Paradiesvögel: Zählappell im Paradies

National Geographic/ Tim LamanAcht Jahre Arbeit, 18 Expeditionen in den Dschungel: Erstmals ist es Forschern gelungen, in Neuguinea alle 39 Arten der prachtvollen Paradiesvögel zu finden. Sie dokumentierten das bizarre Verhalten der Tiere in eindrucksvollen Bildern.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...-a-868860.html
  1. #1

    Schwerstarbeit

    ich komme aus der gleichen Branche. Ohne geduld - kein Erfolg.8 Tage schon angesessen = Null - Kein Foto
    Ein 1000 - 1200 mm Objektiv Stativ 2 kameras ist schwerst Arbeit.
  2. #2

    The Film on National Geographic is much impressive

    Aber da scheint mir ein kleiner Widerspruch, denn in dem Film heißt es: "In the island of Great Guinea there are 42 species of Birds of Paradise....". In dem Bericht der NG wiederum ist die Rede von 39 Arten. Sei es, wie es ist, die Vögel sind einfach unglaublich schön.

    Und der Balztanz im VimeoVideo ist einfach unvergleichlich, wenn auch leider nicht vom Erfolg gekrönt.

    Typisch männliches Verhalten: Erst wird alles aufgeräumt und dann geht es ans Balzen. Wie auch sonst bei uns Männern. Und dann wird sich erst einmal aufgedonnert, dass die Angebetete eigentlich nicht mehr Nein sagen kann. Eigentlich.....
  3. #3

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Prachtparadiesvogel: Die Tiere belegen als extreme Beispiele Charles Darwins Theorie der sexuellen Selektion. Die Weibchen wählen ihre Männchen wegen bestimmter reizvoller Merkmale und steigern damit die Chance, dass diese Merkmale an die nächste Generation weitergegeben werden
    Die Tiere belegen überhaupt nichts, schon gar keine Theorie der sexuellen Selektion.

    Es ist umgekehrt: Die Theorie der sexuellen Selektion soll erklären, wie sich die zum Teil extremen Ornamente bei den Männchen innerhalb der Stammesgeschichte ausbilden konnten.

    Diese Theorie bleibt allerding seit 150 Jahren die Antwort auf die Frage schuldig, wie die Präferenz für bestimmte Merkmale der Männchen in die Weibchen hineingekommen sein soll. Sie kann es innerhalb ihrer eigenen Logik nicht erklären.

    Eine Theorie, die über 150 Jahre weder durch empirische Belege gestützt werden kann, und noch nicht einmal logisch konsistent ist, ist schlicht Schrott.