Krieg in Syrien: Viele Kinder sterben bei Luftangriff des Militärs

Syrische Regierungsstreitkräfte haben ein Dorf in der Nähe von Damaskus unter schweren Beschuss genommen. Nach Angaben der Opposition wurden bei dem Angriff mindestens acht Kinder getötet.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-869254.html
  1. #1

    Ach so!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Syrische Regierungsstreitkräfte haben ein Dorf in der Nähe von Damaskus unter schweren Beschuss genommen. Nach Angaben der Opposition wurden bei dem Angriff mindestens acht Kinder getötet.

    Syrien: Viele Kinder sterben bei Luftangriff des Militärs - SPIEGEL ONLINE
    Richtig, da ist ja auch noch Krieg und er fordert pro Tag mehr Opfer als andere in einer Woche. Sonderbar, dass es so lange keine Nachrichten davon gab.
  2. #2

    Wo bleibt der Inhalt

    Zitat von sysop;11427962Auf Amateurvideos waren zwei tote Mädchen zu sehen, die auf der Straße lagen. Mehrere Kinder seien bei dem Angriff zudem verwundet worden, hieß es.
    [url=http://www.spiegel.de/politik/ausland/syrien-viele-kinder-sterben-bei-luftangriff-des-militaers-a-869254.html
    Syrien: Viele Kinder sterben bei Luftangriff des Militärs - SPIEGEL ONLINE[/url]
    Geht es dem Spiegel auch schon so schlecht, das es seine Informationen bei Youtube bezieht?
    Wir wissen doch alle ,wie diese Videos produziert werden , was damit auch den Wahrheitsgehalt betrifft.
    Der NDR hat da besser recherchiert.
    Ich erwarte vom Spiegel ,das er mal sachliche Informationen über diesen Konflikt bringt.
    Warum gibt es keinen Artikel , der sich mit dem neu gegründeten Rebellenrat befasst und dessen gewählten Vorsitzenden Sheikh Ahmad Moaz Al-Khatib?
    Dann wüsste man , wer dort seine schmutzige Politik betreibt.

    Hier kann man nachlesen wer dieser Mann ist
    The many faces of Sheikh Ahmad Moaz Al-Khatib | A lobbyist for Shell at the head of the Syrian National Coalition
  3. #3

    Höchste Zeit für Realpolitik

    Angesichts der Tatsache, dass Assads Regime das Militär kontrolliert und immer noch einen beträchtlichen Teil der Bevölkerung hinter sich weiss, ist es ein Verbrechen auf Teufel komm raus den Sturz Assads zu betreiben, weil dieser offensichtlich nur mit entsetzlichem Blutvergiessen und totaler Zerstörung zu erreichen wäre. Auch Revolutionäre sollten intelligent und realpolitisch sein, nicht nur aus Idealismus, Verzweiflung, religiösem Wahn und Machotum handeln. Aber der Westen spielt ein übles Spiel, indem er, wie man an der Rede vom englischen Aussenminister Hague zu der neuen Oppostion erkennen kann (BBC), ein idealistisches, scheinhumanitäres Gegenbild eines anderen Syriens zu verkaufen sucht, das ohne vorherige Zerstörung des jetzigen keine reale Chance hat. Realpolitiker müssen her, die eine Kompromisslösung herbeiführen.
  4. #4

    Höchste Zeit für eine friedliche Lösung !

