Soziale Netzwerke: Diese Facebook-Alternativen sind einen Blick wert

c'tGenug von Facebook und seiner Datengier? Diaspora und andere Peer-to-Peer-Netzwerke geben den Nutzern mehr Kontrolle über ihre Privatsphäre. Welche Angebote gibt es, was taugen sie? Der Überblick zeigt vielversprechende Alternativen zu den großen Konzern-Netzwerken.

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/s...-a-868293.html
  1. #1

    Facebook endet bei mir auf 127.0.0.1

    Und zwar alle bekannten Adressen und Domains. Und ja, die Liste ist lang und wächst.

    Denn Facebook traced auch ungefragt mit, alle Seiten, die nicht aus D sind und einen Like Button haben, übermitteln Daten an Facebook. Selbst ohne Mitglied zu sein oder den Button zu betätigen.

    Dazu kommt noch, das Facebook sein eigenes Internet macht, denn alle Einträge sind nur mit einer Anmeldung zu erreichen. Das war nicht Sinn und Zweck des WWW.
  2. #2

    Retroshare

    ...ist eine leider nicht erwähnte, aber sehr ernst zu nehmende Alternative zu den all hier genannten Produkten. Mit Retroshare lässt sich ein Friend2Friend-Netzwerk recht einfach und schnelle aufbauen, welches dann abseits des öffentlichen Netzes als Darknet genutzt werden klann. Insbesondere der Anspruch, daß es leicht installierbar ist, ohne etliche Serverkomponenten und Programmier-Frameworks, lässt Retroshare sehr interessant wirken. Und es hat mit seiner Plugin-Architektur viel Potential für die Zukunft.
  3. #3

    Der Artikel ist zwar nett gemeint, aber aussichtslos. Facebook ist und bleibt der Platzhirsch. Von der guten Milliarde Nutzern, die Facebook inzwischen hat, interessieren sich doch eh nur ein paar Millionen ernsthaft für den Datenschutz.

    Diaspora ist eine gute und vielversprechende Alternative, aber von den Nutzerzahlen immer noch unter Google+, und das will was heißen. Wieso sollte man denn auch auf andere Netzwerke umsteigen?

    Solang man kein gutes Konzept und keine signifikante Userbase hat, bleibt man unten.
    Mich würde mal interessieren, wie es Facebook geschafft hat, fast die komplette Userbase von StudiVZ (das mittlerweile mehr als tot ist) zu sich herüber zu ziehen. Wenn Diaspora das auch schaffen würde, wäre es ein Wunder.
  4. #4

    Warum

    Vielleicht mag mich mal jemand aufklären, warum man sein Gesicht unbedingt ins Internet stellen muss, ich habe das bisher nicht vermisst.
    Und ich würde mich durchaus als Intensivnutzer bezeichnen.
  5. #5

    vkontakte

    OK der Betreiber von vkontakte oder kurz vk.com ist mit ueber 5% an Facebook beteiltigt. Ansonsten ist das Russische Netzwerk jedoch bei aller ähnlichkeit an den kritischen Stellen erheblich angenehmer und wäre bei einer Überwachungs sensibillisirten Öffentlichkeit wie in Russland schon im Ansatz mit einigen Frechheiten von FB gescheitert. Heute ist das inzwischen auch auf Deutsch funktionierende Netzwerk mit ueber 150 Million Usern Marktführer im Osten.
    Es hat definitiv die beste Musikauswahl und den genialsten Player. Wer russisch spricht hat zwar immer noch vorteile aber im direkten Vergleich mit FB versucht VK nicht ständig in meine Privatsphaere einzudrigen und mir den Spass am Netz wegzuregeln.
  6. #6

    Zitat von Mancomb Beitrag anzeigen
    Mich würde mal interessieren, wie es Facebook geschafft hat, fast die komplette Userbase von StudiVZ (das mittlerweile mehr als tot ist) zu sich herüber zu ziehen. Wenn Diaspora das auch schaffen würde, wäre es ein Wunder.
    Weil die VZ-Seiten eine Zeit lang imens fehleranfällig waren und vollkommen unfertig wirkten und der Support kein wirklicher war. Ich erinner mich noch gut daran, wie man zum Beispiel in angeblichen Hilfsgruppen ob seines Fake-Profils angeschnautzt wurde. Dabei war es egal, was man zur Thematik beigetragen hat. Die Hinweise, dass sich das VZ damit selbst erledigen würde, wurden weggelacht. Nun denn...
  7. #7

    Gerne, das ist ganz einfach...

    Zitat von ponyrage Beitrag anzeigen
    Vielleicht mag mich mal jemand aufklären, warum man sein Gesicht unbedingt ins Internet stellen muss, ich habe das bisher nicht vermisst.
    Und ich würde mich durchaus als Intensivnutzer bezeichnen.
    ....die intensive Nutzung von sozialen Netzwerken ist eine frage des Alters. Das war schon immer so, meine Omma hat gesagt "Fernsehen ist Teufelszeug" und sie kann ohne das geflimmer leben. Mein Vater sagt "Handy ist was für Doofe" er hat sein leben lang keines gebraucht und wir (ich übrigens auch) sagen Zitat "warum man sein Gesicht unbedingt ins Internet stellen muss" Wären wir 20 Jahre alt, würden wir ganz anders reden. Mal schauen was als Nächtes kommt.
  8. #8

    Geltungsbedürfnis

    Zitat von ponyrage Beitrag anzeigen
    Vielleicht mag mich mal jemand aufklären, warum man sein Gesicht unbedingt ins Internet stellen muss, ich habe das bisher nicht vermisst.
    Und ich würde mich durchaus als Intensivnutzer bezeichnen.
    Ganz einfach: Das Geltungsbedüfnis bzw. das Streben nach Aufmerksamkeit ist für den Menschen ebenso wichtig wie Nahrungsaufnahme und Schlaf.
  9. #9

    Es wird Jahre dauern, wenn es überhaupt was wird, dass ein mächtiges Ding, wie facebook stürzt.
    Dazu ist das viel zu gross schon.
    Und der Mensch ist zu bequem.
    Als privatperson muss ich sagen, dass es mir latte ist. Ich meine, ich kann auch andere Werkzeuge nutzen, ABER
    1. sind leider alle anderen da, zu denen man kontakt halten will (Schulfreunde usw.)
    2. sind auch alle anderen da, die man u.a. als Firma erreichen möchte.

    Grade für Marketing kleiner Unternehmungen in bestimmten Subkulturen oder in Kunstszenen geht fast kaum noch was ohne soziales Netzwerk und gerade auch in Kombination mit den Amerikanern. Die sind leider alle dort, was einen gewissen Zwang darstellt, wenn man nicht alles doppelt machen möchte.