    optional existieren...

    social compliance zertifizierte Unternehmen in allen einschlägigen Beschaffungsländern mit Arbeitsbedingungen/ Arbeitssicherheit nach international gültigen Standards. Da kostet es halt einige Cent mehr....s. auch Brand in Textilfabrik in Pakistan vor einigen Wochen.
  6. #6

    optional existieren...

    social compliance zertifizierte Unternehmen in allen einschlägigen Beschaffungsländern mit Arbeitsbedingungen/ Arbeitssicherheit nach international gültigen Standards. Da kostet es halt einige Cent mehr....s. auch Brand in Textilfabrik in Pakistan vor einigen Wochen.
  7. #7

    Habe ich das vielleicht

    Zitat von scriptum1 Beitrag anzeigen
    bejubelt Primark T-Shirts für EUR 2,50/ Stk.! Kritische Fragen zu Arbeitsbedingungen, Ressourcenverbrauch....Fehlanzeige.
    Jeder Einkauf bei Primark, Tchibo, Takko & Co. unterstützt diesen Konsumwahnsinn mit allen negativen Begleiterscheinungen.
    falsch gelesen?
    Aber C&A habe ich nun nicht wirklich als Billiganbieter auf dem Schirm
    und C&A war doch wohl der Hauptabnehmer dieser Fabrik.

    Was insofern besser zeigt das für die Zustände vor Ort eben auch die Arbeitgeber vor Ort verantwortlich sind.
    Hier werden die Arbeiterinnen und Arbeiter durch ihre eigenen Landsleute ausgebeutet.
    Einfach mal die reflexhafte Schnappatmung einstellen und nicht alles anbellen was vorbei läuft.
    Das könnte sonst dazu führen das man mal einen Wesenstest von ihnen verlangt.
  8. #8

    Alternative: Arbeit in Steinbrüchen

    Zitat von scriptum1 Beitrag anzeigen
    bejubelt Primark T-Shirts für EUR 2,50/ Stk.! Kritische Fragen zu Arbeitsbedingungen, Ressourcenverbrauch....Fehlanzeige.
    Jeder Einkauf bei Primark, Tchibo, Takko & Co. unterstützt diesen Konsumwahnsinn mit allen negativen Begleiterscheinungen.
    In Pakistan wurde nach Protesten von Aktivisten & NGO‘s das Problem der Kinderarbeit in einer Fabrik für Fußbälle (…oder Sportartikel) insoweit gelöst, als dass die Produktion eingestellt wurde! Ein Journalist, der nachforschte, stellte fest, dass die Kinder dafür jetzt in Steinbrüchen arbeiteten!

    Jene, die den Westen oder Kapitalismus für alle Mißstände der Dritten Welt verantwortlich mache, sollten sich dieses Beispiel eindringlich vor Augen halten und erkennen, wie beschränkt unsere und die Möglichkeiten dieser Konzerne letztendlich sind: wir sind weder für alles verantwortlich noch liegt alles in unserer Macht! Wer westliche Konzerne pauschal angreift, der mag dafür auch Kinder die in Steinbrüchen schuften auf seine Kappe nehmen!
  9. #9

    Billig und teuer?

    Billig Textilien = Sklavenarbeit
    Markenware = Paradiesische Zustände für Arbeiter

    So einfach ist es nicht. Die selbe Fabrik arbeitet morgens für Kik und abends für Hugo Boss.

    Das Problem liegt anderswo, auf jeden Fall nicht beim Konsumenten.