Bunte Gnocchi-Suppe: Resterampe? Beste Rampe!

Peter WagnerWas vom Mahle übrig bleibt, muss nicht gleich in den Müll wandern. Intelligente Küchenlogistik kann Abfall bereits vor dem Kochen vermeiden. Bestes Beispiel: Unsere kunterbunte Kartoffelschalensuppe mit Gnocchi.

http://www.spiegel.de/kultur/gesells...-a-868782.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Was vom Mahle übrig bleibt, muss nicht gleich in den Müll wandern. Intelligente Küchenlogistik kann Abfall bereits vor dem Kochen vermeiden. Bestes Beispiel: Unsere kunterbunte Kartoffelschalensuppe mit Gnocchi.

    Rezept für Kartoffelschalensuppe mit Gnocchi Tricolore - SPIEGEL ONLINE
    Die Kartoffel ist ein Nachtschattengewächs. Ihre Schalen enthalten Alkaloide. Vom Genuss wird dringend abgeraten.
  2. #2

    Gute Idee,

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Was vom Mahle übrig bleibt, muss nicht gleich in den Müll wandern. Intelligente Küchenlogistik kann Abfall bereits vor dem Kochen vermeiden. Bestes Beispiel: Unsere kunterbunte Kartoffelschalensuppe mit Gnocchi.

    Rezept für Kartoffelschalensuppe mit Gnocchi Tricolore - SPIEGEL ONLINE
    aber auch dieses Gericht hat als Grundlage schon allein vom Volumen her Geflügel- oder Gemüsebrühe. Der Autor, der den Leuten das Selbermachen nahebringen möchte, sie zum bewußten Umgang mit Lebensmitteln anhält und neben dem Sparen die natürlichen Aromen von Radieschengrün preist, sollte hier unbedingt auch erklären, wie die zugrundeliegende Brühe selbst herzustellen ist. Sonst beschränkt sich das auf mehrere Stunden angesetzte Köchen aufs Garnieren einer Glutamatbrühe aus dem Glas. Und das kann nicht das Ziel des Artikels sein, oder?
  3. #3

    ...

    solange man sich nicht ausschließlich von kartoffelschale ernährt, kann ich mir kaum vorstellen, dass man sich vergiftet..

    alkohol ist auch gift. alo bloß keine halbe mehr trinken. oder ein glas wein...
  4. #4

    Armeleuteküche...

    mit Portwein? Dann Rote Beet und Blattspinat. Da wird das Süppchen aber doch nicht so billig wie suggeriert wird.
  5. #5

    @L.Gardiner

    Die Schalen werden nur ausgekocht, und bleiben dann im Feinsieb hängen. Schönes Rezept!
  6. #6

    Alkaloide / Solanin

    Zitat von L.Gardiner Beitrag anzeigen
    Die Kartoffel ist ein Nachtschattengewächs. Ihre Schalen enthalten Alkaloide. Vom Genuss wird dringend abgeraten.
    Sie meinen damit sicherlich das Solanin, das von Nachtschattengewächsen wie Kartoffel und Tomate produziert wird. Ganz so gefährlich ist das nicht, zumindest nicht in den Konzentrationen haushaltsüblicher Mengen. Moderne Kartoffelsorten enthalten auch nicht mehr so viel davon wie alte Sorten. Solanin konzentriert sich besonders in den grünen Teilen und in den Trieben, die beide vor der Zubereitung leicht zu entfernen sind. Grün verfärbte Kartoffeln sollte man meiden.

    Bei geschwächten Menschen, z.B. Kranken, Alten und kleinen Kindern, mag es sinnvoll sein, Kartoffeln nur geschält zuzubereiten (also auch keine Pellkartoffeln oder in Schale gebacken). Für "normale" Menschen stellen einige Kartoffelschalen kein Problem dar. Die ersten ernstzunehmenden toxischen Wirkungen sind wohl erst mit einem halben Zentner Kartoffeln zu erreichen.

    weitere Infos: Kartoffel und Solanin
  7. #7

    Alkohol und Alkaloide nicht verwechseln.

    Zitat von king.woita Beitrag anzeigen
    solange man sich nicht ausschließlich von kartoffelschale ernährt, kann ich mir kaum vorstellen, dass man sich vergiftet..

    alkohol ist auch gift. alo bloß keine halbe mehr trinken. oder ein glas wein...

    Alkohol und Alkaloide klingt zwar aehnlich, aber es besteht ein himmelweiter Unterschied, was toxikologische Wirkung betrifft.
  8. #8

    Hm.

    Abgesehen von Sternanis und Portwein: zum Sparen ist das Gericht nicht geeignet.
    Man gart die Pellkartoffen geschlagene zwei Stunden im Ofen, röstet dann die Schalen auch wieder im Ofen, um dann eine weitere Stunde Energie zu verbrauchen, um wiederum diese Brühe zu erhalten, die Verschwendung vermeiden soll. Hmmmmm.... Energie kostet offenbar soviel zu wenig, daß deren Kosten nicht mal ansatzweise im Hirn des Herrn Hobbykochs herumgeistern.
    Dennoch: Stromverschwendung ist auch Verschwendung, und während man Kartoffelschalen kompostieren kann, ist die vom Kraftwerk verursachte Umweltbelastung selten wiedergutzumachen.
  9. #9

    Darf man Fragen

    weshalb der Artikel nach Veröffentlichung, trotz vorheriger Zensur dieser entfernt wurde oder versucht der Spiegel Herrn Wagner zu schützen?