    Zitat von g.raymond Beitrag anzeigen
    Angesichts der Tatsache, dass Assads Regime das Militär kontrolliert und immer noch einen beträchtlichen Teil der Bevölkerung hinter sich weiss, ist es ein Verbrechen auf Teufel komm raus den Sturz Assads zu betreiben, weil dieser offensichtlich nur mit entsetzlichem Blutvergiessen und totaler Zerstörung zu erreichen wäre. Auch Revolutionäre sollten intelligent und realpolitisch sein, nicht nur aus Idealismus, Verzweiflung, religiösem Wahn und Machotum handeln. Aber der Westen spielt ein übles Spiel, indem er, wie man an der Rede vom englischen Aussenminister Hague zu der neuen Oppostion erkennen kann (BBC), ein idealistisches, scheinhumanitäres Gegenbild eines anderen Syriens zu verkaufen sucht, das ohne vorherige Zerstörung des jetzigen keine reale Chance hat. Realpolitiker müssen her, die eine Kompromisslösung herbeiführen.
    Nun ist ja wohl auch dem Letzten klar, dass man gegen die Mehrheit der syrischen Bevölkerung keinen gewaltsamen Umsturz inzenieren kann.
    Es wird höchste Zeit, dass sich die deutschen Politiker für eine friedliche Lösung einsetzen. Wir Deutsche haben doch erlebt, wie die KSZE, mit ihren vertrauensbildenden Maßnahmen und die friedlichen Proteste der Montagsdemonstrationen zuerst den Ost-West Konflikt auflösten und dann die deutsche Teilung friedlich (sic!) überwanden.

    Eine Art KSZE für den Nahen Osten, also eine Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit im Nahen Osten, könnte in Deutschland stattfinden, an der alle Beteiligten teilnehmen könnten. Wenn eine Partei am Anfang nicht teilnehmen will, mag sie ja später dazu kommen.

    Wer jetzt noch die "Aktivisten" mit Waffen und Geld bei ihren Gewalt-Taten unterstützt, Übernimmt auch Verantwortung für Leid und den Tötungen.
    Die Türkei könnte z.B. sofort ihre Grenzen für bewaffnete "Aktivisten" schliessen. Dann wäre innerhalb einer Woche Frieden !

    Dann würde sich auch in Deutschland zeigen, wer da Frieden will, oder wer da andere Interessen hat.
  5. #5

    Wahre Hintergründe

    Zitat von Freedem Fighters Beitrag anzeigen
    Warum gibt es keinen Artikel , der sich mit dem neu gegründeten Rebellenrat befasst und dessen gewählten Vorsitzenden Sheikh Ahmad Moaz Al-Khatib?
    Dann wüsste man , wer dort seine schmutzige Politik betreibt.

    Hier kann man nachlesen wer dieser Mann ist
    The many faces of Sheikh Ahmad Moaz Al-Khatib | A lobbyist for Shell at the head of the Syrian National Coalition

    Ein sehr guter Hinweis auf einen wichtigen Hintergrund. Dieser Artikel sollte Pflichtlektüre für Journalisten und Politiker sein. Mal sehen, ob etwas davon in den nationalen Diskurs über Syrien Eingang findet.
  6. #6

    Was verlangen Sie

    Zitat von g.raymond Beitrag anzeigen
    Aber der Westen spielt ein übles Spiel, indem er, wie man an der Rede vom englischen Aussenminister Hague zu der neuen Oppostion erkennen kann (BBC), ein idealistisches, scheinhumanitäres Gegenbild eines anderen Syriens zu verkaufen sucht, das ohne vorherige Zerstörung des jetzigen keine reale Chance hat. Realpolitiker müssen her, die eine Kompromisslösung herbeiführen.
    ..von Politikern, die nicht das Volk vertreten sondern die Interessen Einzelner.
    Wenn Wahlen etwas verändern würden, wären sie schon längst verboten.
    In Europa sind leider die Schweizer das einzigste Volk, die bei wichtigen Gesetzen direkt entscheiden können.
    Wahrscheinlich geht es ihnen auch deswegen besser als uns.

