Kongo-Krise: Vormarsch von Makengas Mördertruppe

REUTERSDie Rebellengruppe M23 rückt im Kongo immer weiter vor, die selbsternannten Befreier wollen gar die Regierung in Kinshasa stürzen. Die Uno-Schutztruppe musste beobachten, wie unter ihren Augen die Bevölkerung vertrieben wurde. Angeführt wird die Miliz von einem mutmaßlichen Kriegsverbrecher.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-869079.html
  1. #10

    Mehr Respekt fuer Afrika

    Es ist traurig zu sehen, dass dem afrikanischen Kontinent noch immer sehr wenig Respekt entgegengebracht wird. "Vormarsch von Makengas Mördertruppe", was fuer ein trauriger Titel durch den es Afrika wieder in die deutschen Medien schafft, waehrend all die positiven Fakten daeumchendrehend ignoriert werden.

    Fuer die Damen und Herren interessiert an der wahren Geschichte Afrikas empfehle ich dringends die vergangene Ausgabe des Handelsblattes herunterzuladen, mit dem Titel: "Africa - Kontinent der Chancen."

    Bitte ein Beispiel nehmen, geschaetzte Spiegel Redaktion.
  2. #11

    Tja,

    offenbar möchte die reguläre kongolesische Armee nicht für den korrupten und unfähigen Kabila gegen die Rebellen kämpfen. Warum sollte die UNO dann das tun?
    Man sollte sich raushalten und hoffen dass sich möglichst bald eine Seite durchsetzt die dann tatsächlich für Stabilität im Kongo sorgen kann. Die derzeitige Regierung kann das jedenfalls nicht.
  3. #12

    Zitat von der_pascal Beitrag anzeigen
    Absurd ist es, dass 1400 Mann vor Ort, mit einem klaren Mandat, sich nicht gegen die 1000 anrückenden Mann stellten. Es ist geradezu eine Schande dass die UN-Truppe nicht Ihrem Auftrag nachgeht und die Zivilbevölkerung beschützt. Das widert mich regelrecht an und mir tut es leid um die Betroffenen als auch die Soldaten, die vielleicht wollten, aber nicht durften.
    Warum sollte die UN Kabilas Regime verteidigen? Nichtmal seine eigene 100.000 Mann Armee will für ihn kämpfen.
    Wird zeit, dass dieser Typ abgesetzt wird.
  4. #13

    Zitat von Zephira Beitrag anzeigen
    Jede Zivilisation muss ihre eigene Evolution durchlaufen. Und die europäische und amerikanische Geschichte beweisen, dass dazu auch blutige Revolutionen gehören. Es ist absurd, afrikanischen Gesellschaften diese Entwicklung nun zu verweigern.
    Genau, geht ja auch nur um Rohstoffe, mit denen unsere iPads gebaut werden. Da gibts gar keinen Grund sich einzumischen....

    Früher gabs mal den Begriff "Blutdiamanten". Heute wäre die Formulierung "Blood Chips" angebracht. Aber das ist natürlich nicht so einfach, da die Blutdiamanten nur reiche unsympathische Frauen getragen haben. Smartphones und Navigationsgeräte benutzen wir alle, und das wär ja dann doof.
  5. #14

    Reisserische Titel helfen nicht

    Wenn Sie Moerdertruppen aufzaehlen sollten Sie die regulaere Armee und dutzende von anderen Milizen auch nennen. Schliesslich war es die regulaere Armee (FARDC) die, als sie aus Goma getuermt ist, schnell noch die Haeuser der Zivilbevoelkerung gepluendert hat. Auch war es die FARDC, die die Stromversorgung fuer die Wasserversorgung zerstoert hat. Wenn denn also Cholera aufkommt sollte man wissen, wem das zu verdanken ist.
  6. #15

    "Die Uno-Schutztruppe musste beobachten, wie unter ihren Augen die Bevölkerung vertrieben wurde."
    Warum mussten sie das?
  7. #16

    In dem Artikel heißt es "Kongo", dass ist aber falsch. Kongo ist ein anderes Land. Die richtige Bezeichnung ist Demokratische Republik Kongo.
  8. #17

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Rebellengruppe M23 rückt im Kongo immer weiter vor, die selbsternannten Befreier wollen gar die Regierung in Kinshasa stürzen. Die Uno-Schutztruppe musste beobachten, wie unter ihren Augen die Bevölkerung vertrieben wurde. Angeführt wird die Miliz von einem mutmaßlichen Kriegsverbrecher.

    Kongo-Krise: Vormarsch von Makengas Mördertruppe - SPIEGEL ONLINE
    Tja, im Kongo wird jede Truppe von einem mutmaßlichen Kriegsverbrecher angeführt; ob die nun "Rebellen" oder "Regierungstruppen" genannt werden, spielt dabei keine Rolle....
  9. #18

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Rebellengruppe M23 rückt im Kongo immer weiter vor, die selbsternannten Befreier wollen gar die Regierung in Kinshasa stürzen. Die Uno-Schutztruppe musste beobachten, wie unter ihren Augen die Bevölkerung vertrieben wurde. Angeführt wird die Miliz von einem mutmaßlichen Kriegsverbrecher.

    Kongo-Krise: Vormarsch von Makengas Mördertruppe - SPIEGEL ONLINE
    Mir ist aufgefallen, dass alle die nicht das machen was USA oder wir wollen entweder Terroristen, Kriegsverbrecher, Radikal, korrupt oder Mob sind.
  10. #19

    Zitat von trallala34 Beitrag anzeigen
    Warum sollte die UN Kabilas Regime verteidigen?
    Das Regime geht mir am Hintern vorbei, ich habe von der Zivilbevölkerung geschrieben.