Gourmet-Skihütten: Trüffel in der Bergstation

TMNRösti vom Sternekoch, ein riesiger Weinkeller und kiloweise Kaviar: Fast Food hat ausgedient, die Haute Cuisine erobert die Berghütten. Beim Alpenurlaub zieht es Gourmets von der Skipiste auf die Fünfsterne-Alm.

http://www.spiegel.de/reise/europa/n...-a-868865.html
  1. #1

    Kaviar

    zum Frühstück auf der Berghütte - die spinnen doch.
  2. #2

    Nationalgericht?

    "Da gibt es Eintöpfe, Fondue und natürlich auch das Nationalgericht Rösti."

    Die Schweiz hat kein 'Nationalgericht' (höchstens der Cervelat, aber das ist nur eine Wurst und noch kein Gericht). Es gibt nur regionale Spezialitäten, aber kein Gericht, dass typisch für das ganze Land ist.
  3. #3

    Bodeständige Schweizer Cuisine

    auf der Almhütte? Mit frischem Schwerfisch, Kaviar und gedünsteter Seezunge? Ist das Mittelmeer schon so hoch angestiegen, daß es an die Schweizer Grenze reicht? Oder will hier der Autor 'stinknormale' Toques-Küche als neuesten Trend verkaufen, bloß weil man mit der Seilbahn hinfährt, statt mit dem Jaguar?
  4. #4

    Fünfsterne-Alm – juchee

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Rösti vom Sternekoch, ein riesiger Weinkeller und kiloweise Kaviar: Fast Food hat ausgedient, die Haute Cuisine erobert die Berghütten. Beim Alpenurlaub zieht es Gourmets von der Skipiste auf die Fünfsterne-Alm.

    Neuer Trend in den Alpen: Gehobene Gastronomie in den Skihütten - SPIEGEL ONLINE
    Dort, wo es ursprünglich, bodenständig, authentisch und unverdorben ist, kommen die Großkopferten ohnehin nicht hin. Das ist denen zu "unattraktiv". Gottseidank.
    Der Begriff "Fünfsterne-Alm" ist eine klassische contradictio in adiecto.
    Contradictio in adiecto
  5. #5

    Zitat von schon,aber Beitrag anzeigen
    Dort, wo es ursprünglich, bodenständig, authentisch und unverdorben ist, kommen die Großkopferten ohnehin nicht hin. Das ist denen zu "unattraktiv". Gottseidank.
    Doch, mit dem Heli. Das Einzige was zählt ist die Landschaft/Umgebung, der Rest wird eingeflogen und passend gemacht. :(
  6. #6

    Traurig durfte ich schon erleben, wie Skihütten durch "Upgrade" für den Skifahrer einfach unattraktiv wurden: In St. Moritz wurde von einem aufs nächst Jahr in der "Paradiohütte" verkündet, daß man nur noch mit Reservierung einen Platz bekäme und, unverschämt, man auch auf einen Mindestverzehr von 70 Fränki bestehen müsse. Einfach ein Unding!

    Gerade in St. Moritz gibt es die Winterurlauber, die denken sie gingen zum Skilaufen und dann mit dem Hubschrauber auf die Piste zum Mittagessen, natürlich ohne Skischuhe, fliegen.
  7. #7

    Was heißt "Haute Cuisine"?

    "Hohe Küche" - passt doch wunderbar!
  8. #8

    Gleicher Artikel übrigens auch auf Rp-online zu lesen :D
    http://www.rp-online.de/reise/kurztrips/immer-mehr-gourmet-skihuetten-in-den-alpen-1.3079578
  9. #9

    @assiwichtel

    Ist doch gut, wenn sich die Großkopferten alle auf den paar Hütten treffen, die hier so in die Runde geworfen wurden. Ich ziehe ja eher die ruhigen und etwas abgelegeneren Skigebiete ohne den ganzen Apres-Ski vor. Geht ohne Hubschrauber und man kommt noch ganz nett mit den Hüttenwirten ins Gespräch.