    Diese islamischen " Demokraten" zu unterstützen ist der falsche Weg. Assads Zeit ist sicher abgelaufen, aber eine europäische "Demokratie" ist in der Region auch nicht möglich. Das Land aber den Terroristen aus der ganzen Welt zu überlassen würde in einer neuen Diktatur mit iranischen oder neuägyptischen Zügen enden, mit Nulltoleranz gegenüber von Regime abweichenden Meinungen.
    Oder man erhält ein zweites Libyen, wo das Gesetz des Stärkeren gilt und es keine funktionierende Staatsgewalt gibt.
    Daher kann man sagen, wer diese Terroristen unterstützt und die gewaltlose Opposition negiert, will das in Syrien ein islamischer Gottesstaat entsteht.
  7. #7

    schaut nach Ägypten ...

    so sehen dann die vom Westen unterstützten neuen Machthaber dann in Syrien auch aus ... Islamisten der allerschlimmsten Sorte ...
  8. #8

    Geschätzte Spiegel- Redakteure. Viele Spiegelleser erwarten mehr als von"Bild"

    Zitat von g.raymond Beitrag anzeigen
    Angesichts der Tatsache, dass Assads Regime das Militär kontrolliert und immer noch einen beträchtlichen Teil der Bevölkerung hinter sich weiss, ist es ein Verbrechen auf Teufel komm raus den Sturz Assads zu betreiben, weil dieser offensichtlich nur mit entsetzlichem Blutvergiessen und totaler Zerstörung zu.....
    Ein Appell aus gegebenen Anlass.
    Vom Dauerleser des Spiegel bin ich inzwischen zum Gelegenheitsleser mutiert. Früher war der Spiegel das führende Magazin, welches viele Hintergrundinformationen lieferte, die zu einer objektiven Meinungsbildung beitrugen. Was daraus geworden ist, können Sie insbesondere aus der Syrienberichterstattung entnehmen, und auch den "qualifizierten Kommentaren, die immer mehr nichts als Verdruss verursachen.

    http://forum.spiegel.de/f22/buergerk...-76416-14.html

    Eine themenorientierte Diskussion ist zunehmend nur in der ersten Diskussionsphase möglich.
    Meine Empfehlung: kehren Sie zu einer objektiveren Berichterstattung zurück, zeigen Sie beide Seiten der Realität und geben Sie die Funktion eines Kriegsberichterstatters für eine Partei auf, insbesondere wenn es sich häufig um Scheinsiege handelt.
    Auch dieser Beitrag beklagt die Folgen einer Entwicklung, über deren Ursache man geteilter Meinung sein kann. Die Schuld für die Gräueltaten liegt auf beiden Seiten. In einem Fall der Parteinahme sind es unschuldige Opfer, in ähnlichen Situationen werden derartige Opfer als Kollateralschäden bezeichnet.

    Es wäre lobenswert, die Interessenlage und die Handlungen beider Seiten zu analysieren und realitätsnahe Lösungen zu entwickeln bzw. über derartige Entwicklungen zu berichten.

    Wie die Diskussionen im UN- Sicherheitsrat ergeben haben, ist eine Lösung nur über einen Dialog aller Beteiligten, der Parteien in Syrien und deren Unterstützer möglich.

    Machen Sie beispielsweise einen Anfang mit einer realitätsnahen Analyse des Kofi Annan- Plans und der Genfer Beschlüsse. Verbreiten Sie auch Informationen über die Beteiligten und über deren Bereitschaft zum Handeln. Klären Sie die Öffentlichkeit auf über die Komplexität der Situation, machen Sie sich nicht zum Handlanger gerade jener Gruppen, die jeden Dialog ablehnen.

    Es sei denn Sie ziehen es vor, mehr Stoff für vergleichbare Meldungen über das Leiden der Bevölkerung haben wollen. Was ich, z.Zeit "Spiegel- Leser auf Diät" nicht glaube.
    M.f.G Pikeaway
  9. #9

    Freine Syrische Armee - Die Engel

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Syrische Regierungsstreitkräfte haben ein Dorf in der Nähe von Damaskus unter schweren Beschuss genommen. Nach Angaben der Opposition wurden bei dem Angriff mindestens acht Kinder getötet.

    Syrien: Viele Kinder sterben bei Luftangriff des Militärs - SPIEGEL ONLINE
    Wenn nur einseitig berichtet wird (Assad böse / FSA gut), könnte man davon ausgehen, es handelt sich um Propaganda. Was auch so ist.